Novembergruß

 

Das Jahr geht langsam. November. Der letzte Gruß ist vom Sommer und auch jetzt habe ich kaum mehr Zeit als mich einfach mal wieder kurz zu melden - in der Hoffnung, dass es Euch allen gut geht - soweit. Immer noch Corona-Wellen... Was soll man sagen?

 

Pass auf Dich und andere auf und nutze die Entschleunigung.

Lass zu, dass die Veränderungen Dich zum Positiven verändern.

 

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,

Und neues Leben blüht aus Ruinen.

(Friedrich von Schiller)

 


Sommergefühl

 

Und wieder nur eine kleine Zwischenmeldung. Ich bin derzeit weit weit weg von Rezeptentwicklungen, Kräuterversuchen, Naturentdecker-Touren...

 

Bleibt für den Augenblick mal einen Gruß in die Runde zu schmeißen und auf meine "gesammelten Werke" der letzten Jahre zu verweisen: Die schnellen Links zu den Juli/August-Blog-Beiträgen und saisonalen Rezepten findest Du in der rechten Leiste.

 

Außerdem gibt es heute zumindest noch ein paar nette externe Links:

 

NABU: Naturtipps im Juli

NABU: Naturtipps im August

 

Meinleckeresleben: Backen im Sommer

Utopia: Vegan Grillen

 

GEO: Die schönsten Badeseen in Deutschland

Mindful-Life: Achtsam durch den Sommer

 

Mit diesen Lesetipps wünsche ich Dir wunderschöne Tage unter blau-weißem Himmel und laue Nächte voll guter Gespräche unter den Sternen.

 

Ich melde mich. ♥

  


Blütezeit

 

Ja, Blütezeit. Aber dass uns SO WAS blüht, hätte sicher niemand gedacht! Während der Ereignisse in den vergangenen Wochen war ich wirklich froh, dass ich eh eine Blog-Pause angekündigt hatte. Denn ich hätte nicht einfach weiter fröhlich-harmlos über Küche, Garten, Traditionen schreiben können.

 

Wie wir alle, musste auch ich die Nachrichten erst einmal verdauen, mich in den neuen Alltag einfinden und mir meine Meinung bilden.

 

Inzwischen bin ich längst an dem Punkt angelangt, wo ich mir sage: Nun erst recht das Leben feiern! Da wir möglichst zuhause bleiben sollen, bin ich sehr sehr dankbar, dass mein Zuhause viel Platz und vor allem einen Garten hat. So früh und so viel haben wir noch nie gegrillt. Plötzlich wurden die Gartenspiele wieder mal rausgekramt, Federball neu entdeckt. Abwechslung bitte. Und Bewegung! Kinoabend war Netflix auf dem großen Monitor, mit Nachos und Popcorn. Restaurantbesuch war stöbern in der Lieferkarte. Ging/geht eigentlich wirklich gut. 

 

Am meisten freut mich aber die gewonnene Zeit. Als jemand, der immer mehr Ideen als Stunden hat, begrüße ich natürlich die gesparte Fahrerei zur Arbeit. Vieles ist erledigt, zu dem ich sonst nur im tiefen Winter Zeit habe. Die Beete sehen top aus, die Fenster ebenfalls und alle Lieben werden regelmäßig und ausgiebig abtelefoniert. Schön.

 

Auch mit dem Blog wird es gemütlich weitergehen. Heute erst einmal mit diesem kleinen Maigruß.

 

 

Bleibe gesund und bleibe optimistisch: Leiste Deinen Beitrag für unsere Umwelt und arbeite mit an der Gesellschaft, in der sich alle wohlfühlen. ♥


Ein letztes Mal vor der Fastenzeit: Fettgebackenes

 

Karneval, Fastnacht, Fasching... wie auch immer man die närrischen Tage bezeichnet: Heute um Mitternacht enden sie, auch wenn nicht überall eine Strohpuppe verbrannt oder eine Narrenfigur vergraben wird.

 

Mit dem morgigen Beginn der Fastenzeit enden traditionell all die fettreichen, winterlichen Speisen, wie deftige Braten, oder Fettgebackenes, wie Mutzen oder Krapfen. Den heutigen Tag bezeichnet man darum auch als "Fettdienstag", denn ein letztes Mal darf noch einmal aus dem Vollen geschöpft werden.

 

 

Traditionen, die, ganz unabhängig von religiösen Vorstellungen, gut nachzuvollziehen sind... Über den kalten Winter futtern wir uns eine Schutzschicht an (die in der heutigen Zeit allerdings niemand mehr braucht), besinnen uns mit den länger werdenden Tagen aber darauf, wieder leichter und beweglicher zu werden. Von Advent bis Karneval haben wir zugelangt, dann wird der Gürtel enger geschnallt. Die Natur gibt uns den Rhythmus vor.

 

 

Da erst ab Morgen "Enger-Gürtel-Zeit" ist, habe ich heute für Dich schnell noch drei schöne Ideen für Fettgebackenes. Ein letztes Schwelgen in den guten Seiten des Winters...

 

Es geht los mit Zitronenkringeln aus einem unkomplizierten Quark-Öl-Teig. Rasch zusammengerührt und dann in gutem Pflanzenöl ausgebacken.

 

 

Das Rezept: 

 

Mit den Knethaken des Mixers einen glatten Teig herstellen aus 2 Eiern, 120 g Zucker, 125 g Quark, 125 ml Rapsöl, 80 ml Milch, 500 g Mehl Type 405, 2 gehäuften TL Backpulver und 1 P. Zitronenschale.

 

Den Teig auf gut bemehlter Fläche ausrollen und mit zwei unterschiedlich großen Gläsern Kringel ausstechen.

 

Pflanzenöl in einem großen, weiten Topf erhitzen. Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn man einen trockenen Holzlöffelstiel hineingibt und an diesem Bläschen aufsteigen. Dann die Temperatur nur leicht verringern und die Kringel schwimmend goldgelb ausbacken. Zwischendurch wenden.

 

Auf Küchenkrepp abkühlen lassen und mit einer dickflüssigen Zitronenglasur verzieren.

 

 

Weiter geht es mit Cranberry-Mandel-Rauten. Ebenfalls aus Quark-Öl-Teig, aber mit Dinkel-Vollkornmehl hergestellt. Energie!

 

 

Auch hierfür gerne das Rezept für Dich:

 

Mit den Knethaken des Mixers einen glatten Teig herstellen aus 2 Eiern, 100 g Zucker, 125 g Quark, 125 ml Rapsöl, 80 ml Milch, 100 g Mandelstiften, 100 g getrockneten, ungeschwefelten Cranberries, 500 g Dinkel-Vollkornmehl und 2 gehäuften TL Backpulver.

 

Den Teig auf gut bemehlter Fläche ausrollen und Rauten ausrädern.

 

Pflanzenöl in einem großen, weiten Topf erhitzen. Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn man einen trockenen Holzlöffelstiel hineingibt und an diesem Bläschen aufsteigen. Dann die Temperatur nur leicht verringern und die Rauten schwimmend ausbacken.

 

Auf Küchenkrepp abkühlen lassen.

 

 

Und zuletzt etwas ganz Besonderes. Kennst Du Rosettenwaffeln? Ich kannte sie nicht, bis zuletzt eine Freundin diese leckeren Schmuckstückchen serviert hat. Sie konnte sich an dieses nostalgische Gebäck aus Besuchen bei ihrer Großmutter erinnern und erzählte dazu gleich noch ein paar nette Anekdoten. Welch ein Glück, dass es das kleine Eisengerät, das man für diese Waffeln benötigt, auch heute noch zu kaufen gibt! 

 

Mit den Tipps besagter Freundin bewaffnet, habe ich gerade vorhin selber meine ersten Versuche gestartet und wenn man ein wenig geübt hat, klappt es wunderbar!

 

 

Googel einfach "Rosettenwaffeleisen", dann wirst Du fündig werden, wo Du es bestellen kannst. Mit eigenen Rezepten für den Teig habe ich noch nicht lange genug herumexperimentiert, darum verweise ich an dieser Stelle auf das Rezept der Zeitschrift "Wohnen und Garten", Ausgabe Februar 2020, in der die "Rosenküchlein" gerade vorgestellt wurden. Oder nimm einfach einen herkömmlichen Pfannkuchenteig... Wichtig ist, das Waffeleisen erst in das heiße Öl zu tauchen, dann zu 3/4 in den Teig und anschließend schnell zurück ins Öl, bis sich die Röschen von alleine lösen und goldgelb gebacken sind. Auf einem Teller umdrehen und das Öl auslaufen lassen, dann auf Krepp-Papier auskühlen lassen. Knusprig-lecker-zart!

 

 

 

Ich hoffe, meine Vorschläge gefallen Dir und ich wünsche gutes Gelingen beim Nachbacken.

 

Ab morgen ist dann jedenfalls Fasten angesagt. In unserer heutigen Überflussgesellschaft aktueller denn je. Mach mit! Befreie Dich von Fast Fashion oder teste ein paar Wochen vegane Ernährung. Lass Dein Handy öfter aus oder was auch immer vielleicht ein bisschen zu viel Kontrolle über Dich hat...

 

Der Blog macht an dieser Stelle zu einer ungewöhnlichen Zeit Pause. Da ich mich einem besonderen Projekt widmen möchte, werde ich bis ca. Ende April kaum schreiben und Dich darum beim Veilchen- und Osternester-Suchen leider nicht begleiten können. 

 

Stöbere aber gerne in meinen saisonalen Rezepten und Blog-Beiträgen der letzten Jahre für die Monate März und April. Vielleicht findest Du dort ja ein paar passende Anregungen?

 

 

Mit einem Gruß aus meinem Garten sag ich tschüss bis ca. Ende April. Lass es Dir gut gehen. ♥


Mitten im Winter - Regenzeit

 

Hm. Also sooo hab ich es mir nicht vorgestellt. Dass es zu Weihnachten nicht so traumhaft oft schneit wie wir uns das wünschen - okay. Das muss man zumindest im norddeutschen Flachland wohl hinnehmen.

