Rosenzeit, Rosenfeste, Rosenrezepte

 

Betörende Duftwolken strömen in diesen Wochen durch unsere Parks und Gärten. Mal schwer und von weitem schon intensiv, mal leicht, frisch und heiter, aber immer unbeschreiblich: Es ist Rosenzeit! Überall blühen wunderschöne gefüllte oder einfache Blüten in allen Größen und Farben von weiß über gelb, apricot, rosa und violett bis hin zu rot und tiefstem schwarz-rot...

 

Sie erfreuen unser Auge und wirken, wenn wir ihren Duft einatmen, dazu auch noch stimmungsaufhellend und sorgen für einen klaren, beruhigten Kopf.

 

So viele zart-kleine oder herrliche andere Blumen es auch gibt: Die Rose ist die unangefochtene Königin aller Blumen!

 

Da gehört es sich, dass ich mich mit diesem Post auch gar keinem anderen, zusätzlichen Thema widme, sondern heute dreht es sich hier ausschließlich um SIE.

 

 

Und da ich mich natürlich nicht wissenschaftlich ernst, sondern genussvoll fröhlich mit der Rosenzeit befassen möchte, habe ich hier für Dich Rezepte und Tipps für einen angenehmen Rosennachmittag unter Freundinnen - eine "Ladies Tea Party"!

 

Also. Legen wir los: Schon die Einladung sollte Stil und Stimmung entsprechend. Nimm gutes Papier oder hübsche Karten und schreib mal wieder mit Füller und Tinte...

 

 

Selbstverständlich findet Deine Party möglichst draußen statt. Schön, wenn Du den Tisch unter wildromantisch-wuchernden Kletterrosen aufstellen kannst, wenn nicht, sorgen Rosen in Kübeln und Vasen für die nötige Kulisse. 

 

Dass für eine stilvolle Tee-Party schöne Tischwäsche zum Einsatz kommt, versteht sich von selbst. Vielleicht findest Du ja auch noch Großmutters rosenbestickte Decke im Schrank? Sonst ist aus einem einfachen, mit Rosen bedruckten Stoff, aber doch auch schnell eine passende Mitteldecke genäht, oder?

 

Als Geschirr würden sich natürlich am besten verschnörkelte Goldrand-Tellerchen und

-Tässchen eignen. Manchmal bekommt man sie in Antikläden zu recht bezahlbaren Preisen. Anderes, farblich passendes Geschirr geht aber auch und sowieso hübschst Du ja Deine Tafel z. B. mit Rosengestecken, Rosenblättern, rosa Kerzen und Rosenservietten auf.

Ein Tipp: Rosen in Glasvasen stellen und in das Wasser einige Tropfen rote Lebensmittelfarbe mischen - ein schönes Detail.

 

Sicher fällt Dir auch noch eine Menge ein. Wenn man einmal ein Motto gewählt hat, findet man dazu meist noch allerhand Passendes. Na und Rosen - das sollte doch kein Problem sein!

 

 

Nun aber geht es los mit den Rezepten, denn die sind ansonsten eigentlich das einzige, was Du noch zu planen hast. Nett wird der Nachmittag dann ja eh: Unter Freundinnen, ganz entspannt: gute Stimmung garantiert!

 

Also: Zur Begrüßung gibt es vielleicht erst mal einen Sekt auf Eis, mit einem Schuss Rosenlikör darin. Die Eiswürfel aromatisierst vor dem Einfrieren mit ein paar Tropfen Rosenwasser (gibt's in gut sortierten Backzutaten-Regalen, aber auch in der Apotheke). 

 

Der Rosenlikör braucht 2 Wochen Zeit, also beeile Dich jetzt ganz doll!

Du brauchst dafür 1 Handvoll Blütenblätter von ungespritzten, möglichst roten oder rosanen Duftrosen. Die gibst Du in eine gut verschließbare Flasche, füllst 200 ml Wodka darüber und lässt das Ganze 1 Woche kühl und dunkel stehen.

Nun köchelst Du 200 ml Wasser und 200 g weißen Zucker unter Rühren zu Sirup, lässt ihn gut abkühlen.

Filter den Wodka ab, vermische ihn mit dem kalten Sirup und lasse den Likör noch einmal 1 Woche kühl und dunkel reifen, dann ist er genussfertig. 

 

 

Neben Sekt, Likör und natürlich einigen schönen Teesorten kannst Du zur Rosen-Teestunde diese kleine Erdbeer-Quark-Torte im Rosenlook anbieten:

 

Mit 4 Biskuitböden: Köstliche kleine Erdbeer-Quark-Torte

 

... diesen locker-saftigen Rosenkuchen:...

 

Zum Rosenfest ein locker, saftiger, aromatischer Rosenkuchen

 

... und diese delikaten Rosen-Muffins:...

 

Rosenmuffins

 

Eine Idee für ein passendes, besonderes Mitgebsel habe ich auch noch für Dich: Gläschen mit Rosen-Sekt-Gelee. Über diesen kleinen Luxus für's nächste Sonntagmorgenfrühstück freut sich sicher jede und so bleibt die Erinnerung an den schönen Nachmittag noch ein wenig länger wach!

 

Köstliches aus Duftrosen: Rezept für Rosen-Sekt-Gelee

 

Das Rezept für die Rosen-Muffins findest Du hier. Die vorgeschlagenen Kuchenrezepte sind hier. Und wie Du das Rosen-Sekt-Gelee machst, steht hier. ♥

 

Zur Krönung der Romantik aber schenke ich Dir noch - meinem alten Adelstitel verpflichtet - die märchenhafte Geschichte einer meiner Ahninnen als Freebie-Download auf hübschem Schmuckpapier: Dornröschen! Klick einfach auf das Bild:

 

 

Okay. Habe ich Dich einigermaßen in Stimmung gebracht? Bist Du nun im rosig-rosanen Rosenrausch? Gut. Dann leg los und vergiss auch nicht die schönen Veranstaltungen rund um die Rose, die es jetzt an vielen Orten gibt. 

 

Ich z. B. freue mich schon auf's Rosenfest in der ADR Rosenstadt Uetersen an diesem Wochenende, wenn im dortigen Rosarium 35.000 Rosen in ca. 850 Sorten blühen. 

 

Wenn Du Näheres zu Rahmenprogramm und Anfahrt erfahren möchtest, ist hier der Link zur Homepage des Rosariums: 

 

http://www.rosarium-uetersen.de/

 

Und hier habe ich schon viele schöne Fotos vom Rosarium Uetersen für Dich.

