Kalte Küche? Aber "Wow" bitte - Buddha Bowls

 

Buddha-Bowls? Aha? Was'n'das? Asiatischer Eintopf? Nahrhaft bis wir alle aussehen wie Buddha? Fett und lächelnd? Hm. Ach so, nee, Buddha Bowls, das sind diese bunten Instagram-Schüsseln. Foodstylisten-Salat. Genau.

 

Richtig. Genau die. Die trendigen Buddha Bowls sind kleine Alltagsgenüsse, die ganz leicht zu zelebrieren sind und die uns innerlich und äußerlich einfach gut tun. Salat 2.0 sag ich mal. Vollwertig, sauber, frisch und optisch ansprechend.

 

 "Man ist was man isst!" Das wissen wir ja alle. In diesem Sinne habe ich mich an die trendigen Schüsseln herangemacht und möchte Dich inspirieren, es auch einmal zu versuchen.

 

Mein erster Versuch: 

 

Buddha-Bowl mit Vollkornnudeln, Süßkartoffeln, Hummus, Tofu und Sprossen

 

Vollkornnudeln, Süßkartoffeln, Hummus, Tofu, Sprossen... Was Du nicht siehst: Sie alle thronen auf einem Salatbett. In dem Fall Lollo Rosso, bereits mit Dressing vermengt, damit man beim Servieren nicht sofort alles komplett untermengen muss.

 

 

Die Grundidee ist bei Buddha Bowls immer gleich. Möglichst viele Nährstoffe! Viel Salat und Gemüse treffen auf vollwertige Kohlehydrate und eiweißreiche Sattmacher. Das Ganze meist vegetarisch oder vegan und gerne ein wenig experimentell.

 

Die Varianten sind unzählig. Jeder kann sich hier einfach nach Lust, Laune und Geschmack austoben.

 

Oben siehst Du die Zutaten für die erste Schüssel (für 2 - 4 Personen).

 

1 kleiner Kopf Lollo Rosso, 1 Handvoll Vollkornnudeln, 1 kleine Süßkartoffel, 1 Banane, 100 g Räuchertofu, 1/3 Salatgurke, 150 g Hummus, 1/2 Kistchen Keimlinge

 

Das Dressing rührst Du an aus dem Saft von 3 Limetten, 3 EL Nussöl, Salz und Pfeffer.

 

Den Tofu würfeln und in etwas Öl rundum anbraten.

 

Die Nudeln in etwas Salzwasser bissfest garen, abgießen und ein paar Tropfen Sojasoße untermischen.

 

Die Süßkartoffel schälen, würfeln und ebenfalls in Salzwasser ca. 10 Minuten garen.

 

Den Salat kleinschneiden, kalt abbrausen, trocken schleudern und in eine große Schüssel füllen. Mit 2/3 des Dressings mischen und alle anderen Zutaten, wie oben zu sehen, darüber schichten. Das restliche Dressing über Kresse und Gurke träufeln.

 

Zuletzt mit 1 EL Chiasamen überstreuen.

  

Buddha-Bowl mit Vollkornnudeln, Süßkartoffeln, Hummus, Tofu und Sprossen

 

In die zweite Schüssel kommen diese Zutaten:

 

125 g Rucola, 1 Portion Zartweizen, 150 g Schafskäse, 2 Möhren, 1/2 rote Paprika, ca. 8 Radieschen, 4 - 5 EL Maiskörner, 4 mittelgroße Champignons, 6 EL Amaranth, eine Handvoll gemischte Körner (z. B. Kürbis-, Pinien- und Sonnenblumenkerne) und ein paar Salbeiblätter.

 

Das Dressing rührst Du aus 4 EL Rotweinessig, 2 EL Olivenöl, 2 EL Saurer Sahne, Salz und Pfeffer an.

 

Buddha-Bowl mit Rucola, Zartweizen, Schafskäse, Möhren, Mais und Amaranth

 

Sieht doch nicht schlecht aus, oder? Und so simpel geht's:

 

Zartweizen nach Packungsanleitung fertig garen. Die Möhren grob raspeln, Pilze und Radieschen in Scheiben schneiden, Käse würfeln und die Paprika vom Kerngehäuse befreien und kleinschneiden.

 

Den Rucola ein bisschen zerkleinern, kalt waschen und trocken schleudern.

 

In einer großen Schüssel oder Schale mit dem Dressing und dem gepufften Amaranth vermengen.

 

Darauf wieder die übrigen Zutaten drapieren und zuletzt mit ein paar Salbeiblättern und den Kernen garnieren.

 

Buddha-Bowl mit Rucola, Zartweizen, Schafskäse, Möhren, Mais und Amaranth

 

Tut gut. Schmeckt gut. Ich glaube, jetzt ist das Prinzip klar, oder? 

 

Schau Dir noch meine dritte Variante an, dann leg los. Tausch aus, was Du möchtest, kombiniere, wie es Dir gefällt - Hauptsache, Du hältst Dich immer an die Salatgrundlage und sparst nicht an guten Fetten und Eiweiß.