 

Aber Mitte / Ende Januar kein Flöckchen? Schade. Sehr schade. Allerdings: Uih. Vor ein paar Tagen hat es doch tatsächlich abends Schnee gegeben. Schnee, der sogar vier Stunden liegengeblieben ist. Vielleicht fünf! Wow. Hier der Beweis, aufgenommen vor unserer Haustür.

 

(Verzeih die Bildqualität. Es war schon absolut dunkel...)
(Verzeih die Bildqualität. Es war schon absolut dunkel...)

 

Ansonsten: Regen. Und Regen. Kalt. Mal mit mal ohne Wind. Boh.

 

Irgendwie fiel mir dazu in den letzten Wochen einfach nichts ein. Passt mir gerade nicht ins Schema. Wollte nicht mal meine geliebten Spaziergänge machen. 

 

War nur "in der Bude". Hab aufgeräumt. Hab Fotos sortiert und gelöscht. Und es mir so gut wie möglich nett gemacht.

 

 

Dabei merke ich gerade: Ist ja doch ganz typisch Januar! Auch ohne Schnee...

 

Winter. Das heißt schließlich sich zurückziehen. Durch Kälte und Lichtmangel ist man eh meist weniger fit. Also: Nicht nur die Natur ruht, sondern wir halt auch. Muss man sich mal wieder klar machen. Und man tut demnach gut daran, diese Zeit anzunehmen wie sie ist und nicht künstlich dagegen anzukämpfen. 

 

Check. Lassen wir es langsam angehen.

 

 

Langsam? Kann ich! Nur empfehlen! Und darum kommt hier eine kleine Januar-Liste für Dich:

 

Kräuterbäder. Ausgiebig. Bei Kerzenschein und Musik.

Lesen. Herrlich langsam. Netflix aus. Vorstellungskraft an.

Den Tag mit einer geführten Meditation beginnen oder ihn abends damit beenden.

Den Kalender nicht zu voll stopfen. Termine entzerren.

Mal wieder einen ganzen Sonntag im Bett verbringen. Warum nicht? Tagebuch nicht vergessen.

 

Was fällt Dir selber noch ein?

 

 

Wir müssen nicht immer auf Hochtouren funktionieren. Schon gar nicht mitten im Winter. ♥


Jahreswechsel - Positive Manifestationen hervorrufen

 

Jahreswechsel! Mitten in der tiefsten Dunkelheit feiern wir, leise oder schillernd, dass wir das alte Jahr mehr oder weniger gut geschafft haben. Wir reflektieren, ziehen Bilanz und formen daraus unsere Wünsche und Pläne für das neue Jahr. Innehalten. Immer gut.

 

Liebes neues Jahr, 

 

Bitte lass es weniger stressig werden!

(Und ich trage dazu bei, indem ich gute Pausen mache)

 

Bitte lass mich gesund bleiben (oder werden)

(Und ich unterstütze dass, indem ich frisch koche, mich viel bewege)

 

Bitte lass... 

 

So geht es individuell bei jedem weiter. Gedanklich intensiv oder nur ganz nebenbei, auf einer Autofahrt, unter der Dusche, bei Durchsicht des neuen Kalenders.

 

 

Falls Du Dich mit dem Stoff noch nicht beschäftigt hast: Ich möchte Dir heute ein bisschen Basis-Input zur "Positiven Manifestation Deiner Gedanken" geben. Das Thema ist gerade überall angesagt, auf jeden Fall bereichernd und es gibt keinen besseren Moment, sich damit zu befassen, als jetzt zum Jahreswechsel.

 

Die anerkannte Theorie ist, dass wir mit positiven Glaubenssätzen unser Unterbewusstsein umprogrammieren können und so ein neues Verhaltensmuster entwickeln. Weitergehende Theorien besagen, dass wir selber sowieso hauptsächlich aus Energie bestehen und mit der Energie des Universums im ständigen Austausch sind. Dabei ziehen wir an, was wir ausstrahlen...

 

 

Will man sich nun diese Fakten oder Theorien zu Nutze machen, gibt es eine eigentlich ganz einfache Anleitung dafür: 

 

Sorge für Ruhe. Nimm Dir Zeit für Deine Ziele

Ziehe Dich mit einem schönen neuen Notizbuch und einem guten Stift zurück. Auf eine Parkbank, an einen Kraftort, in Deine Meditationsecke, in die Badewanne

 

Denke nach, fühle in Dich, träume - und schalte dabei Deine Vernunft aus

Wie sollen die Veränderungen aussehen? Wie konkret soll es sich anfühlen, wenn XXX?

Warum möchtest Du dies oder das so gerne sein? Warum möchtest du dies oder das unbedingt erreichen? Eine Begründung ist auf jeden Fall wichtig!

 

Schreibe Deine Visionen, Wünsche, Pläne und Träume auf

Und zwar so, als seien sie schon Realität!

Also beispielsweise: Ich sitze am Strand, ein leichter Wind weht durch mein Haar. Ich bin überglücklich, weil ich...

Oder/und: Ich laufe seit einer halben Stunde über meinen Lieblingsfeldweg. Mein Herz ist kräftig, mein ganzer Körper ist gut durchblutet und gesund. Ich bin stolz und glücklich, weil...

usw. usw.

 

Nutze die Kraft der Bilder 

Von "Vision-Boards" hast Du sicher schon gehört. Du kannst anstatt eines Wandboards auch einfach Dein Notizbuch nutzen. Klebe Bilder aus dem Internet oder aus Magazinen hinein, Eintrittskarten, positive Affirmationen, Zitate, Fotos... 

Sieh sie Dir einmal täglich bewusst an! Nimm Dir Zeit, sehe Dich dort, fühle es...

 

Bleibe täglich in Verbindung mit Deinen Zielen

Deine Gedanken sind mächtig! Sie helfen Dir dabei, das, was Du selber bewirken kannst, auch tatkräftig und dauerhaft umzusetzen. Sie helfen Dir, die nötige Disziplin, den nötigen Enthusiasmus zu entwickeln. Sie helfen Dir, achtsamer zu sein und Deinen Tag so zu nutzen, dass er Dich Deinen Zielen näher bringt.

 

Deine Gefühle erschaffen die Realität!

 

 

Mit diesem Tipp und in diesem Sinn wünsche ich Dir einen dankbaren Blick zurück und einen erwartungsfrohen nach vorne. Ich wünsche Dir ein glückliches neues Jahr voller wunderbarer Momente und Möglichkeiten! 

 

Auch im neuen Jahr geht es weiter hier. Ganz lieben Dank für 3765 Besuche in 2019!

Wenn ich unterschiedlich häufig poste, ist das hoffentlich okay für Dich, denn hier schreibt eine Frau, die ihren Fokus auf das Offline-Leben setzt und da läuft es einfach mal so und mal so. Geht Dir doch sicher genauso, nicht wahr?

 

Bis also irgendwann später im Januar. Denke ich.  


Märchenmonat

 

Dezember... gibt es einen märchenhafteren Monat im Jahr als diesen? Überall glitzert es wie 1000 Sterntaler, Knusperhäuschen werden gebacken, exotische Gewürze duften durch die Märkte und Stille herrscht im verzauberten Winterwald...

 

 

Als Prinzessin Schaumkraut LIEBE ich natürlich Märchen über alles. Wundert es da, dass ich mit meiner Kutsche in die große Stadt gefahren bin, um mir die Hamburger "Märchenwelten" anzusehen?

 

Mit Prinzgemahl und Gefolge schritt ich durch die Ausstellung und kann bestätigen: Sehr gelungen! Modern aber wahrlich stimmungsvoll. Die Tugenden, um die sich alle Märchen drehen, sind das zentrale Thema und so begegnen uns dort z. B. Mut, Fleiß, Gutherzigkeit und Mitgefühl auf unserem Weg von Raum zu Raum...

 

 

Eine dreidimensionale Reise durch den Märchenwald, Bäume, die uns aufnehmen, Tore die sich öffnen... an Effekten mangelt es nicht und alle Sinne werden berührt...

 

 

Zuletzt dann, in der "Schatzkammer", der plötzlich sehr ruhige Ausklang. Hätte ich mir vielleicht andersherum gewünscht, aber als ausgemachter Märchenfan fand ich das Betrachten der Grimmschen Originalschriften und -bücher natürlich nicht enttäuschend. Im Gegenteil!

 

 

Mich ziehen die Geschichten immer wieder an: Die Erzählung von Rotkäppchen, mit Kuchen und Wein auf der Suche nach Blumen für die Großmutter, von Dornröschen, wie es hinter der dichten Rosenhecke 100 Jahre schläft und vom schönen Schneewittchen hinter den sieben Bergen...

 

 

Oder wer kennt z. B. Frau Holle nicht? Ein kleiner Ausschnitt genügt und schon sind wir wieder mitten drin, in der vertrauten Geschichte:

 

... "da ging das arme Mädchen zum Brunnen zurück und in seiner Herzensangst sprang es hinein, um die Spule zu holen. Es verlor die Besinnung, und als es erwachte und wieder zu sich kam, war es auf einer wunderschönen Wiese, wo die Sonne schien und viele tausend Blumen blühten. Auf dieser Wiese ging es fort und kam zu einem Backofen, der war voller Brot.

Das Brot aber rief: "Ach, zieh mich raus, zieh mich raus, sonst verbrenne ich! Ich bin schon längst ausgebacken!" Da trat das Mädchen hinzu und holte mit dem Brotschieber fleißig alles nacheinander heraus.

 

Danach ging es weiter und kam zu einem Baum, der hing voller glänzender Äpfel, und diese riefen ihm zu: "Ach, schüttel mich, schüttel mich, wir Äpfel sind alle miteinander reif!" Da schüttelte das Kind den Baum, dass die Äpfel fielen, als regneten sie, und schüttelte, bis keiner mehr oben war; und erst als es alle auf einen Haufen zusammengelegt hatte, ging es wieder weiter..."