 

 

Won't you come into the garden? I would like my roses to see you.

(Richard Brinsley Sheridan)

 

 

Rosenduftwolken, Bienensummen und Farbspektakel... Ich wünsche Dir einen sinnlichen Juli! ♥


Hochsommer - 15 Abkühltipps für die Hundstage

 

Ohje Ohje, bald beginnen sie, die "Hundstage". Gemeint sind die heißesten aller Sommertage, so zwischen dem 23. Juli und dem 23. August. 

 

Aber wieso "Ohje Ohje" bei DIESEM Wetter, dass wir bisher hatten? JA! Auch bei DIESEM Wetter sehne ich mich nicht nach Hitze. Ich nicht! Okay, bisschen mehr blau, bisschen mehr Rock und Sandalen als jetzt. Aber ansonsten ist mir persönlich einfach alles, was über 23 °C geht, auf jeden Fall zu viel. 30 °C? Da mag aufblühen wer will. Ich finde es nur anstrengend. Noch dazu, wo man als Prinzessin nicht schwitzen sollte, sondern allenfalls damenhaft zu glühen hat! 

 

Nee, nee, nee. 

 

Allerdings hast zumindest Du einen Vorteil von meiner heimlichen Abneigung: Durch meine Sehnsucht nach kühlen Schattenstunden, nach Eiscreme bei gemäßigten Temperaturen und vornehmem Ruhen bei sanfter Brise, bin ich zu einer echten Expertin in Sachen Abkühlung geworden und davon kannst Du nun profitieren, wenn es auch Dir zu doll wird mit der Hitze. Denn die kommt. Da kannste sicher sein...

 

 

Und hier sind sie - Meine 15 hilfreichen Abkühltipps für die heißesten Tage und Nächte des Jahres: 

 

1. Morgens rechtzeitig aufstehen, um mindestens 10 Minuten alle Fenster und Türen weit zu öffnen und die kühle Morgenluft durch die Räume ziehen zu lassen. 

 

2. Den Tag in Ruhe und mit einer lauwarm-kühlen Dusche beginnen, danach etwas Helles, Luftiges aus Naturfasern anziehen.

 

3. Nach dem morgendlichen Durchlüften alle Fenster schließen, Jalousien und Vorhänge zumachen und so lassen, bis es abends wieder erträglich wird und die Außentemperatur kühler als die Innentemperatur ist.

 

3. Anstrengendes so früh wie möglich erledigen, wenn möglich die Arbeitszeit den Temperaturen anpassen: Früh hin, früh weg.

 

4. An heißen Tagen ist vor allem sehr viel Trinken angesagt! Der beste und sinnvollste Durstlöscher ist natürlich Mineralwasser. Davon sollte ein Erwachsener an den tropischen Tagen mindestens 3 Liter trinken. 

 

 

5. Ich habe in dieser Zeit immer eingefrorene Bio-Zitronenscheiben und Limettenachtel im Vorrat, außerdem tiefgefrorene Beeren und Eiswürfel aus Orangen- oder Kirschsaft. Und im Kühlschrank steht abgekühlter Melissen-, Pfefferminz oder Zitronenverbenentee bereit. So kann ich im Nu die schönsten Erfrischungen servieren: Kalten, aromatischen Zitronentee, kühles Mineralwasser mit einem Schuss Fruchtsirup und Saft-Eiswürfeln, frische Brause mit einer Handvoll tiefgekühlter Himbeeren darin...

 

Abkühlung: Kühle Getränke für die Hundstage mit Saft-Eiswürfeln

 

6. Auch das Essen passt Du jetzt am besten den Temperaturen an. Wir heizen die Küche und uns nicht noch zusätzlich mit Herd und Backofen auf, sondern erwärmen höchstens kurz die an kühleren Tagen vorgekochten Speisen. Ansonsten ist leichte, kalte Küche angesagt: Viele wasserhaltige Früchte wie Melonen, leckere, frische Salate oder auch meine Paprika-Kaltschale und die delikate kalte Gurkenschaumsuppe mit Räucherlachs.

 

Diese beiden Rezepte (und viele andere Rezepte der Saison, wie z. B. Salate, Beeren-Desserts oder Kühlschranktorten, habe ich hier abgespeichert.

 

Für die heißesten Tage: Köstliches kaltes Gurkenschaumsüppchen
Die Suppe kommt heute nicht aus dem Topf, sondern aus dem Standmixer.

 

7. Tagsüber gilt allgemein: Die Hitze meiden, Anstrengungen vermeiden, Kaffee weglassen, im Schatten aufhalten, für Abkühlung sorgen: Kühl-Gel in die Handtasche, eine kleine Flasche Thermalwasserspray, vielleicht auch einen Taschenventilator oder einen hübschen Fächer. Wenn Du länger unterwegs bist, wickel Dir eine Wasserflasche in eine Thermotüte, mit einem flexiblen Kühlkissen darin. Auch gut: Hin und wieder die Unterarme mit kaltem Wasser abwaschen. Luxus: Wenn es die Möglichkeit für ein kühles Fußbad gibt! Wie wäre es also mit einer netten Plastikschüssel unter dem Schreibtisch? Dann noch ein kleiner Tischventilator - so müsste es gehen.

 

 

8. Lässt es sich nicht umgehen, dass Du in die Sonne musst, trage einen leichten Hut und bereite Deine Haut mit Sonnenschutz auf die Strahlen vor.

 

9. Wenn Du es in Deinen Tagesablauf einbauen kannst: Halte eine kleine Siesta und verschlafe ganz einfach die heißeste Mittagsstunde.

 

10. Deinen Feierabend verbringst Du natürlich am angenehmsten in der Nähe von Wasser: Ab unter den Baum am Badesee oder die Gartendusche, los zum Sprung in den Pool - zur Not tut es aber auch die kühl gefüllte Badewanne!

 

 

11. Abends dann überlegen: Gibt es vielleicht einen kühleren Ort im Haus oder in der Wohnung, wo Du während der Hitzeperiode schlafen könntest? (Im Keller? Auf dem Balkon???!)

 

12. Durchlüften erst wieder wenn es draußen kühler ist als drinnen. Alles ausgiebig aufreißen und durchatmen!

 

13. Vor dem Schlafen noch einmal duschen, aber wieder nur lauwarm bis höchstens leicht kühl.

 

14. Alle schweren Bettdecken sind zuviel, ein leichtes Laken genügt. Dieses Laken kannst Du tagsüber in einer Ecke des Kühlschranks aufbewahren - zusammen mit Deiner leichten Nachtwäsche. Sehr angenehm!