 

Für den letzten Buddha Bowl habe ich als Basis den etwas herberen Radicchio gewählt. 

 

 

Vorbereitet in die Schüssel mit ihm und gleich mit Dressing vermengen.

 

Und das ist anschließend daraus geworden. Geht, ne?

 

Buddha-Bowl mit Radicchio, Quinoa, Naturreis, Lachsfilet, Avocado, Cashew-Kernen, Kichererbsen und Crème fraîche

 

Die Zutaten für 2 - 4 Personen:

 

1 kleiner Radicchio, 1 große Handvoll Quinoa-Naturreismischung, 200 g Lachsfilet, 1 Avocado, 1 Handvoll Kirschtomaten, 1 grüne Paprika, 80 g Cashew-Kerne, 80 g Kichererbsen, 1 Becher Kräuter-Crème fraîche.

 

Für das Dressing: 150 g Naturjoghurt, 2 EL Bärlauchöl, 2 EL Apfelessig, Salz und Pfeffer.

 

Den Lachs in Würfel schneiden, die Paprika vom Kerngehäuse befreien und ebenfalls klein schneiden. Beides leicht salzen und in einer Pfanne, in etwas heißem Öl, rundum gar braten.

 

Quinoa-Naturreismischung nach Packungsvorschrift fertig garen.

 

Den Radicchio klein schneiden, abbrausen und trocken schleudern. In die Schüssel geben und mit dem angerührten Dressing vermengen. 

 

Tomaten halbieren, Avocado in Stücke schneiden, Kichererbsen abbrausen und abtropfen lassen. 

 

Alle Zutaten auf dem Salat anrichten und Crème fraîche Kleckse darüber geben.

 

Guten Appetit! ♥ 

 

Buddha-Bowl mit Radicchio, Quinoa, Naturreis, Lachsfilet, Avocado, Cashew-Kernen, Kichererbsen und Crème fraîche

 

So. Ist das nun Wow? Besser geht's doch nicht mehr, oder? Oder kann man bei so viel "Healthy-Living-Superfood" noch einen oben drauf setzen? 

 

Ich kann. Prinzessin Schaumkraut! Was ich draufsetze ist: 

 

T O R T E !

 

Wie bitte?! Also ich rupfe hier ganz engagiert Salat, um danach so richtig in Schokosahne zu versinken? Ähh...

 

Jain...

 

Ja: Wer es im Großen und Ganzen richtig macht mit der Ernährung, der darf auch mal naschen. Und den Kuchen zum Sonntagnachmittagsbesuch möchte ICH bestimmt nicht abschaffen.

 

Nein: Wenn naschen, dann bitte ebenfalls mit Verstand und Liebe. Rasch aufgerissene Tütchen oder bedenkliche Zutaten findest Du bei mir ja eh nicht. Heute gibt es eine 

 

superleckere, fettarme Dinkelvollkorn-Vanilletorte

 

die Dir weder Deine Bikinifigur ruiniert, noch Dein Gewissen - wo Du Dich doch nun gerade mit den vollwertigen Buddha Bowls befasst hast.

 

Also. Eine leckere Vollwerttorte, die nur 170 Kcal pro Stück hat? Bitteschön:

 

 

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Superleckere, fettarme Dinkelvollkorn-Vanilletorte - 170 Kcal pro Stück 

 

1 Messerspitze Backpulver unter 120 g Dinkelvollkornmehl mischen.

 

2 ganze Eier, 2 Eiweiß und 120 g Zucker weißschaumig mixen. Erst dann das Mehl esslöffelweise unterrühren.

 

In eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und im vorgeheizten Ofen, bei 190 °C, auf dem Rost, mittlere Schiene, 20 Minuten backen.

 

Sofort aus der Form lösen und auf ein Rost stürzen. Backpapier entfernen und auskühlen lassen.

 

Den Boden mit einem Tortenring umschließen und mit ca. 3 EL Saft nach Geschmack beträufeln.

 

Für die Füllung 6 Blatt weiße Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

 

In einem Topf 200 ml fettarme Milch, 100 g Zucker und 1 Päckchen Koch-Vanillepuddingpulver unter ständigem Rühren einmal kurz aufkochen lassen. Sofort vom Feuer nehmen und unter weiterem Rühren die ausgedrückte Gelatine in der Masse auflösen.

 

In eine kühle Schüssel umfüllen und mit dem Mixer esslöffelweise 500 g Natur-Magerjoghurt unterschlagen.

 

Die Vanillecreme auf den Dinkelboden füllen und die Oberfläche mit einem Löffelrücken wolkig verzieren.

 

Die Torte mindestens 3 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

 

Vor dem Anschneiden in 12 Stücke teilen.

 

(Tipp: Wer es noch gesünder haben möchte, ersetzt den Zucker in der Füllung z. B. durch Honig oder Rübensirup)

 

 

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Nä, watt sind wir schlank un schön! Un härrlisch jesund noch dazu. Nisch auszuhalten! 

 

 

Genieß' den Sommer!