 

 

Nun, um das Thema Märchen noch ein wenig fortzuführen, ändere ich an dieser Stelle die Geschichte: Auch bei mir nimmt Frau Holle das Mädchen auf, zeigt ihr, wie sie täglich kräftig die Federbetten aufschütteln soll, aber sie führt es auch in ihre urige Küche, wo glänzende Kupferbackformen an der Wand hängen und auf dem blank gescheuerten Holztisch viele irdene Gefäße mit getrockneten Früchten, Zucker, Zimt und anderen Küchenkostbarkeiten bereitstehen. Denn was wären Brot und Äpfel wert, wenn man sie nicht auch genießen würde?

 

In meiner Version zeigt Frau Holle darum der kleinen Gold-Marie, wie man mit diesen beiden Grundzutaten ihre Leibspeise zubereitet, nämlich himmlischen, federleichten Ofenschlupfer!

 

 

Der passt so recht in den kalten Winter und auch wenn Dir noch eine Dessertidee für die nahen Weihnachtstage fehlt: Mit dieser süßen, warmen Köstlichkeit machst Du garantiert jeden glücklich. Unten folgt das märchenhafte Rezept.

 

 

 

Frau Holles himmlischer Ofenschlupfer

 

Den Küchenofen auf 180 °C vorheizen.

 

200 g altbackenes Rosinenbrot von der sonnigen Blumenwiese und 

2 kleine, märchensüße Äpfel in Würfel schneiden

Mit je 100 ml schneeflockenweißer Milch und Sahne übergießen und umrühren.

 

2 Eier von Frau Holles glücklichen Hinterhof-Hühnern

3 Esslöffel Zucker von Rübenbauer Heinz

1 Prise Zimt aus dem fernen Morgenland fleißig verrühren und unter Brot und Äpfel mischen.

  

Eine hübsche Auflaufform gut einfetten, die Mischung einfüllen und etwa 45 Minuten backen. 

 

Nach Frau Holles Art weiße Puderzuckerflocken über den noch warmen Ofenschlupfer rieseln lassen und unbedingt eine gute Vanillesoße dazu reichen. Sofortiges Gold-Mariechen-Gefühl garantiert!
 

 

Mit diesem Beitrag wünsche ich Dir nun glitzernd-duftende, verzauberte Weihnachtstage, voll seltener Köstlichkeiten auf dem "Tischlein-Deck-Dich" und goldenen Schatzkistchen voller Liebe und Fröhlichkeit! ♥

 

Im Märchen ist das Ende stets das Beste und so auch in unserem Jahreslauf.

Hab ein wunderschönes Fest!

 


Novembergruß

 

November. Eigentlich ein so ruhiger Monat. Das herbstliche Treiben ist zu Ende, der Garten winterfest gemacht und vor der duftenden Adventszeit, mit all ihren Feiern und Treffen, ziehen wir uns in Ruhe zurück und halten ein wenig inne. 

 

Ja, so wäre es normal. Aber bei mir selber dieses Jahr kein Stück. Grrrr.

 

Bin in Hetze, von innerer November-Einkehr keine Spur. Und leider habe ich auch keine Muße, hier das Typische dieses Monats mit Dir zu zelebrieren. 

 

Nun. Untypisch gehört auch dazu und die Norm zu kennen, hilft den Weg dorthin wieder zu finden. Das Ziel ist also klar!

 

Land ist in Sicht und ca. Mitte Dezember gibt es darum sicher wieder einen "normalen" Beitrag. Geplant ist Märchenhaftes!

 


Oktoberluft und Kuchenduft

 

Die ersten Blätter wirbeln durch die Luft, längst haben wir unsere offenen Schuhe und leichten Blüschen gegen regenfestes Schuhwerk und Strickpullover eingetauscht.

 

Zuletzt habe ich schon gejammert, dass mein Göttergatte die Heizungsanlage wieder anwerfen möge. Ich bin ja eine ausgemachte Temperaturmimose: Bitte (BITTE!!!) keine Hitze (äh!) aber Kälte will ich natürlich auch nicht wirklich. Zumindest nicht, wenn es wegen kalter Nase und frostigen Füßen mit meinem geliebten Mittagsschläfchen nicht klappen will. 

 

Dick eingemummelt über die Felder oder an der Elbe entlang, den kühlen Wind im Gesicht - das hat dagegen schon was. Das kann ich ab. Irgendwie ist in kühlem Wind mehr Sauerstoff drin. Finde ich. 

 

 

Besonders gelungen ist ein solcher Herbstspaziergang, wenn nach der ganzen Durchpusterei ein dicker Pott heißer Tee und ein schönes Stück selbstgebackener Landkuchen vor mir steht. 

 

HÄRRLISCH!

 

Das ist Herbst, das ist Oma, das ist Heimat und das ist soooo gemütlich!

 

Der Sonntagsplan ist also: Am späten Vormittag wird in der Schlossküche fleißig Teig gerührt und Obst geschnippelt, der Ofen angeworfen und ein leckerer Herbstkuchen gebacken. Während er dann auf dem Kuchenrost abkühlt, laufen wir los. Denn - nee - ohne Spaziergang wird das oben beschriebene heimelige Sonntagnachmittagsgefühl nicht erreicht, meine Liebe!

 

Ein paar Discounterkekse vor dem Monitor sind definitiv kein Ersatz. 

 

 

Um Dich zu inspirieren, stelle ich Dir hier eine kleine Auswahl typischer Saisonkuchen vor, wie sie bei mir aktuell auf Großtante Lenchen's alte, bestickte Tischdecke kommen. 

 

Da haben wir als erstes einen Traubenboden mit sahnigen Vanillecreme unter den frischen Früchten: 

 

Rezepte für Herbstkuchen: Traubenkuchen mit Vanillecreme

 

(Den Boden bereitest Du zu aus 3 Eiern, 70 g Zucker, 3 EL Öl, 100 g Mehl und 1 gehäuften TL Backpulver. Backen bei 180 °C, gut 30 Minuten lang.

Für die Vanillecreme bereitest Du einen normalen Vanillepudding zu. Wenn er erkaltet ist glatt mixen und 200 g geschlagene Sahne unterrühren.)

 

Dann einen köstlichen Apfelrahmkuchen - Boskop oder Elstar schmiegen sich mit Sauerrahm umhüllt in einem Mürbeteigbett...

 

Yes!

 

Rezepte für Herbstkuchen: Apfelkuchen mit Rahmfüllung

 

(Rezept für den Apfelrahmkuchen: Eine Springform mit einem Mürbeteig auskleiden aus 100 g Zucker 250 g Mehl, 1/1 TL Backpulver, 125 g Butter und 1 Ei. 

6 Äpfel schälen und in Spalten schneiden, in die Form schichten.

Mit einem Guss auffüllen aus 300 g saurer Sahne, 3 Eiern, 60 g Zucker und 2 EL Speisestärke.

Backen bei 175 °C, ca. 50 Minuten lang.)

 

Und schließlich DER Herbstrezepte-Import - der amerikanische, süß-würzige Pumpkin Pie:

 

Rezepte für Herbstkuchen: Pumpkin Pie dekorieren - dekorativer Kürbiskuchen

 

(Das Rezept für diesen aromatischen Kürbiskuchen findest Du hier.)

 

 

Genieße die Zeit! Verpasse nicht die Ernteumzüge, Wein- und Apfelfeste, schlendere durch's Maislabyrinth oder durch den bunten Herbstwald, lauf an den Stoppelfeldern vorbei und beobachte die Vogelzüge. Sauge die Farben der bunten Blätter, der Astern, Dahlien und Hagebutten auf und atme sie tief ein, die reine, frische Oktoberluft. ♥

 


Endlich September

 

Ganz genau. Endlich September. Endlich ein wenig mehr Ruhe, weniger grelles Licht, ein bisschen mehr Alltag. Ich habe die Sommerzeit genossen, war sehr viel unterwegs, aber nun freue ich mich, einen Freizeit-Gang runterzuschalten. 

 

 

Mir ist nach Bügelberge abbauen, ganz entspannt auf meinem Kellersofa bei meiner Lieblingsserie, Kleid für Kleid und Hemd für Hemd. Mir ist nach ordnen, klären und neu planen und nach ein bisschen Pause, bevor die schönen Wein- und Erntefeste losgehen.

 

Mir ist nach länger schlafen, gemütlicher sitzen und nach durchatmen bei den nun gemäßigteren Temperaturen.

 

Auch mit dem Blog geht es ganz "sutsche" wieder los. Heute möchte ich Dich einfach ein bisschen einstimmen auf den beginnenden Herbst und nehme ich Dich mit auf einen kleinen Spaziergang durch unser Viertel:

 

Die Äste des alten Birnbaums biegen sich unter der süßen Last.
Die Äste des alten Birnbaums biegen sich unter der süßen Last.
Die Hagebutten leuchten schon von Weitem
Die Hagebutten leuchten schon von Weitem...
Topinambur
... und gelbe Herbstblüher schmiegen sich an den Zaun.
Himbeeren
Späte Himbeeren laden im Vorbeigehen zum Naschen ein...
... und eine Ente watschelt zufrieden vor meiner Linse.
... und eine Ente watschelt zufrieden vor meiner Linse.

 

Also. Kein Grund für den Blues. Es geht uns am besten, wenn wir uns dem Kreislauf der Natur anpassen und nun kommt halt eine andere Jahreszeit. Genieße sie!

 


Frische Luft am Baggersee - Der Blog macht Ferien

 

Ihr Lieben, Prinzessin von und zu Schaumkraut macht wie immer Pause über den Sommer.

 

Ich bin meist offline, sammele neue Eindrücke - und mich, streife über bunte Wiesen, höre den Grillen zu, tauche ab in den Wald - oder ins kühle, glitzernde Nass. 

 

Habt eine schöne, achtsame Sommerzeit und dann schaut bitte wieder herein. 