 

15. Was auch wunderbar ist: Die Wärmflasche zur Kühlflasche umfunktionieren! Einfach eiskaltes Wasser einfüllen und ab damit z. B. ans Fußende. Dazu vielleicht noch eine Schüssel mit Eiswasser, in dem Du immer wieder einmal einen Waschlappen für Deine Stirn abkühlen kannst?

 

 

Okay. Also beim Schreiben habe ich mir selber Mut gemacht: Wir schaffen das! Wir überstehen es! Wir ernähren uns ausschließlich von Eiscreme. Ach was, wir ziehen um in eine klimatisierte Eisdiele! In ein Iglu. Wir reisen ins ewige Eis. Wir wälzen uns im Schnee! 

 

Oh. Ich phantasiere. Das sind Anzeichen! Habe ich einen vorauseilenden Stich?

 

Mein Wohnzimmer

 

Mein Badezimmer

 

Na Okay... Wie gesagt: Wir schaffen das! 

 

Bevor ich Dir nun für heute verkraftbar sonnige Tage und gut erholsame Nächte wünsche, noch ein kleiner Hinweis auf tolle, neue Gartenbilder vom "Tag der offenen Gärten" vor nun schon einem Monat (Beachte bitte die kühlen(!) Farben):

 

 

Diese und mehr "zaubergrüne Lichtbilder" mit Hinweisen zu den Gärten findest Du in meinem Archiv

 


Sommerfrische und basteln mit Fundstücken

Landende Möwe

 

Die schönsten Wochen des Jahres sind da. Wie wir uns alle freuen! Am Ausflugsziel oder Ferienort angekommen, werde ich sicher wieder mit Kamera und Sammel-Stoffbeuteln bewaffnet unterwegs sein. Je mehr Zeit ich habe, desto mehr sammel ich. Meine Lieben kennen das schon. Kein Wald- oder Strandspaziergang, bei dem ich nicht endlos hintendran rumstehe, rumhocke und rumwühle.

 

Aber immerhin: Ich mach dann auch was draus:

 

Mobile aus Naturmaterialien

 

 

 

 

 

Dazu brauche ich keine Anleitung schreiben, nicht wahr? Sammeln, was man schön findet und dann ran an die Kordel. Fertig.

 

Ich kann mir das auch mit Zapfen, Grasbüscheln, Ästen, Steinen und vielem mehr vorstellen.

 

Was wirst Du finden?

Mobile aus Naturmaterialien

Und so geht's auch:

 

Collage aus Herzsteinen

 

Sand mit Tapetenkleister vermischen, in eine alte Kiste oder Schale füllen. Glätten und Muster reinmachen, dann Muscheln oder Steine hineindrücken. Nach paar Tagen ist es richtig fest. In diesem Fall - das hat gedauert!!! - hab ich eine Sammlung herzförmiger Steine zusammengetragen. ♥

 

Ist doch nett, oder? Kostet nix und die Erinnerung bleibt noch schön lange vor der Nase.

 

 

Mit diesen Ideen verabschiede ich mich in die diesjährige Sommerfrische. Wir machen Tagestouren durch Marsch und Geest, fahren sicher auch mal an die Nordsee, lassen uns einfach den Wind um die Nase wehen und sind vor allem offline. Digital Detox! Das geht!!! 

 

Möwe am Strand
Zwei Fahrräder am Strand
Sonnenuntergang an der Nordsee

Genieß die schöne Zeit und schau wieder rein - Ende August geht's weiter hier. ♥


Spätsommer, eine Nähtruhe und Einmachzeit

 

Hallo! Na? Wie waren Deine Sommerwochen bisher? Ich hoffe Du steckst voll schöner neuer Eindrücke und hast die Zeit genau so genossen wie ich.

 

Auch wenn es gerade sehr heiß ist: Es ist Spätsommer und bald schon Frühherbst. Ich liebe diese Zeit so sehr! Gerste, Roggen und Weizen sind eingefahren, nun folgt der Hopfen. Noch gibt es viele Sommerfrüchte auf dem Markt, doch bald sind auch schon die frühen Äpfel und Birnen dran.

 

Die Heide steht in voller Blüte und in den Gärten blühen die Sonnenblumen, Zinnien, Astern und Dahlien um die Wette.

 

Alles strotzt noch vor Sommerkraft, aber langsam werden die Temperaturen gemäßigter, das Licht wird ein bisschen weicher, wir kommen zur Ruhe oder setzen die Pläne um, die uns in den Wochen am Strand oder der Gartenliege so in den Kopf gekommen sind. 

 

 

Auch ich war nicht nur unterwegs, sondern habe an den Sommerregentagen ein paar Bastelstunden eingelegt. Da mir ja, wie Du schon weißt, das "wohlgefällig Gestaltete" am Herzen liegt, habe ich mir einmal meine unansehnlichen Näh-Dosen und -Kartons vorgenommen und dem nützlichen Handwerkszeug einen hübschen Rahmen gegönnt. 

 

Schau mal:

 

 

Selbst zusammengezimmert, lakiert und verziert.

 

Ich finde ja, meine neue Holztruhe sieht schon äußerlich viel hübscher aus als die olle Ansammlung, die sich vorher verbeult, zerschlissen und ein bisschen chaotisch im Schrank türmte. 

 

Aber nun sieh Dir mal das Innere an: 

 

 

Ich hab mir Mühe gegeben mit den Details! Es gibt mehrere Einsätze, die ich nach Bedarf entnehmen kann und aller Kleinkram ist in aufgehübschte Döschen und Schächtelchen gewandert. 

 

Auch ein neues Nadelkissen habe ich mir aus ein paar Stoffresten genäht:

 

 

Die Garnkarten habe ich mit Acrylfarben bemalt...

 

 

... und dazu neue Nadelhefte nach alten Vorbildern gebastelt:

 

 

Falls Du eine ähnliche Kiste nachmachen möchtest, zeige ich Dir hier noch mal den Aufbau: 

 

 

Es gibt drei Ebenen. Auf den Boden der Truhe setze ich den Rahmen, darin lagere ich nun Schnittmuster, Vliseline und dergleichen. Der Rahmen gibt der unteren Innenkiste Halt, in der ich seltener Benutztes aufbewahre. Darauf wiederum kommt die obere Kiste, in die ich alles stecke, woran ich schnell und oft gelangen möchte.

