Aufregung und Zuckertüten: Schulanfang

 

Hallo Zurück!!! Wie waren Deine Sommerwochen? Ich hab sie trotz des gemischten Wetters sehr genossen. Du weißt ja: Ich brauche definitiv keine Hitze.

 

Nun, Anfang September, sind wir fast alle aus dem Urlaub zurück. Ein Wochenende noch, dann ruft die Arbeit oder die Schule beginnt wieder.

 

In diesen Tagen finden jetzt allerorten die Einschulungsfeiern für die kleinen Erstklässler statt. Was für ein aufregender Tag für die Jungs und Mädchen! Wie sieht die Lehrerin aus? Wer sitzt denn neben mir? Hat jemand die selbe Schultasche wie ich? Sollen wir schon etwas schreiben? Hat Opa immer noch nicht genug geknipst? Und warum dauert die Rede des Herrn Direktors nur so lange? Nun hat er doch ausreichend über die Zukunft unseres Landes gesprochen. Ich möchte endlich meine Zuckertüte öffnen!

 

 

Die Zuckertüte. Von der Mutter selbst gebastelt oder nach Geschmack des neuen Schülers im Schreibwarenladen ausgewählt und liebevoll befüllt. Wochenlang wurden nützliche, originelle und süße Kleinigkeiten zusammengetragen, bis die Schultüte ordentlich bis oben hin vollgestopft war und nun ein verheißungsvolles Gewicht hat. 

 

 

Geöffnet werden darf sie natürlich erst nach dem feierlichen Einschulungsakt. Zuhause angekommen, wird sie dann endlich ausgeschüttet und der Inhalt bewundert. Oooooooohhhh!!!

 

 

Beim Anblick von Brausetütchen, Lutschern, Schokobällchen, Flummis und Legofigürchen ahnen die Kleinen noch nicht, was "der Ernst des Lebens" wohl ist und dass Schule so viel mehr beinhaltet als Silbenklatschen und Schriftschwungübungen.

 

Gute Eltern sind dann die, die ihr Kind wirklich kennen und ihm helfen, an seinen Stärken und Schwächen zu arbeiten. Sich mit ihm über alles freuen, was gut gelaufen ist und ihm Mut machen, wenn die ersten Hürden auftauchen.

 

 

Aber am Einschulungstag wollen wir nicht schon an Hürden denken, sondern den Tag ausgiebig feiern. Ich finde, am besten passt eine traditionelle, kleine Familienfeier mit nachmittäglicher Kaffeetafel und anschließendem Spaziergang. Den Tag mit einem dollen Ausflug oder gar mit Hüpfburg und Animationen zu begehen halte ich für zu überladen. Die Einschulung selber ist für Sechsjährige doch Event genug, oder?

  

Im nachfolgenden Alltag werden sicher alle Eltern ihre Kinder erst einmal auf dem Schulweg begleiten und üben, wo man besonders aufpassen muss. Ein letztes Winken, dann verschwindet die kleine Person mit dem riesengroßen Ranzen schon mit einem ganzen Schwung Schulkameraden im Eingangstor. So ein schönes Alter!

 

 

Übrigens: Auch für uns Erwachsene kann das neue Schuljahr ein guter Moment sein, sich mal wieder ein wenig weiterzubilden. Die entspannten Sommermonate sind vorbei und nun könntest Du doch ganz aktiv ein paar neue Projekte und Ziele in Angriff nehmen, oder?

 

Beim Durchsehen der Volkshochschul-Programme findest Du zum Beispiel viele inspirierende Kurse, die jetzt im Herbst beginnen und noch nicht ausgebucht sind. Von Aquarellmalerei über Italienisch, Kalligrafie, Pralinen-Workshops, Tango Argentino bis hin zu Qi Gong ist für alle etwas dabei.

 

Ich als Töpfertante kann Dir natürlich vor allem das Arbeiten mit Ton ans Herz legen. Wenn es ein paar Anregungen sein dürfen: meine "Märchenkeramik" kennst Du ja sicher schon.

 

 

Ich wünsche Dir jedenfalls einen guten Start in den Frühherbst. Mach was draus und bis in zwei Wochen! ♥