Irgendwann gegen Ende August / Anfang September geht es weiter hier. ♥

 

XXX Maria

 

Sommerheuernte

 

P. S. Wenn Du es noch nicht weißt...

 

Auf Instagram tut sich bei mir oft irgendwas, auch wenn die Webseite längere Zeit ruht. Meine Kamera habe ich meistens dabei und wenn ich überglücklich überquelle vor Eindrucksfreude oder einfach gerade was gebacken, eingekocht, gesammelt habe, lade ich spontan ein Bild davon hoch. 

 

Auf Instagram laufe ich unter i.n.a.r.i.a - Der Link ist unten in der rechten Leiste.

 


Sommersonnenwende

 

Sommersonnenwende. Wunderbar auch hierzulande, aber mein Traum wäre es ja, zur Mitternachtssonne in den Norden Norwegens zu reisen! Dass die Sonne dort zu dieser Zeit nicht untergeht, ist sicher ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Schon immer hat dieses Phänomen die Menschen beeindruckt und berührt. Die folgende Beschreibung aus dem Roman "Pan" von 1894 habe ich z. B. gefunden: "Es begann, nicht mehr Nacht zu werden. Die Sonne tauchte kaum ins Meer hinab und kam dann wieder empor, rot, erneuert, als sei sie unten gewesen und habe getrunken. Wie merkwürdig es mir in diesen Nächten ergehen konnte, kein Mensch würde es glauben."

 

Spannend oder? Hast Du es schon erlebt?  

 

 

Wir müssen natürlich und zum Glück nicht so weit reisen, um uns von kleinen und großen Naturschauspielen berühren zu lassen. Wir haben es selber in der Hand - und gleich hier vor der Tür - uns dafür die Zeit zu nehmen. Das kann damit beginnen, dass wir morgens nicht den schnellsten Weg zum Bahnhof nehmen, sondern z. B. den, der uns durch eine kleine Parkanlage führt. Als Autofahrer parken wir entsprechend einfach nicht vor der Firma, sondern planen möglichst ebenfalls einen kurzen Fußweg durch einen Grünstreifen ein. Tautropfen glitzern auf Blüten, hinter einer großen Linde geht die Sonne auf, der Tag ist frisch, die Luft ebenfalls und wir atmen tief ein.

 

Nach Feierabend und am Wochenende können wir dann richtig eintauchen: Es ist Mitte Juni. Sommer! Wir fahren mit dem Fahrrad über's Land, liegen im Gras am Wasser, hören den Vögeln zu und betrachten träge die vorbeiziehenden Wolken. Zum Beginn der Dämmerung suchen wir in unberührter Natur das bezaubernde Schauspiel, dass es auch nur zu dieser Zeit gibt: Zart tanzende Glühwürmchen, die wie kleine Seelen um uns schweben. Wunderschön!

 

Ausschnitt aus "Im Kreislauf des Jahres" von Rudolf Lavant (1891)
Ausschnitt aus "Im Kreislauf des Jahres" von Rudolf Lavant (1891)

 

Die Prinzessin seufzt... Glühwürmchenzeit. Kräuterzeit. Rosenzeit. Barfußzeit. Blauer Himmel und Sonneschein. Reinigende Gewitter mit Blitz und Donner. Mittsommer. 

  

 

Passend zu diesem schönen Ereignis noch eine kleine Idee für ein besonderes Gebildbrot:

Für unsere Lieben backen wir heute ein goldbraunes Sonnenbrot aus einem klassischen Hefeteig. Dazu reichen wir frischen Kräuterquark, zünden ein Feuer an und trinken süßen Wein unter freien Himmel...

 

Rezept zur Sommersonnenwende, Sonnenbrot, gebackene Sonne, Dinkelvollkorn-Sonne zu Mittsommer
Sommertag im Juni: Blühender Holunder vor blau-weißem Himmel

 

Wir kommen aus der Natur, wir sind ein Teil von ihr und nur im Einklang mit ihr bleiben wir wirklich gesund. ♥


Auf der grünen Maiwiese

 

Wann ist die Welt grüner als in diesem Monat? Wann gibt es mehr der schönsten, duftenden Blüten und der frischesten, gesündesten Kräuter als jetzt im jungen Mai?

 

Wieder einmal war ich mit einer netten Frauengruppe zur Kräuterwanderung und langsam werde ich bei der Bestimmung der heimischen Wildpflanzen immer sicherer. Was von weitem einfach nur grün aussieht, ist bei näherer Betrachtung eine vielfältig gefüllte Schatzkiste, ein wundervolles Geschenk für unser Wohlbefinden.

 

Abseits von Hunderouten finden wir Gundermann...

 

 

... Mädesüß...

 

 

... Knoblauchsrauke...

 

 

und Giersch...

 


Voller Interesse lauschen wir die spannenden Hintergrundsgeschichten, lernen mehr über die uralten Anwendungsmöglichkeiten und gewinnen einen Teil der Achtung wieder, die unseren wertvollen heimischen Wildkräutern einst entgegengebracht wurde - Spitz- und Breitwegerich

z. B., den hochverehrten Kostbarkeiten, die früher zur Wundversorgung unentbehrlich waren, oder der Knoblauchsrauke, dem vielfältigen Heil- und Küchenkraut.

 

Wir lernen, dass uns der Giersch etwas von seiner Unverwüstlichkeit schenkt, uns robuster und stabiler macht. Dass das Gänseblümchen das Mittel der Wahl nach traumatischen Erlebnissen ist, da es jeden Tag aufs Neue dem Lauf der Sonne folgt und uns an eine heile Welt erinnert. Die Brennnessel wiederum stärkt unsere Umsetzungskraft und schenkt uns eine angemessene Wehrhaftigkeit. 

 

Auch Märchen begleiten unseren Gang, wie beispielsweise Andersen's "Wilde Schwäne", weil auch dort die Brennnessel eine entscheidende Rolle spielt.

 

Ich als Prinzessin Schaumkraut bin überaus inspiriert und sehe inzwischen überall nur Wichtelblüten und Feenschlösser.

 

 

Nachdem wir ausgiebig die jungen, glänzenden Lindenblätter direkt vom Stamm genascht haben (vom stets positiven "Salatbaum der Germanen"), sammele ich noch ein paar Hand voll Löwenzahnblüten, denn ich möchte daraus endlich einmal Löwenzahnblütengelee machen. Da die Blüten stimmungsaufhellend sein sollen, bin ich doppelt motiviert und trenne abends fröhlich die gelben Blätter von den den grünen.

 

Wenn man nach dem Sammeln etwas wartet, schließen sich die Kelche und das Herausziehen geht einfach und schnell.

 

  

Nun einfach mit 1 Liter Wasser und dem Saft von 3 Zitronen aufkochen und den Sud über Nacht stehen lassen.

 

Am nächsten Morgen durch ein Sieb gießen, die Flüssigkeit mit Wasser auf 900 ml auffüllen und mit einem Paket Gelierzucker 2:1 wie üblich zu Gelee kochen. 

 

Sonne, wilde Wiese und reichlich Lebensfreude im Glas! Bin happy.

 

 

Genieße und achte die Natur in Dir und um Dich herum! ♥


Osterfeuer

 

Du weißt ja schon längst, dass ich die alten Bräuche schätze - je älter und urtümlicher, desto besser. Ganz klar, dass ich also die germanisch-heidnischen Osterfeuer richtig liebe, die hier in Norddeutschland zum Glück noch überall stattfinden. 

 

Wie Ostern selber, sind auch viele Traditionen dieses Festes im Zuge der Christianisierung umgedeutet worden. Wurde mit dem Anzünden von Frühlingsfeuern ursprünglich die Sonne begrüßt und waren sie Teil eines Reinigungs- und Fruchtbarkeitkultes, so sprach die Kirche später halt vom "Lichte Christi"...

 

Ich gehe nicht so weit zu sagen "mir wurscht", aber ganz ehrlich: Hauptsache ist heutzutage doch fast schon, dass überhaupt an irgendetwas Höheres geglaubt wird, dass uns dadurch hoffentlich überhaupt einfällt, uns einigermaßen moralisch gegen Umwelt und Mitmenschen zu verhalten. 

 

  

Das "Licht" verblasst in unserer Gesellschaft, der Einfluss von Kirche lässt immer mehr nach und nur wenig gutes Gegengewicht entsteht. Hier und da gibt es Gruppen, die suchen, Einzelne, die es richtig machen wollen, aber die breite Masse lebt eher weiter nach dem ausschließlichen Motto "Raffe stets mehr als die anderen". Oder so ähnlich...

 

Na ja, war ne Randnotiz. Keine Sorge. WIR machen es sowieso besser! Und jeder einzelne wird vielleicht schließlich doch Teil einer großen Bewegung in die rettende Richtung. Einen deutlichen Trend gibt es zumindest. Grün ist in. Nachhaltigkeit ist schick. Spirituelle Suche ebenfalls. Darauf heute Abend ein Gläschen "Schlehenfeuer" auf dem Feld neben unserer örtlichen Feuerwehr. Prost. Auf den Weltfrieden und die Abwendung der Klimakatastrophe.   Und darauf, dass ich endlich mit dem Hausputz fertig bin.

 

 

Apropos Umweltschutz und so: Rauchen tut es ja nicht schlecht, so ein Osterfeuer. Wir holen jedenfalls ab nachmittags die Wäsche aus dem Garten und machen alle Schotten dicht. Sonst riecht es wie in der Räucherkammer. Und noch ein Hinweis: Nach Genehmigung ist auch das Abbrennen von Stämmen und Zweigen auf dem eigenen Grundstück möglich, aber dann mach es bitte wie die Profis und schichte erst kurz vorher auf, damit sich keine kleinen Lebewesen gemütlich eingenistet haben!

 

Oh Mann. Wie kriege ich heute bloß noch die Kurve zu Gesang und Geselligkeit?

 

Ach. Pfft. Nu isses so. Die Kurve kriegen wir gemeinsam, in dem wir jetzt losstiefeln zum nächsten Osterfeuer oder in dem wir auf der Terrasse unseren Feuerkorb bestücken und entzünden oder - von mir aus auch - in dem wir mit Freunden oder Familie rund um einen Feuerkreis aus Kerzen sitzen und es uns gut gehen lassen. Osternacht. Frühling. Licht!