 

Alle Innenteile sind so bemessen, dass zu den Innenmaßen der Truhe ein klein wenig Platz bleibt, um sie leicht zu entnehmen. (Ich habe ausprobiert, dass man sie von innen gut mit zwei Händen greifen und darum auf Griffe verzichten kann.)

 

Hier zur Veranschaulichung noch einmal die eingesetzte untere Kiste, die auf dem Rahmen lagert:

 

 

Hier die obere eingesetzte Kiste:

 

 

Und hier die Scharniere an der Rückwand: 

 

 

Mit ein paar Skizzen und einfachen Berechnungen war ich im Baumarkt und habe mir dort alles millimetergenau aus Sperrholz zusägen lassen. Das Zusägen kostet in der Regel nichts.

 

Nach dem Zusammennageln habe ich alles nach Wunsch und Geschmack mit Acrylfarben lackiert, dann mit Serviettentechnik die Stiefmütterchen aufgebracht und den äußeren Deckel freihändig mit Lack gestaltet. Dabei habe ich mir aber vorher mit Bleistift meine Vorlagen aufgezeichnet.

 

Nun hat die neue Nähtruhe einen Ehrenplatz und ich freue ich mich, dass ich dieses Projekt noch vor dem Herbst fertig bekommen habe. Denn wenn die Tage langsam ruhiger werden, findet man die eine oder andere Stunde, in der man mal ein Kleidungsstück ändern oder aufpeppen möchte und spätestens im Winter sind dann auch wieder ein paar ganze Stücke dran. Ich hab da diesen tollen Lagenrock gesehen... ♥

 

Bei der Gelegenheit: 

 

Warst Du schon oder warst Du mal wieder auf meiner Pinterest-Seite? Die ist prallgefüllt mit vielen Nähideen und Inspirationen für "Country-Fashion", mit leckeren Rezepten, kreativen Dekorationen und vielem mehr. Schau doch mal rein. Die Anmeldung ist kostenlos.

 

 

Bevor ich mich für heute verabschiede, noch eine kleine Erinnerung: Falls Du bisher nicht dazu gekommen bist, vergiss nicht, dass jetzt die beste Gelegenheit ist, die vielen Obst- und Gemüsesorten für den Winter zu verarbeiten. Auch Kräuter gibt es noch im Überfluss. Mehr Auswahl hat kein Monat des Jahres zu bieten! Einkochen ist wirtschaftlich, macht Spaß und die fertige Gläserparade sieht einfach toll aus: Köstliche Zimtkirschenkonfitüre, Kräuteröle, Brombeer-Lavendel-Aufstrich, Tomaten-Paprika-Soße, beschwipstes Johannisbeergelee oder oder oder...

 

Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt und denk daran, wie praktisch es ist, für alle Fälle einen kleinen feinen Vorrat zu haben - ganz davon abgesehen, dass man so auch immer ein hochwillkommenes Mitbringsel zur Hand hat. 

 

Mehr Motivation und schöne Rezepte findest Du in meinem Archiv "Geheimnisse aus der Schlossküche".

 

Vielleicht begeistert Dich ja beim Lesen und Schauen die Idee so sehr, dass Du gleich eine kleine Einmachparty veranstalten möchtest? Diese Idee kommt bei Deinen Nachbarinnen oder Freundinnen bestimmt gut an und Spaß ist garantiert! Hier sind meine Tipps dazu für Dich. 

 

 

 

Gut. Genießen wir also die schönen Spätsommerwochen mit überbordenden Marktständen, bunten Astern, Dahlien, Herbstanemonen und Sonnenblumen und mit dem ersten Schoko-Birnenkuchen auf der noch sonnigen Wiese! ♥

 


Schön ist die Welt

Burg Katz und Loreley Felsen
Burg Katz und Loreley Felsen

 

Schön ist die Welt. Okay und jetzt? Ach so, Du kennst es gar nicht, dieses alte Volks- und Wanderlied? 

 

Schön ist die Welt, 

drum Brüder, lasst uns reisen, 

wohl in die weite Welt,

wohl in die weite Welt...

 

Also ich muss ja vielleicht nicht jeden Tag Volksmusik hören, aber die alten Lieder aus der "Mundorgel" oder anderen Liedersammlungen haben doch eigentlich genau die Prise "Heile Welt", die wir mehr brauchen könnten als je zuvor, oder?

 

Denk mal an "Hoch auf dem gelben Wagen..." oder "Das Wandern ist des Müller's Lust" usw. "...Felder, Wiesen und Auen, leuchtendes Ährengold..." Duften die Zeilen nicht geradezu nach Klee und Löwenzahn? Hört man nicht förmlich die Holzräder über das Kopfsteinpflaster rollen und sieht man nicht gleich das karierte Bündel am krummen Wanderstab? 

 

 

Ich jedenfalls mag diese Stimmung. Und bin, wie gesagt, fest davon überzeugt, dass es uns sehr gut tun würde: Ein kleines bisschen mehr Einfachheit und Rückbesinnung. Und Heimat.

 

Heimat. DIE war zu Zeiten der alten Volkslieder "die Welt". Die Länder, die bereist wurden, waren nicht Thailand oder Braslilien, sondern die Landschaften und Orte im eigenen Sprachraum. Den Harz, die Heide, den Rhein sah man sich an, die Donau, die Nordsee-Inseln und die Alpen. Und schickte stolz eine sorgsam ausgesuchte Ansichtskarte an die Lieben daheim.

 

 

Ich finde es sehr erfreulich, dass der Begriff "Heimat" wieder benutzt werden darf, ohne dass jemand zusammenzuckt. Und ich plädiere hier und heute, zu Beginn der Urlaubszeit, dafür, sich auch (auch!) in unserem Land genussvoll umzusehen. 

 

Nordsee
Nordsee
Ostsee
Ostsee
Lüneburg
Lüneburg
Eifel
Eifel
Dresden
Dresden
Thüringer Wald
Thüringer Wald
Heidelberg
Heidelberg
Allgäu
Allgäu

 

Durch Deutschland zu reisen bedeutet eine Reise durch großartige Landstriche und Orte, mit wunderschönen Details auch abseits der Wege.

 

 

Dabei interessiere ich mich, als Prinzessin Schaumkraut halt, vor allem natürlich für unsere vielen Burgen, Schlösser und mittelalterlichen Ortskerne. Denn dort weht er noch: Der Hauch einer sicher auch nicht leichten, aber sehr viel gemächlicheren und überschaubareren Zeit. 

