Frühjahrsmüde? Ganz natürlich nicht

 

Demnächst ist es wieder soweit: Noch geschwächt von der letzten Erkältung begegnen wir der nächsten Herausforderung: Meist zwischen Mitte März und Mitte April jammern viele wegen Frühjahrsmüdigkeit. Sie gehört ganz natürlich zu unserem Jahreslauf, ist aber lästig und wird meistens bestmöglich ignoriert oder auch mit viel Kaffee überdeckt. Hm. Weiß nicht.

 

 

Offenbar spielt bei der Ursache der Frühjahrsmüdigkeit einmal das Hormon Serotonin eine Rolle, das uns über den dunklen Winter langsam ausgeht, während andererseits der Pegel des Schlafhormons Melatonin zu hoch ist.

 

Mit diesem Wissen ist es uns möglich, die Gründe anzugehen, anstatt einfach nur die Auswirkungen zu überdecken. Ursachenbekämpfung ist wie immer die nachhaltigste Methode.

 

Und so lautet der wichtigste Tipp: Licht! Tageslicht! Möglichst viel natürliches Tageslicht, am besten schon in den Vormittagsstunden, ist das Beste, was Du jetzt für Dich tun kannst.

 

 

Dazu: Sauerstoff und Bewegung! Deine Zellen werden gut durchblutet, Dein Kreislauf angeregt.

 

Die logische Verbindung dieser Hinweise? Yep. Tägliche Spaziergänge! Ist ja eh immer wieder mein Tipp des Tages. Weil ich bei Spaziergängen nah an der Natur bin, mich verbunden fühle, den Wechsel der Jahreszeiten mitbekomme und weil sich genau das so gut anfühlt.

 

 

Ansonsten: Was für das ganze Jahr gilt, hilft natürlich auch bei Frühjahrsmüdigkeit: Ausreichend Schlaf, frisches, vollwertiges, abwechslungsreiches Essen, genügend gute Flüssigkeit (Kaffee reduziert Dein Serotonin!), Wechselduschen und genügend Zeit und Aufmerksamkeit für viele schöne Momente - Glücksgefühle lassen den Serotoninspiegel steigen.

 

 

Da es netterweise für jede Phase und Gelegenheit das passende Rezept gibt, habe ich Dir mein Rezept für einen "Gute Laune Salat" mitgebracht. Mit Power-Zutaten, deren Inhaltsstoffe Dein Wohlbefinden richtig pushen.

 

(Du hast keine Augenprobleme. Für dieses Foto hatte ich meine schöne Canon nicht zur Hand, sondern nur ein älteres Handy. Sorry. Auweia.)

 

Trotzdem. Geht los:

 

Avocado, Edamer, Cashewkerne und Weizen, dazu ein Joghurt-Olivenöl-Dressing mit anregender Petersilie und Kurkuma.

 

Sättigend, lecker und wirksam! Das Rezept ist simpel. Als Hauptmahlzeit für 4 Personen:

 

125 g Weizenkörner in Salzwasser weichkochen, in einem Sieb kalt abbrausen und beiseite stellen.

 

500 g Hähnchenbrustfilets kalt abwaschen, trocken tupfen und rundum mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver einreiben und in einer Pfanne in heißem Öl rundum anbraten und durchgaren. 

Aus der Pfanne nehmen und in Scheiben schneiden. 

 

Ein Dressing anrühren aus 300 g Naturjoghurt, 3 EL Olivenöl, 2 EL Weißweinessig, 1 EL Kurkuma, 1 gestrichener TL Salz und 1 gestrichener TL Zucker. Nach Geschmack mit einigen Spritzern Sojasoße und Pfeffer abschmecken. 1 großes Bund fein gehackte Petersilie unterrühren.

 

Ein paar Salatblätter (z. B. Romanasalat) kalt abbrausen und trocken schütteln, eine Salatplatte damit auslegen. 

 

2 reife Avocados schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. 

 

Das Fleisch, die Avocadoscheiben, den Weizen, 250 g gestieftelter Edamer und 200 g ungesalzene Cashewkerne anrichten und mit dem Dressing überträufeln.

 

 

Ansonsten: Raus mit Dir!

Wir haben März!

 

Juchhuuuu!!!