 

Ich wünsche Dir leckere, lockere und wunderschöne Festtage! ♥ 

 


Frühlingstagundnachtgleiche und Zuckermond

 

Frühlingstagundnachtgleiche. Mit ihr beginnt heute der astronomische Frühling. Der Zeitpunkt, an dem die Sonne den Himmelsäquator überquert, wurde schon von den Urvölkern beobachtet. Die astronomischen Kreisläufe bilden, neben den phänologischen Zeitpunkten, die natürlichste Einteilung des Jahres - Alte Gegebenheiten, nach deren Rhythmus es sich immer am besten lebt. 

 

 

Die erwachende Natur erlebe ich am liebsten hautnah. Es ist jedes Jahr dasselbe: Erst muss ich mir einen kleinen Schubs geben, um mir an diesen oft noch kühlen Tagen das erste Mal Gartenkleidung anzuziehen und mit meinem Gerätekorb den ersten Rundgang zu beginnen.

 

Aber dann passiert jedes Mal zuverlässig das: Ich knie über der Erde, entferne Mulchschichten, altes Laub, vertrocknete Zweige und - lebe einfach nur auf! Es gibt in dem Moment keine größere Freude als den Anblick all der vielen kleinen Triebe, die aus der Erde sprießen, der frischen, grünen Blättchen, die sich neu entfalten. 

  

Taglilien
Taglilien
Korkenzieherweide
Korkenzieherweide

 

Nicht zur zupfen und harken hier und da sind angesagt. Manche Arbeiten sind auch gröber. Aber inzwischen habe ich wieder Lust und Energie. Der Winter war lang und viele neue Ideen sind in der Zeit entstanden. Hier soll ein Busch versetzt werden, dort muss ein großes Pflanzloch ausgehoben werden, um ein neues Bäumchen zu pflanzen. Das Beet um die Ecke wird erweitert, viele Stauden müssen geteilt und neu eingesetzt werden.

 

Auf meinen Wegen begleiten mich fröhlich die ersten Knospen und Blüten.

 

Hyazinthe
Hyazinthe
Krokusse und neue Stockrosenblätter
Krokusse und neue Stockrosenblätter

 

Zusätzlich zum heutigen Frühlingsbeginn haben wir morgen Vollmond. Noch ein beachtenswerter Aspekt, denn gibt eine magischere Zeit im Monat? Und ist dies nicht ein spannendes Zusammentreffen? Der erste Frühlingsvollmond. Lass ihn nicht unbeachtet.

 

Man sagt dem Vollmond so viele Kräfte nach! Sind die wirklich widerlegt? Kann man alles messen? Alles erklären? Und ist mir das überhaupt wichtig? Versetzt nicht der Glaube Berge? Bringen nicht positive Rituale automatisch Positives? Einfach weil...?

 

Eine kleine Auswahl alten Glaubens: 

 

Stelle ein Gefäß mit klarem Wasser ins Vollmondlicht und wasche Dir am nächsten Morgen damit Dein Gesicht - Es wird Dir besondere Schönheit verleihen. (Alleine schon, weil Du Dir besondere Aufmerksamkeit schenkst und es Dich sicher zum Lächeln bringen wird.)

 

Lege Heilsteine und Kristalle ins Vollmondlicht, um sie energetisch zu reinigen und wieder aufzuladen. (Was Dich vielleicht dazu bringen sollte, Dich überhaupt erst einmal mit der Energie dieser Steine zu beschäftigen. Helfen sie? Zumindest Dein Allgemeinwissen wird wachsen.)

 

Wende bei Vollmond Cremes, Masken und Vitamine an, denn nun werden sie besonders gut aufgenommen. (Wunderbarer Rat. Ich lege mich mit einer reichhaltigen Gesichtsmaske ins Kräuterbad und entspanne im hellen Nachtlicht. Wirkung persönlich belegt!) 

 

 

Wusstest Du, dass einer der alten Namen des März-Vollmondes Zuckermond ist?

 

Zuckermond! Schön! Ich habe beim besten Willen nicht herausbekommen, warum er so hieß, aber der Name hat mich zu einem Kuchenrezept inspiriert, dass ich Dir zum Abschluss für heute vorstellen möchte.

 

Der Zuckermond:

 

Alte Vollmondnamen / Brauchtums-Gebäck / Rezept zu Vollmondritualen: Zuckermond, Lenzmond, Jahreskreis-Rezepte: März-Vollmond

 

Den stellst Du ganz easy peasy aus Mürbeteig her und füllst ihn simpel mit Apfelmus und gemahlenen Mandeln. Schmeckt. Passt.

 

 

Das Rezept: 

 

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 175 °C vorheizen, das Rost ins untere Drittel schieben. 

 

Einen Mürbeteig herstellen aus 1 Ei, 150 g Butter, 100 g Zucker, 1 EL Vanillezucker, 300 g Mehl, 2 TL Backpulver.

 

Den Teig halbieren, eine Hälfte ausrollen, den Boden der Form belegen, einen kleinen Rand hochziehen.

 

Für die Füllung 300 g Apfelmus, 200 g gemahlene Mandeln, 3 EL Zucker und 1 EL Zimt mischen. In die Form füllen. 

 

2. Hälfte Teig stark einmehlen, auf Backpapier(!) rund ausrollen. Die Springform als Schablone leicht eindrücken, einen Kreis ausschneiden. Die Teigreste beiseite legen.

 

Das überstehende Backpapier ebenfalls rund ausschneiden, dann die Teigdecke vorsichtig auf die Füllung stürzen.

 

Ein Ei trennen. 

 

Den Teigrest ausrollen und Auge, Nase, Mund etc. ausschneiden. Die Rückseiten mit etwas Eiklar bepinseln und auf die Kuchendecke kleben.

 

Den Mond etwa 50 Minuten backen, in der Form etwas abkühlen lassen, dann auslösen und vollständig auskühlen lassen. 

 

Vor dem Servieren mit Puderzucker überstäuben.  

 

 

Natur ist unsere Natur. ♥


Internationaler Frauentag

 

Internationaler Frauentag? Ich muss gestehen, dass der mir lange nicht viel bedeutet hat. Er wurde in meiner Region einfach nie besonders beachtet und erst später, durch einige Kolleginnen und Freundinnen anderer Herkunft, habe ich ihn überhaupt registriert.

 

Nachdem ich mich irgendwann einmal näher mit diesem Tag befasst hatte, bekam er langsam eine größere und inzwischen auch umfassendere Bedeutung für mich.

 

 Rhoda J. Glover, of Baldwins, Long Island, New York, in einer Suffragetten Parade
Rhoda J. Glover, of Baldwins, Long Island, New York, in einer Suffragetten Parade

(Bildquelle: https://picryl.com/media/oldest-suffragette-mrs-rhoda-glover-in-pageant)

  

Denn ich denke oft darüber nach, dass es zwar sehr gut ist, dass sich zu Beginn des letzten Jahrhunderts einige mutige und starke Frauen zusammentaten, um für ihre Rechte zu kämpfen, dass es gut ist, was seitdem erreicht wurde, aber mir fällt vor allem ein, was alles noch NICHT erreicht ist und dass wir immer noch weit entfernt sind von echter Gleichberechtigung.

 

Einer Gleichberechtigung, die tief verwurzelt ist in der Gesellschaft und in den Köpfen. Im Gegenteil: Ich habe den Eindruck, es geht in Teilen sogar wieder rückwärts. Wenn ich mir beim Durchzappen sekundenlang diese würde- und niveaulosen TV-Formate ansehe, die es inzwischen so gibt, wenn ich mich umsehe in der realen und Social Media Welt... Auweia.

 

Da braucht man kaum noch die Statistiken zu häuslicher Gewalt, Missbrauch, Ungleichbehandlung im Arbeitsleben etc. um zu verstehen, wie weit wir entfernt sind. 

 

 

Clara Zetkin (links) und Rosa Luxemburg auf dem Weg zum SPD-Kongress in Magdeburg 1910
Clara Zetkin (links) und Rosa Luxemburg auf dem Weg zum SPD-Kongress in Magdeburg 1910

(Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Zetkin_luxemburg1910.jpg)

 

Es ist halt sehr gründlich geschehen, über sehr viele Jahrhunderte, ja, Jahrtausende, dass die Weisheit und Macht unserer matriarchalen Urkultur ausgemerzt wurde und dass zuletzt, in den dunklen Jahrhunderten, die meisten wissenden Frauen als "Hexen" verfolgt und grausam vernichtet wurden.

 

Weit hergeholt. Was hat das noch mit uns zu tun? Ich finde man muss die Geschichte kennen. Ich finde, es lohnt sich immer wieder daran zu erinnern, dass es in der alten Kultur die große Göttin war, die verehrt wurde. Die Mutter, die für Fruchtbarkeit und den Beginn des Lebens selbst zuständig war, war die Anbetungswürdige. 

 

In den alten Stämmen waren es die Frauen, die die wichtigste Stellung inne hatten. Denn sie waren es schließlich, die Sprache lehrten, die Nahrung zubereiteten, Kleidung anfertigten usw.

Werte wie Verantwortung und Fürsorge herrschten. Die Matriarchinnnen waren liebevoll, weise und gerecht - in den Dörfern und im Himmel darüber. 

 

Mache Dir bitte den langen, ungerechten Weg klar, der daraufhin folgte. 

 

Drei Matronen (Gallo-römisch-germanische Muttergottheiten)
Drei Matronen (Gallo-römisch-germanische Muttergottheiten)

(Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mutterg%C3%B6ttin)

 

Gebe Dich heute bitte nicht mit einer Blume oder einem "Glückwunsch zum Frauentag" zufrieden. Steige ins Thema ein. Mache Dir bewusst, wo Du stehst und wo wir insgesamt stehen. Nur das. Aber zumindest das. Und dann bewege Dich in die richtige Richtung.