 

Auf nach Bamberg
Auf nach Bamberg

 

Leinensäcke statt Plastikboxen, schwere, alte Eichenmöbel statt furnierter Massenware, langsam gebrutzelte Bratkartoffeln aus der gusseisernen Pfanne statt Industrie-Tortellini aus der Mikrowelle, Kräutertee vom Dorfmarkt statt Kunstgebräu aus dem Discounter.

 

Na, Du verstehst schon...

 

 

Also, wo Du nun auch sein wirst in den schönen Juli- und Augustwochen: Schalte auf jeden Fall einen Gang runter, genieße, entspanne. Und wenn Du dann so in Ruhe irgendwo sitzt, mach Dir doch mal Gedanken, wie Du auch den anschließenden Alltag ein wenig langsamer, bewusster und nachhaltiger gestalten kannst. Das wäre heute mein Tipp des Tages für Dich. 

 

Zur weiteren Vertiefung hier mal wieder ein paar nette Links:

 

www.einfachbewusst.de

 

www.suchtdasglueck.at

 

www.slowliving-conference.de

 

 

 

In dieser entschleunigten, vorfreudigen Stimmung macht der Blog auch in diesem Jahr wieder eine ausgiebige Sommerpause. Wir schnüren unser Ränzlein und sehen uns um oder liegen wohlig-träge am Strand und auf der Sommerwiese.

 

Ich wünsche Dir sanften Wind im Gesicht, lange Gräser, die Deine Beine kitzeln, und jede Menge Sternschnuppen, Blumenduft, Glitzerwellen und Erdbeereis.

 

 

♥ Anfang September geht es hier weiter. ♥

 


Burgruinen und Matronentempel - Woher ich komme

 

Damals in der Schule hat mich Geschichtsunterricht nie sonderlich interessiert. Vielleicht lag es an unserem drögen Lehrer, Herrn Dr. Schwafeldichendlosinskoma, vielleicht war ich auch einfach zu jung. Ich brauchte Zeit (wie wohl die meisten), um zu begreifen, wie viel uns die Vergangenheit zu sagen hat.

 

Heute bin ich, wie Du längst weißt, sehr fasziniert von historischen Gemäuern, traditionellen Speisen oder auch alten Gebräuchen. Dabei geht es mir allerdings meist nicht um nüchterne Zahlen und Fakten, sondern es ist eher ein bestimmtes Gefühl, dass sich bei mir einstellt, wenn ich durch enge Kopfsteinpflastergassen spaziere oder einfache Mehlklöße von einem schweren Steingutteller esse: Die Sehnsucht nach Langsamkeit, nach Beständigkeit, nach Verbindung mit der Natur... 

 

 

Dieser Sehnsucht konnte ich zuletzt wieder einmal ausgiebig frönen. Während eines verlängerten Wochenendes in der Eifel habe ich mir einige alte Burgruinen angesehen. Unter anderem die Burg von Reifferscheid.

 

Burg Reifferscheid

 

Schon um zur Burg zu kommen, muss man entschleunigen. Denn für Autos ist die Durchfahrt gesperrt und so macht man sich zu Fuß auf, durch malerische Gassen und alte Tore, bergauf hin zur alten Ruine.

 

Fachwerkfassade mit Rosenstock
Reifferscheid historischer Ortskern

 

Das ist exakt, was ich meine oder auch "Finde den Unterschied": Beton? Kunststoff? Gedränge? Gehetze? Grelle Neonreklame? Findest Du hier nicht. Like!

 

Reifferscheid historischer Ortskern

 

Der historische Ortskern unterhalb der Burg von Reifferscheid. Die älteste Bausubstanz reicht zurück bis ins 11. Jahrhundert. Wenn ich hier ganz leise und langsam durchschreite, kann ich sie FÜHLEN: die mit Kartoffeln und Kohl beladenen Holzwagen, die Mägde in ihren Leinenkleidern, die kleinen Mädchen mit ihren Stoffpuppen, den fliegenden Händler mit seinen Gerätschaften, den Schmied, den Schuster...

 

Burg Reifferscheid

 

Durchatmen, innehalten. Wirklich sehr schön und sehr alt.

 

Aber - hey - es geht sogar noch älter! Nach dem Besuch dieser Eifel-Ruine nehme ich Dich nun mit in eine Zeit, die noch weiter im Nebel verborgen liegt. Eine Zeit, noch einmal mehr als 1000 Jahre zurück.

 

Sind die Sinne beim Gang durch die alten Gassen schon etwas geöffnet worden, die Antennen auf ganz fein gestellt, dann bist Du bereit...

 

Lange schon wollte ich mir einen bestimmten Kultplatz aus vorchristlicher Zeit ansehen: Eine alte keltische (später römische) Tempelanlage namens "Görresburg" - was wohl von "Götterberg" stammt. Sie befindet sich abgelegen auf einem Hügelplateau neben dem kleinen, verschlafenen Örtchen Nettersheim.

 

Komm!

 

Erst führt ein Feld-Fußweg durch die hochsommerliche Natur. Kein Mensch weit und breit. Nur ein Bauer holt in der Ferne das Heu ein.

  

 

Aus dem Feldweg wird irgendwann ein Grasweg...

 

 

... der bald durch's Dickicht hindurch ... 

 

 

... auf die Anhöhe führt. Und da liegt es vor mir, das uralte Matronenheiligtum. Ein Kultplatz aus der langen Zeit, in der noch Göttinnen angebetet wurden. Eine Religionskultur von den Kelten gelebt, später von den Römern gerne übernommen. Spannend. Nicht ein einziger Tourist, so ein Glück! Ganz in Ruhe kann ich alles entdecken und auf mich wirken lassen.

 

Aufanische Matronen, Matronentempel Nettersheim, Görresburg, Göttinnen, keltischer Kultplatz

 

Ein Hinweisschild außerhalb der Anlage erklärt, dass man an diesem Ort bereits ab etwa 70 n. Chr. kultische Handlungen wie Verbrennung von Opfergaben ua. nachweisen kann - Beginn all dessen sicher weit vorher. 

 

Um das Jahr 150 herum wurden dann Weihesteine für einheimische Schutzgottheiten, die sogenannten Matronen - die dreifaltige Göttin - rund um den größten der Tempel aufgestellt.

 

Aufanische Matronen, Matronentempel Nettersheim, Görresburg, Göttinnen, keltischer Kultplatz

 

Die huldvollen Göttinnen wurden von den Menschen um gute Ernte und Schutz angefleht, lange bevor das aufkommende Patriarchat und die beginnende Christianisierung das hohe Ansehen von Frauen immer mehr zerstörte.

  

Aufanische Matronen, Matronentempel Nettersheim, Görresburg, Göttinnen, keltischer Kultplatz, Weihestein

 

An den frischen Wiesenblumen als kleines Geschenk und an den in Büschen hängenden Göttinensymbolen sehe ich, dass die uralte Denkweise auch heute noch geachtet wird. Sehr gut. An den Sonnwendtagen und zu anderen Gelegenheiten im Jahreslauf muss dies ein besonders interessanter Ort sein. 

 

 

Da alle Bauten nach Ost-Westen ausgerichtet wurden, fällt beispielsweise zur Tagundnachtgleiche, wenn die Sonne exakt im Osten aufgeht, das allererste Licht genau in den Tempelbezirk hinein. Das alles, wie gesagt, auf einer Anhöhe mit unverbautem Bllick über die Eifeltäler und -hügel. Hab ich doch wieder einen Plan...

 

Aufanische Matronen, Matronentempel Nettersheim, Görresburg, Göttinnen, keltischer Kultplatz

 

Und Du? Sei offen ♥

 

Aufanische Matronen, Matronentempel Nettersheim, Görresburg, Göttinnen, keltischer Kultplatz

Ice Ice Baby

 

Die heißesten Tage im heißesten Sommer... Dort, wo eigentlich ein grüner Teppich zwischen meinen Beeten sein sollte: Heu. Gut. Müssen wir keinen Rasen mähen. Zeit gespart. Und Kraft. Viel zu warm. Bäh. 

 

Nachts paar mal aufstehen, kaltes Wasser ins Gesicht. Alle sind gerädert, schleppen sich nur durch den Tag und werden erst ab ca. 22:00 Uhr überhaupt wieder fit. Einigermaßen...

 

Was da hilft? Nichts. Außer abwarten und Eis essen.

 

 

Eis. Morgens. Mittags. Abends. Sorte egal. Gib her.

 

 

Komisch, dass ich bei Eis nie auf die Zutatenliste geguckt habe. Eigentlich untypisch für mich. Ganz naiv dachte ich wohl: Na, ist doch tiefgefroren. Was soll drin sein, außer Früchten, Sahne, Zucker...? Ich koche täglich frisch, möglichst viel in Bio-Qualität, bis auf Ausnahmen immer regional und saisonal. Aber Eis? Da hab ich nicht drauf geachtet. Obwohl es im Sommer mein Grundnahrungsmittel ist.

 

Erst mein GöGa brachte mich darauf, dass fast jede (fast jede!) Sorte, egal welcher Preisklasse, egal ob am Stiel oder im Pott, ganz schön viele und teilweise auch komische Zutaten aufweist.

 

 

"Aroma"... "Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren"... Laut Google-Ergebnissen alles als unbedenklich eingestuft - aber weiß ich, was genau das ist und woher es kommt? Hilfe! Labor-Aroma und Schlachtfett in meinem Erdbeereis?! Zu meinem Wunsch nach einer "cleanen" Ernährung passt es jedenfalls nicht und irgendwie vergeht mir da ein bisschen der Appetit. Wo ist Eis in Bio-Qualität? Findet man leider noch nicht überall.

 

Also muss ich darben und siechen? 33 °C ohne EIS???!

 

 

In meiner aufgeheizten Stimmung fiel mir ein, dass wir noch eine No-Name-Eismaschine im Schlosskeller rumstehen haben. War ein Geschenk für den Abschluss irgendeines Zeitungsabos und noch nie benutzt. Hab ich nicht vermisst. Keine Lust mich damit zu befassen. 

 

Bis heute! Ich muss sagen: Wenn man es einmal getestet hat, will man nicht mehr ohne. Sowas Simples und Wunderbares. Cremiges, frisches Eis, aus wenigen guten Zutaten spontan zusammengemixt. Super!

 

 

Hast Du schon eine Eismaschine? Dann lächelst Du jetzt natürlich ein bisschen gelangweilt. Aber ich bin ganz begeistert. Ich kannte das Prinzip halt einfach gar nicht. Man lagert den leeren Eisbehälter einfach immer im Eisfach und hat ihn dann parat, wenn man Eis herstellen möchte. Nix mit lange warten, nix mit über Nacht und so. Man rührt in wenigen Minuten zusammen, was man so da hat, schmeißt es in den eiskalten Behälter und den Rest erledigt die Maschine, indem sie einfach 30 Minuten lang immer wieder die angefrorene Randschicht untermengt, bis eine cremig-feste, durchgefrorene Konsistenz erreicht ist - fertig zum Servieren. 

 

 

Schau Dir doch mal meine Ergebnisse an:

 

Selbstgemachtes Schokoeis - Eis selbermachen wenig Kalorien - Eisrezept ohne Ei und Sahne

 

Ein fettarmes Bananen-Schoko-Eis mit braunem Zucker. Hört sich gut an? Sieht gut aus? 

 

1 (über)reife Banane, 500 g Magerquark, 1 gehäufter Esslöffel Backkakao, brauner Zucker (Menge nach Geschmack)...

 

Ich entscheide also selber, was ich in meinem Eis haben möchte - perfekt für alle die auf irgendwelche Zutaten verzichten möchten oder müssen.

 

 

Und perfekt für Leute mit Entdeckergeist. Ganz leicht verwöhnt man sich selber oder Gäste mit neuen Kreationen. Die fertig gemischten Zutaten im Kühlschrank bereithalten und 30 Minuten vor dem Servieren in die Maschine geben. Applaus, Applaus!

 

Selbstgemachtes Kräutereis - Eis selbermachen wenig Kalorien - Eisrezept ohne Ei und Sahne - raffiniertes Eisrezept - Eis mit Kräutern - Minz-Honig-Eis

 

Der zweite Versuch: Vanille-Joghurt-Eis mit Minze und Honig. Lecker? Ja. Kompliziert? Nö. 

Diesmal ein "richtiges" Rezept:

 

Vanille-Honig-Minz-Eis

 

In einem Topf 1 P. Vanillepuddingpulver mit 200 ml kalter, fettarmer Milch glatt rühren.

8 EL Honig untermengen. Unter Rühren 1 x aufkochen lassen, dann in eine Schüssel umfüllen.

Von 500 ml fettarmem Joghurt einige Esslöffel unterrühren, dann die Masse für ca. 30 Minuten kühl stellen.