 

Einige wildgemischte Links zur Vertiefung: 

 

Deutsche Geschichte - Frauenbewegung

Zeit zu Leben - Selbstfürsorge

Denkträume.de - Feministisch denken, handeln, leben

Frauenpower - Was zeichnet erfolgreiche Frauen aus?

Die Vernichtung der weisen Frauen

 

 

Guido Reni - Portrait einer Alten Frau
Guido Reni - Portrait einer Alten Frau

(Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Guido_Reni_-_Portrait_of_an_Old_Woman_-_WGA19292.jpg)

 

Achte Dich und Deine Schwestern. ♥


Valentinstag

 

Heute gibt es von mir nur einen kleinen Gruß zum Valentinstag.

 

Valentinstag?

 

"Pffft. Mein Oller bringt mir eh keine Blumen mit"

"Wie schön. Nur leider hab ich seit 2 Jahren keinen Freund. Uääääh..."

"Valentinstag. Lustig. Besonders für die Pralinenindustrie. Lass gut sein."

 

Moooment mal.

 

Warum so negativ? Herzchentag... ist doch nett! Wenn man es weitergefasst sieht, könnten wir eigentlich jeden Tag Valentinstag haben. Oder gibt es schon genügend Liebe auf der Welt?

 

 

Liebe. Für dieses Gefühl brauchst Du keinen Traumprinzen. Schließlich kannst Du sehr viel mehr lieben:

 

Deinen Lieblingstee aus der Thermoskanne, wenn Du auf Deiner Lieblingsparkbank sitzt und den Vögeln zuhörst.

 

Deinen alten Kater, den Du vor vier Jahren aus dem Tierheim geholt hast und der gerade auf der Fensterbank in die Februarwelt blickt.

 

Deine Lieblingsmusik, die Du auflegst, während Du den Tisch deckst für die nette Nachbarin, die Du für heute eingeladen hast.

 

Den wunderbar tiefgründigen Film, den Du Dir ansiehst, während Du liebevoll geschnippelte Rohkost-Sticks mit einem raffinierten, selbstgemachten Dip knabberst. 

 

Deine vielen grünen Pflanzen, die Du hingebungsvoll pflegst und die Dein Zuhause lebendig machen.

 

Merkst Du selber, wie man dies endlos fortführen könnte? 

 

Die Kunst ist einfach nur die richtige Haltung und Sichtweise.

 

Die Kunst ist, das Leben selber zu lieben!

 

 

 

Nutze Deine kostbare Zeit für alles was Dir und anderen gut tut.

 

Hab einen schönen Valentinstag. ♥ 


Lichtmess, Kerzenweihe, Imbolc

 

Noch immer kalter Winter mit viel Dunkelheit und wenig Licht. Da lohnt es sich, auf den heutigen besonderen Tag zu achten, der schon in vorchristlicher Zeit als Lichter- und Reinigungsfest zelebriert wurde.

 

Bedeutung und Ideen zu Imbolc, bzw. Lichtmess oder auch Kerzenweihe, habe ich Dir in den vergangenen Jahren schon vorgestellt. Was mir dieses Mal noch einmal wichtig ist zu betonen: Greife bitte nicht wahllos zu irgendwelche Kerzen und Teelichtern, wenn Du es Dir hell und gemütlich machen möchtest.

 

 

Ich weiß. Jeder Supermarkt, jede Kramecke im Möbelhaus ist voll von günstigen Kerzen in allen Farben, Formen und Größen. Gesundheitlich und ökologisch unbedenkliche Kerzen sind dagegen schwer zu finden und immer auch etwas teurer. Aber "schnell und billig" ist halt oft nicht die beste Methode, das Richtige zu tun und sich damit dann WIRKLICH wohlzufühlen.

 

Klasse statt Masse ist weiter das Motto und wenn Du mal ehrlich bist: Wie häufig hat man letztlich eine Kerze an? Die meisten von uns entzünden sie nicht ständig im Alltag, oder?

Wenn man den Preis für gute Kerzen ohne Paraffin und Palmöl für ein ganzes Jahr bedenkt, sieht die Ausgabe schon anders aus, finde ich.

 

 

Ein bisschen Suchen und Vergleichen - und schon ist es möglich, sich zum Beispiel lieber echte Bienenwachskerzen zu gönnen.

 

Tafelkerzen aus 100 % Bienenwachs in zwei Farben
Tafelkerzen aus 100 % Bienenwachs in zwei Farben
Selbstgedrehte Kerzen aus Bienenwachsplatten
Selbstgedrehte Kerzen aus Bienenwachsplatten
Bienenwachsteelichter
Bienenwachsteelichter

 

Bienenwachskerzen solltest Du am besten direkt bei einem Imker in Deiner Region kaufen.

Hast Du aber dafür keine Möglichkeit, ist eine Quelle für bezahlbare Kerzen, Platten zum Selberdrehen und Perlen zum Selbergießen (unbezahlte Werbung): Der Online-Shop der Imkerei Paletta.

 

Sicher gibt es auch noch viele andere, aber mit dem habe ich gute Erfahrungen gemacht.

 

 

Handgeknetete Bienenwachskerze vor einem alten Bienenkorb
Handgeknetete Bienenwachskerze

 

Eine kostengünstigere Alternative, die allerdings noch schwerer zu finden ist als Bienenwachskerzen: Teelichter aus Rapsöl.

 

Rapsölteelichter
Rapsölteelichter

 

Ich bestelle (noch einmal unbezahlte Werbung) bei www.kerzenkiste.de. Die Rapskerzen kommen im Jutebeutel zu Dir und brennen ganz ordentlich ab, finde ich. Und sie riechen übrigens NICHT nach Pommesbude ;-)

 

 

Also Du siehst: Es geht auch anders. Vielleicht stellst Du ja auch um?

 

Das Rapsölteelicht brennt gemütlich vor sich hin. Gute Atmosphäre. Gutes Gefühl.
Das Rapsölteelicht brennt gemütlich vor sich hin. Gute Atmosphäre. Gutes Gefühl.

 

02. Februar: Sonnenaufgang 07:49 Uhr, Sonnenuntergang 16:52 Uhr

Die Tage werden länger! Kennst Du den alten Volks-Spruch zu diesem Thema?:

 

Weihnachten um einen Mückenschritt, 
Silvester um einen Hahnentritt, 
Dreikönig um einen Hirschensprung 
und Lichtmess um eine ganze Stund'.

 

 

Lass Licht in Haus und Herz! ♥


Gerade jetzt: Grüne Woche!

 

20. Januar. Grüne Woche? Ähm...

 

Doch! Genau jetzt! Die Feiertage sind vorbei, der Alltag hat uns wieder. Und unsere Vorsätze? Die Festpfündchen schon runter? Mehr für Fitness und Gesundheit begonnen? Wie schön, dann passt meine Idee einer "grünen Woche" ja genau hinein.

 

Für alle anderen möge es halt der nötige Motivationsschub sein.

 

 

Denn gerade jetzt, wo es draußen an Grün mangelt, tut es uns gut, uns mit dieser Farbe zu umgeben und sie intensiv in unsere Ernährung einzubauen.

 

Also: Zimmerpflanzen aufstocken - für gute Luft und entspannenden Anblick - und dann auf zum Obst- und Gemüsehändler, mit allem eindecken, was es an Grünem zu ergattern gibt. 

 

Wenn dann auch nicht alles regionale Freilandware ist: Keine Regel ohne Ausnahme. Wir stürzen uns auf Feldsalat, Portulak und Spinat, Wintersorten von Kopfsalat und Endivie, Grünkohl, Rosenkohl, Äpfel, Birnen und Kräuter - zur Not aus dem Gewächshaus.

 

 

Dazu kommen Oliven, Gürkchen, Pesto, grüne Nudeln, Olivenöl, einige fettarme Milchprodukte, Vollkornbrot und Vollkornmehl - und schon kann unsere grüne Kur beginnen. Schau Dir mal meinen Beispieltag an, dann bekommst Du eine Idee, wie Du Deine gesunde Woche gestalten kannst...

 

Schon morgens startest Du mit - klar - grünem Tee und einem frischen Kräuteraufstrich auf Vollkorntoast. 

 

 

Der ist schnell gerührt aus 2 EL Frischkäse, 1 TL grünem Pesto und 1/2 Handvoll frisch gehackter Petersilie. 

 

Zwischendurch - auch zum Mitnehmen im Shaker geeignet - gibt es (wieder klar) 3 Portionen grünen Smoothie. 

 

 

Der sättigt, putzt durch und versorgt Dich mit extrafrischer Energie.

 

Für ca. drei große Gläser schmeißt Du 1 kleingeschnittene Salatgurke, 2 geviertelte Äpfel, 2 Handvoll frische Basilikumblätter und 400 ml fettarme Milch in den Mixer. Ein wenig zusätzlich süßen darfst Du mit Agavendicksaft oder Honig. Schlag alles glatt und dann Prosit!

 

Mittags gibt es einen gut sättigenden herzhaften Gemüsebratling mit grünem Gemüse und Kräuterquark. Auch das lässt sich prima auf den Arbeitsplatz mitnehmen.

 

 

Für 2 Portionen rechnest Du 150 g Bratlingsmischung, die Du nach Packungsangabe zubereitest, dazu machst Du eine Gemüsepfanne aus 1 kleinen Zucchini, 1 grünen Paprika und 1/2 Zwiebel. Alles in 1 EL Olivenöl leicht anbraten und gardünsten und mit Kräutersalz abschmecken. 

 

Abends dann krönen wir die grüne Welle mit diesem Supersalat:

 

 

Unter den grünen Bandnudeln, die Du separat zubereitest, ein Bett aus grünem Salat, darüber Oliven, Avocado, Kräuterfrischkäsestücke und Kürbiskerne. 

 

Das Dressing: Natürlich grün, bitte! Olivenöl, Apfelessig, ein wenig Salz und Pfeffer und wieder reichlich frische Kräuter.

 

Geht, nä?