Vom Joghurt einige Esslöffel abnehmen und in den Standmixer geben. 1 Handvoll Minzblätter zufügen und glatt mixen.

 

Wenn die Pudding-Honig-Masse abgekühlt ist, den Minzjoghurt und den restlichen Joghurt glatt unterschlagen.

 

In die vorbereitete Eismaschine füllen und 30 bis 40 Minuten laufen lassen.

 

Reste kann man übrigens leider nicht gut aufbewahren. Stellt man sie ins Eisfach, sind sie bald steinhart. Die Lösung: Du überlegst vorher, für wie viele Personen Du Eis herstellen möchtest. Verhaust Du Dich dabei, kannst Du übriggebliebene Masse aber gut in Stieleisförmchen füllen. Bei denen ist "steinhart" ja gewünscht. So hast Du noch ein paar leckere Miniportionen für die nächste Zeit. Nach dem Blumengießen auf der Gartenbank. Während Deine Lieblingsserie läuft. Nach dem Wäscheaufhängen. Weil es heiß ist. Weil es jetzt sein muss. Ach, vergiss den Tipp mit "Menge passend herstellen" und hau rein!

 

 

Weil aller guten Dinge drei sind, noch eine letzte Idee für heute: Veggie-Himbeerträumchen pur. 300 g Früchte, 500 g Soja-Sahne, 150 g Zucker. Fäddisch.

 

Guckst Du:

 

Selbstgemachtes Himbeereis - Eis selbermachen wenig Kalorien - Eisrezept ohne Ei und Sahne

 

Also ich bin happy mit meinem Eis und wünsche schon mal gutes Gelingen beim Nachrühren. 

 

 

Ganz zum Schluss aber noch ein anderer Hinweis: Auch auf Instagram tummele ich mich schon seit einigen Monaten - als "i.n.a.r.i.a".

 

Ich habe entdeckt, dass es weit mehr interessante User dort gibt, als die endlose Anzahl an Selfie-süchtigen Teenagernvermuten lässt.

 

Hast Du Lust einmal reinzuschauen, findest Du neuerdings in der rechten Leiste (oder auch beim Click auf die Bildergalerie unten) den entsprechende Link.

 

 

Mach langsam. ♥

 


Kräuterweihe

Wildblumenstrauß - Kräuterstrauß - Frauendreißiger - Kräuterweihe - Dekoration im August - Augusttraditionen

 

15. August. Nachgewiesen seit 13 Jahrhunderten einer der Tage, an denen man Kräuter sammelt und zu Büschen zusammenfasst. Sicher ist dieser Brauch aber noch viel älter, denn auch in vorchristlicher Zeit wusste man um die Heilkraft der verschiedenen Pflanzen, die in diesen Wochen den Höhepunkt ihres Wirkstoffgehaltes haben. 

 

Kräuter für Tees und Umschläge, zum Räuchern und für Tinkturen... schon in den uralten Traditionen band man Ruten, damit die Kraft der Natur auf Mensch und Viech übergehen möge.

 

Wie so viele der alt-verwurzelten Bräuche, wurde auch diese in den christlichen Jahreskreis übernommen und aus Lammas, dem Schnitterfest, wurde der Kräuterbusch, den man an Mariä Himmelfahrt in den Kirchen segnen lässt.

 

Nun denn, mir soll's gleich sein. Fast jedenfalls. Denn zumindest gehen viele Menschen überhaupt noch immer, dem Lauf der Natur folgend, in dieser Zeit los, um Kräuter zu sammeln. 

 

Die achtsame Beschäftigung mit diesen Gaben kann uns nur gut tun. Und wenn uns dann im Spätherbst die erste Erkältung erwischt: Wie viel natürlicher - und dadurch in gewisser Weise auch heilsamer - ist es, die im Sommer selbstgepflückten Zweige und Blätter aufzukochen, als den industriell verpackten Teebeutel zu bemühen - oder schlimmer - auf Pharmacocktails mit "Pseudoephedrinhydrochlorid" & Co. zu setzen. BITTE NICHT!eudoephedrinhydrochloridPseudoephedrinhydrochloridPseudoephedrinhydrochlorid

 

 

Wenn Du erst einmal gefunden hast, wo in Deiner Nähe (bitte abseits von stark befahrenen Straßen) Wildkräuter wachsen und Du zumindest die gängigsten Pflanzen sicher bestimmen kannst, dann wird der sommerliche Rundgang mit Schere, Handschuhen, Körben und Stoffbeuteln bald zur leichten und beliebten Routine. 

 

Und die Verarbeitung zu Hause ist dann eh kinderleicht und nett. Denk dran, dass Du nicht nur eigene Vorräte herstellen kannst, sondern gleichzeitig auch so manches begehrte hausgemachte Geschenk in petto hast.

 

 

Für ganz blutige AnfängerInnen empfehle ich, eine der häufig angebotenen Kräuterwanderungen mitzumachen. Vielleicht hast Du aber auch Jemanden im Bekanntenkreis, der sich bereits gut auskennt? Die meisten sind glücklich, ihr Wissen weiterzugeben.

 

Ich nehme Dich jedenfalls jetzt mit auf eine kleine virtuelle Mini-Kräuterwanderung, auf der ich Dir zumindest vier häufig zu findende Kräuter und ihre Verwendung vorstelle.

 

Legen wir los...

 

Als erstes begegnen wir der überall präsenten Brennnessel: 

 

Kräuterwanderung - Brennnesseln sammeln

 

Mit ihrem hohen aufrechten Wuchs und ihren bis zu 20 cm langen, gesägten, spitz zulaufenden und stark strukturierten Blättern ist sie eigentlich nicht zu verwechseln. 

 

Für die Blätter ist die Sammelzeit fast vorüber und die Hauptzeit für die Ernte der wertvollen Samen beginnt. 

 

Wir wollen aber heute unseren Brennnesselvorrat "in einem Rutsch" zusammenbekommen und so ziehst Du Dir bitte zum Schutz vor den bekannten Brennhaaren dünne Handschuhe an und schneidest in etwa das obere Drittel der Stiele mit Samen und Blättern ab. 

 

Kräuterwanderung - Brennnesselsamen - Heimisches Superfood - Die besten Wildkräuter

 

Hier gleich ein paar Verwendungshinweise: 

 

 

Von den Stielen trennst Du Blätter und Samentriebe ab und legst sie getrennt auf Sieben oder Tüchern aus. Lasse sie an einem schattigen, luftigen Ort einige Tage trocknen, bis die Blätter rascheln und verpacke sie dann dunkel und trocken.