 

Grün ist die Farbe unserer Zeit, sage ich. Es KANN gar nicht grün genug werden! Mach mit - und folge dem Trend.

 

Dann guck ich auch nicht schräg, wenn Du den Abend vor Netflix DAMIT beschließt. Immer nur Gürkchen geht ja schließlich auch nicht:

 

 

So. Morgen ist Montag. Weißt Du Bescheid, was zu kaufen ist, nicht wahr?

 

Frisch-fröhliche, grüne Januargrüße von Maria ♥

 


Das war 2018

 

Silvester. Ein Jahr geht zu Ende. Für mich war es vor allem eins: Anstrengend! Über weite Strecken war jede Balance dahin. Neben Trauerfällen, vielen Pflichtreisen, anhaltendem Chaos auf dem Arbeitsplatz und den Launen meines pubertierenden Jüngsten, war selbst der Sommer 2018 mit seiner übergroßen Hitze einfach nur ZU VIEL!

 

Zum Glück ist mein Grundgerüst positiv. Und zum Glück erinnere ich mich auch an die schönen Stunden, denn ja, die gab es auch. Gute, neue Eindrücke, lieber Besuch, fröhliche Feste und wunderschöne Reisemomente. 

 

Nehmen wir es also wie es kommt - und es kommt hoffentlich ein bisschen RUHIGER im neuen Jahr!

 

Was den Blog angeht: Ich mache weiter! Ganz klar. Denn es tut mir gut, mich positiv und intensiv mit dem zu beschäftigen, was gerade anliegt im Jahreslauf. Gerade wenn es drüber und drunter geht. Die Zeit für die schönen Momente herauszuarbeiten ist doch die Kunst, oder? Denn die kann Dir am Ende niemand mehr nehmen.

 

Die schönen Augenblicke und Erinnerungen: Das sind die wahren unvergänglichen Schätze.

 

 

Der Blog. Das Blögchen... 2752 BesucherInnen waren es im nun vergehenden Jahr. Vielen lieben Dank dafür!

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du auch 2019 mal wieder vorbeischaust! Ca. Mitte Januar geht es hier weiter...

 

Und nun rutsch gut rein und hab ein glückliches gesundes neues Jahr! ♥

 


Adventsbummel auf dem Rathausmarkt Hamburg

Historischer Weihnachtsmarkt Rathausmarkt Hamburg - Rentiere

 

Nur noch 8 Tage bis Heiligabend...

 

Wie schon im vergangenen Jahr nehme ich Dich mit zu einem Bummel über den Weihnachtsmarkt. Dieses Mal geht es ins Zentrum von Hamburg, zu "Roncalli's Historischem Weihnachtsmarkt", der dort jedes Jahr auf dem Rathausmarkt von Ende November bis zum 23.12. stattfindet und dazu erst einmal ein Tipp: 

 

Landest Du spontan am Rande einer Shopping-Tour auf dem Rathausmarkt: Ist dann so. Warum nicht. Was essen und trinken und evtl. in Reihe 4 noch einen knappen Blick auf die Stände werfen... Okay. Steht Dir der Sinn nach Glühwein & Co. zum Feierabend oder am Samstagabend: Jo. Kann man auch machen. Aber ebenfalls der Hinweis, dass es RICHTIG drängelig wird. Hamburg. City. Vorweihnachtszeit. Ist klar, oder?

 

Hamburg hat viele Weihnachtsmärkte. Der auf dem Rathausmarkt hebt sich vom Angebot und Ambiente deutlich ab. Wer diesen schönen Weihnachtsmarkt ein wenig in Ruhe erleben möchte, muss mittags hin. Und das am besten von Montag bis Donnerstag. Auch dann ist er schon gut besucht, aber ohne Geschiebe.

 

Die einzige Ausnahme zu diesem Tipp ist die allabendliche Kult-Attraktion: Die Rentierschlittenfahrt über den Markt mit Beleuchtung, Musik, "echtem" Weihnachtsmann und Engel. Wer's noch nicht erlebt hat: Muss! Ist schön.

 

Also dann vielleicht so: Mittags die Budengassen, dann Powershopping bei Karstadt, Kaufhof & Co. und zum Abschluss vor dem Rathaus einen guten Platz sichern, um das Spektakel zu beobachten - um 16:00, 18:00 oder 20:00 Uhr. Ho Ho Ho.

 

Historischer Weihnachtsmarkt Rathausmarkt Hamburg - Käthe Wohlfahrt

 

Wer den Bummel geplant angehen möchte, kann sich anhand der Flyer orientieren, die an allen Ständen ausliegen. So sieht man auf den ersten Blick, dass der Markt thematisch geordnet ist. Es gibt z. B. unter anderem eine Handwerkergasse, eine Spielzeuggasse, eine Goldgasse oder eine Spezialitätengasse...

 

Das Konzept ist "natürlich oder/und traditionell". Die Lichthäuschen sind nicht aus Kunststein, sondern aus Ton, die Kerzen aus handgeknetetem Bienenwachs, die Seifen vegan und hausgemacht...

 

Historischer Weihnachtsmarkt Rathausmarkt Hamburg - Ton-Lichterhäuschen
Historischer Weihnachtsmarkt Rathausmarkt Hamburg - Bienenwachskerzen
Historischer Weihnachtsmarkt Rathausmarkt Hamburg - Seifen

 

...Heimisches Holz ist Trumpf...

 

Historischer Weihnachtsmarkt Rathausmarkt Hamburg - Bürstenmacher
Historischer Weihnachtsmarkt Rathausmarkt Hamburg - Holzschalen

 

... und auch die Deko folgt dem roten Faden - selbst die rotbackigen Äpfel am Weihnachtsbaum sind echt. Like.

 

 

Die Prise Magie und Nostalgie darf nicht fehlen...

 

Historischer Weihnachtsmarkt Rathausmarkt Hamburg - Wahrsagerin
Historischer Weihnachtsmarkt Rathausmarkt Hamburg - Oldtimer Karussell

 

... genauso wenig wie die besonderen kleinen Fundstücke, beispielsweise diese wunderschönen Holz-Metallstempel mit verzierten Buchstaben, Bäumen, Vögeln uvm.:

 

Historischer Weihnachtsmarkt Rathausmarkt Hamburg - Holz-Metall-Stempel

 

Und selbstverständlich duftet es aus allen Ecken nach den üblichen wunderbaren Weihnachtsmarktverlockungen: Lebkuchen und Schmalzgebackenes, herzhafte Spieße und Kartoffelpuffer, Feuerzangenbowle und heiße Schokolade... Herrlich.

 

Historischer Weihnachtsmarkt Rathausmarkt Hamburg - Schild "Heiße Schokolade"
Historischer Weihnachtsmarkt Rathausmarkt Hamburg - Christstollen-Stand

 

Konnte ich Dich ein wenig inspirieren? Dann nichts wie hin - aber in Ruhe bitte.

 

Wenn Du noch weiterlesen möchtest, hier zwei Links:

 

http://www.hamburger-weihnachtsmarkt.com/

https://www.roncalli.de/hamburger-weihnachtsmarkt

 

Mit diesem Blogeintrag wünsche ich Dir schöne Weihnachts- oder Yuletage. Wir haben uns vorbereitet, zünden die Kerzen an... und dann kommt sie zuletzt von ganz alleine: Die festliche Stimmung. 

 

Genieße die uralten Bräuche und schau bald wieder vorbei. ♥

 


Kräuter-Geschenke

 

Es ist wieder einmal so weit. Übermorgen ist der 1. Advent und somit Beginn des geschäftigen Treibens vor den Feiertagen. Einladungen, Backnachmittage, Stöbern in Geschäften und Online-Shops, um das richtige Geschenk für unsere Lieben zu finden.

 

Viel schöner als rasch Gekauftes - oder zumindest eine liebevolle Beigabe - sind dabei die selbstgemachten kleinen Kostbarkeiten. Denn die Zeit, die darin steckt, zeigt unser Engagement für den oder die Beschenkten und das Köcheln und Tüfteln macht obendrein noch richtig viel Spaß!

 

Zeit ist allerdings für mich persönlich ein echtes Thema seit vielen Monaten. Irgendwie ist innerhalb und außerhalb der Schlossmauern einfach zu viel los. Vielleicht hast Du schon bemerkt, dass dadurch die Blogbeiträge etwas seltener geworden sind. Eine gewisse Regelmäßigkeit liegt mir dennoch am Herzen und meine Ideen hier mit Dir zu teilen ebenfalls. 

 

Darum also heute nur einige wenige, aber hoffentlich schöne Ideen für selbstgemachte Kräuter-Geschenke. Ich hoffe, Du hast im Sommer und Frühherbst fleißig gesammelt und getrocknet, denn dann kannst Du damit nun gleich anfangen. Wenn Du es verpasst hast, ist das natürlich auch kein Problem. Du bekommst die meisten benötigten Kräuter auch auf dem Markt oder in der Apotheke.  

 

Legen wir also los. Es gibt zwei Verwöhn-Rezepturen für's Badezimmer und eine für die "innere" Schönheit. 

 

 

Den Anfang macht ein durchblutendes, belebendes Körperpeeling, das ganz einfach herzustellen ist und wie alle meine Rezepte ohne unnötige Zusätze auskommt. Pflege ganz natürlich...

 

Grüne Kosmetik: Natürliches Körperpeeling selber machen - belebendes Peeling mit Rosmarin selbst hergestellt - drei Zutaten

 

So rasch wird's gemacht: 

 

5  EL feinkörniges Meersalz, 5 EL Olivenöl und 1 EL getrockneten, kleingehackten Rosmarin

mischen und in ein kleines Schraubglas füllen.

 

Diese Menge reicht für ein paar Anwendungen und ist in der Zeit auch haltbar. Danach stellt man die Mischung frisch wieder her. Die Zutaten und Mengenangaben gehören daher auf's Etikett.

 

Grüne Kosmetik: Natürliches Körperpeeling selber machen - belebendes Peeling mit Rosmarin selbst hergestellt - die fertige Mischung

 

Ein toller Partner für das Peeling unter der Dusche ist mein Körperöl für ein gut durchblutetes, straffes Bindegewebe. 

 

Diese wirkstoffhaltigen Zutaten brauchst Du:

 

1 Handvoll Efeublätter, frisch aus der Natur

1 Handvoll Birkenblätter, frisch oder getrocknet (aus der Apotheke)

1 Handvoll Rosmarin, möglichst frisch, sonst getrocknet

Abrieb einer Bio-Orange

1 EL gemahlener Pfeffer

1 EL gemahlener Zimt

Ca. 300 ml kaltgepresstes Olivenöl

 

Und so geht es: 

 

 

Die Kräuter nur säubern, nicht waschen und in feine Streifen schneiden.

Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben, mäßig(!) erwärmen und unter gelegentlichem Rühren 30 Minuten lang ziehen lassen. Im Topf abkühlen lassen, dann abfiltern. Das geht z. B. mit Mull aus der Apotheke oder einem Stück Feinstrumpfhose - Kaffeefilter verstopft zu schnell.

Den Ölauszug in eine saubere, möglichst dunkle Flasche umfüllen.

 

Die ungefähre Haltbarkeit gehört mit auf das Etikett (bis zu 3 Monaten), ein Anwendungshinweis ebenfalls: Bauch-Beine-Po-Öl - Nach dem Duschen in die noch leicht feuchte Haut einmassieren.

 

Grüne Kosmetik - Durchblutungsförderndes Körperöl selber machen - Bauch-Beine-Po-Öl - natürliches Pflegeöl selbst hergestellt

 

Nach diesen beiden Ideen für's Badezimmer, jetzt noch ein Geschenketipp für die Gesundheit, mit einer erstaunlichen Wirkung und einem riesigen Anwendungsspektrum: Sauerhonig

 

Schon mal gehört? Für viele hierzulande ist es noch ein Geheimtipp, dabei ist Sauerhonig oder auch "Oxymel" ein uraltes Heil- und Stärkungsmittel.

 

 

Altes Wissen

 

Honig hat erwiesenermaßen antibakterielle, antimykotische sowie antioxidative Eigenschaften. Apfelessig wirkt antibakteriell, verbessert Blutdruck, Blutfettspiegel und Stoffwechsel. Gemeinsam sind sie schon unschlagbar, doch wir reichern sie zusätzlich noch mit heilenden Kräutern und Gewürzen an.

 

Der so hergestellte Sauerhonig kann bei zahlreichen Beschwerden oder zur Vorbeugung gegen viele Erkrankungen eingesetzt werden. Er hat verdauungsfördernde, desinfizierende, antibakterielle sowie wundheilende Eigenschaften, ist lange haltbar und schmeckt zudem richtig gut.

 

Herstellung und Haltbarkeit

 

Gewünschte Heilkräuter und Gewürze aussuchen, durchtrocknen lassen und kleinschneiden.

 

Beispiel Anti-Entzündungs und Anti-Oxidantien-Kur:

Salbei, Thymian, Kamille, Ingwer, Zimt und Kurkuma

 

Beispiel Stoffwechsel- und Detox-Kur:

Rosmarin, Brennnessel, Pfefferminze, Kümmel, schwarzer Pfeffer und Kurkuma

 

Ausgekochte, mit einem sauberen Tuch getrocknete Schraubgläser bereitstellen und jeweils zu ¼ mit den gewünschten vorbereiteten Kräutern und Gewürzen befüllen. Deren Mengenverhältnis untereinander darf dabei frei gewählt werden.

 

Je nach Anzahl und Größe der Gläser 1 Teil naturtrüben Bio-Apfelessig und 3 Teile kaltgeschleuderten, flüssigen Bio-Honig zufügen. Alles kräftig vermengen.

 

Fest verschlossen an einem dunklen Platz 2 bis 4 Wochen ziehen lassen, dabei gelegentlich schütteln.

 

Die Kräuter abfiltern und die Flüssigkeit in einem neuen sterilen, trockenen Glas dunkel und fest verschlossen aufbewahren. Haltbarkeit bei Zimmertemperatur etwa ein Jahr.

 

Die Dosis als Drei-Wochen-Kur für Erwachsene

 

Täglich 1 - 3 EL Sauerhonig entweder pur einnehmen, kalte Speisen wie z. B. Salate damit würzen oder pro 1 EL mit einem Glas Wasser mischen. 

 

 

Das war es schon für heute, aber vor Weihnachten "melde" ich mich sicher noch einmal. Genieße die Zeit ♥ ♥ ♥

 


Kürbis. Und Kürbis. Und Kürbis...

 

Schon Ende Oktober! In der Zeit zwischen überbordendem Vollherbst und nass-kühlem Spätherbst steuern wir nun auf das alte, keltische (und somit auch einst mitteldeutsche) Fest Samhain zu, bei uns neu begangen als Halloween. 

 

Das Wetter hat bis vor Kurzem die ganze Zeit mitgespielt, die Farben wahrhaft golden, mit weichem Sonnenlicht, gelben, roten, braunen, orangen Blättern - und, in allen Orange- Gelb- und Grüntönen - mit Kürbissen überall!

 

 

Kürbisse. Das ist mein Stichwort. Mein Einsatz. Denn ich LIEBE Kürbisse und möchte darum heute gerne ein paar nette Kürbisrezepte mit Dir teilen. ♥

 

Fangen wir an mit einem leckeren, mild-aromatischen Haselnuss-Kürbisbrot.

 

Rezept mit Kürbis, Herbstliches Brot, Halloween-Frühstück: Haselnuss-Kürbis-Brot

 

Das tolle daran ist nicht nur der Geschmack, sondern, dass es auch wirklich ganz einfach herzustellen ist. Das einzige, was wichtig ist: Nimm Dir bei den simplen Arbeitsschritten genug Zeit. Zeit zum Kneten und Zeit den Teig gehen zu lassen. Dann bekommst Du ein herrlich duftendes, goldgelbes Brot, dass auch nach einigen Tagen noch gut und frisch schmeckt.

 

Der Hefeteig ruht zugedeckt an warmer Stelle... Das wird was!
Der Hefeteig ruht zugedeckt an warmer Stelle... Das wird was!

 

Möchtest Du das Kürbisbrot nachbacken, habe ich hier für Dich das Rezept abgespeichert.

 

Tja und was kommt drauf? Ich mag ja frisch gebackenes Brot am liebsten pur oder nur mit ein wenig Butter oder Aufstrich, aber natürlich passt alles drauf. Für Süßschnäbel das Passendste: 

 

Herbstlich raffinierte Kürbis-Birnen-Konfitüre

 

Rezept für süß-würzige Kürbismarmelade, Rezept für Kürbiskonfitüre, eingemachte Kürbismarmelade

 

Hinein kommt außer feinem Kürbispüree und Birnensaft u. a. noch Vanille, Zimt und Muskatnuss... Her damit. Yummy.

 

Die Konfitüre ist natürlich auch eine gute Geschenkidee. Haltbarkeit: ca. 1 Jahr.

Das Rezept findest Du hier.

 

Brot gebacken, Konfitüre eingekocht... Nach so viel schöner Arbeit gibt es zur Entspannung ein ganz simples Rezeptchen für eine feine Gesichtsmaske. Ja! Auch mit Kürbis!

 

Denn wenn Du schon dabei bist, kannst Du gleich eine kleine Ecke abzweigen und Dir diese natürliche, pflegende Kürbis-Gesichtsmaske herstellen: 

 

Grüne Kosmetik: Gesichtspflege mit Kürbis, Kürbis-Quark Gesichtsmaske

 

Kürbis eignet sich bestens zur Hautpflege. Er steckt voller Vitamin A und C, außerdem hat er reichlich Zink und Antioxidantien. Hört sich doch gut an, oder? Dazu kommt noch Quark, das altbekannte Hausmittel. Quark wirkt entzündungshemmend und abschwellend und versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit. Grüne Kosmetik aus Deiner Küche - ganz im guten Trend dieser Zeit.

 

Und so wird's gemacht:

 

100 g Kürbisfleisch in ein wenig Wasser weich kochen (ca. 8 Minuten). Das Wasser abgießen und den Kürbis mit dem Stabmixer pürieren. Nach dem Abkühlen 3 EL Sahnequark glatt untermischen. Fäddisch.

 

Die Menge reicht für mindestens drei Anwendungen, also z. B. schön als Kur von Freitag bis Sonntag. Bitte kühl und verschlossen aufbewahren. 

  

 

Nach der entspannenden Maske gönnen wir uns das gesunde Gemüse auch noch einmal innerlich. Mit einem Esslöffel höhlen wir ganz einfach kleine Hokkaido-Hälften aus, kochen sie kurz vor, füllen sie nach Geschmack und überbacken sie dann mit etwas geriebenem Käse. Ich kenne absolut niemanden, der das nicht mögen würde.

 

Kürbis aushöhlen und füllen

 

Kleinere 1-Kg-Hokkaidos sind perfekt für je zwei Personen. Zeitsparenderweise kann die Schale drangelassen werden, denn nach dem Kochen ist sie ganz zart.

 

Rezept: vegetarisch gefüllter Kürbis, Hokkaido gefüllt mit Räuchertofu, Veggie-Kürbis

 

Probier doch mal eine simple Veggie-Füllung aus Räuchertofu, Mais und Tomatencreme. Dazu passen kleine Pasta, Gnocchis oder auch Curryreis.

 

Rezept? Klar!

 

 

Ich hoffe, heute war wieder etwas für Dich dabei? Falls Du den Klassiker schlechthin, den Pumpkin-Pie, vermisst - den gab es aus der Schlossküche schon vor zwei Jahren. Hier kommt der Link zu meinem Rezept einfach noch mal. 

 

Rezept für Kürbis-Tarte zu Halloween

 

Nun denn. Ich wünsche ich Dir noch nette Rest-Oktobertage mit vielen herbstlichen Genüssen!

 


     

Oh, schon zu Ende? Nee, nicht ganz.

 

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