 

Kräuterwanderung - Brennnesselsamen - Heimisches Superfood - Die besten Wildkräuter

 

Die Blätter ergeben einen hervorragenden harntreibenden und immunstimulierenden Tee - perfekt für Deine nächste Detox-Kur.

 

 

Die Samen sind wahre Kraftpakete. Heimisches Superfood! Die eiweißhaltigen Brennnesselsamen sind blutreinigend und allgemein kräftigend und wirken positiv bei vielen Beschwerden und Leistungsschwäche. Streue sie Dir täglich über Dein Müsli oder mische sie unter Deinen Joghurt!

 

Kräuterwanderung - Brennnesselsamen - Heimisches Superfood - Die besten Wildkräuter - Brennnesselsamen Rezept

  

Zumindest nach einem Sammelrundgang solltest Du auch eine Handvoll Blätter roh genießen. Werfe sie einfach mit Deinem Lieblingsobst in den Mixer und mache einen Smoothie daraus. Wenn die Blätter kleingemixt werden, brennen sie nicht mehr und Du genießt das volle Mineralstoff- und Vitamin-Paket. 

 

 

Als nächstes finden wir den häufig anzutreffenden Beifuß: 

 

Beifuß - Kräuterwanderung - Schutzkraut - Wildkräuter verwenden

 

Seine fiederteiligen Blätter sind recht markant. Um sie nicht zu verwechseln, achte vor allem darauf: Die Blattoberseite des gewöhnlichen Beifußes ist grün und die Blattunterseite silber-weiß-filzig. Der Stengel ist kantig und oft rötlich oder bräunlich (im Bild unten allerdings nicht zu sehen...).

 

Beifuß - Kräuterwanderung - Schutzkraut - Wildkräuter verwenden

  

Schneide auch hier ganze Stiele ab, so ca. das obere Drittel. 

 

Zu Hause trennst Du von einigen Stielen die Rispen ab, denn diese sind als Küchenkraut milder und beliebter als die Blätter. Du trocknest sie ausgebreitet einige Tage lang und erhältst ein aromatisch-bitteres Gewürzkraut, dass einen verdauungsfördernden und gesunden Effekt als Beigabe besonders bei fettreichen Speisen hat. 

 

Wenn Du magst, bündele aber auch ganze Zweige, mit Rispen und Blättern, und hänge sie umgedreht zum Trocknen auf. Denn Beifuß ist seit uralten Zeiten für seine Abwehrkräfte gegen böse Geister und Seuchen bekannt. Du kannst Dein Beifußbündel pur oder gemischt mit anderen Heil- und Zauberkräutern in Deine Räume hängen und zusätzlich in den Rauhnächten oder zu anderen Gelegenheiten verräuchern. Glaube immer an das Gute! ♥

 

Weiter geht's...

 

Was leuchtet uns denn da so attaktiv pink entgegen? Aha! Der Blutweiderich...

 

Blutweiderich - Kräuterwanderung

 

An feuchteren Standorten weit verbreitet, erkennst Du den Blutweiderich von Juni bis September leicht an seinen wunderschönen dichten Blüten. Der Stängel ist derbe, aufrecht und behaart. 

 

Blutweiderich - Kräuterwanderung

 

Vom Heilkraut Blutweiderich kannst Du Blüten und Kraut verwenden. Breite die Stängel liegend aus oder hänge sie in Büscheln luftig auf und streife die Blüten und Blätter nach dem Trocknen einfach ab. Bitte dunkel und trocken aufbewahren und dann wie Tee zubereiten.

 

Diesen Tee kannst Du bei Bedarf innerlich anwenden, aber auch Umschläge damit tränken und Sitzbäder damit anreichern. Er hat vor allem blutstillende und desinfizierende Eigenschaften, innerlich und äußerlich, kann aber auch bei Durchfall und Magenentzündungen angewendet werden.

 

Da ich die Blütenlanzen so schön finde und man auch dem Blutweiderich eine gute Schutzwirkung vor dunklen Mächten nachsagt, kommt der Blutweiderich in meine Abwehr- und Räucherbüsche. 

 

 

Noch was Hübsches fällt uns in die Augen: Die leuchtend gelb blühende Goldrute: 

 

Goldrute - Kräuterwanderung

 

Durch die gelben Blüten, die sich locker angeordnet an körbchenförmigen Blütenständen befinden, entdeckst Du die Goldrute ganz leicht. Die Blätter sind lang und unbehaart, am Rand leicht gesägt. 

 

Goldrute - Kräuterwanderung

 

Schneide das obere Drittel der Pflanzen ab und trockne diese im Ganzen. Anschließend einfach zerkleinern, denn Triebspitzen, Stängel, Blätter und Blüten können zusammen verwendet werden.

 

Die Goldrute ist von alters her eine bedeutende Heilpflanze zur inneren und äußeren Anwendung. Ihre entzündungshemmenden, krampflösenden, schmerzlindernden und immunstimulierenden Eigenschaften sind nachgewiesen. Auch eine starke ausschwemmende Wirkung kann mit Goldrute erzielt werden. 

 

Goldrutentee hat mit 15 Minuten eine längere Ziehzeit als die meisten Kräutertees.

 

Anschließend kannst Du mit dem abgekühlten Tee gurgeln, ihn als Nierentee trinken, Umschläge damit tränken oder Bäder damit anreichern.

 

Auch die Goldrute gehört übrigens in den traditionellen Busch zur Kräuterweihe und darüber hinaus ist Goldrute auch eine super Färberpflanze, mit denen man Naturfasern kräftig und lichtecht von goldgelb bis grüngelb einfärben kann oder die man auch als Pflanzenfarbe, z.B. zum natürlichen Gestalten von Karten, verwenden kann.  

 

Wildblumenstrauß - Kräuterstrauß - Frauendreißiger - Kräuterweihe - Dekoration im August - Augusttraditionen - Tonkrug mit Sommerstrauß - ländliche Dekoration

 

Selbst wenn dies hier ein reiner Kräuter-Blog wäre: Die Welt der Heil-, Küchen-, Färbe- und Schutzkräuter ist derart groß und vielfältig, dass an irgendeiner Stelle ein Schnitt gemacht werden muss. Ich selber habe bei mehreren Kräuterwanderungen in mehreren Jahren erlebt, dass es für Laien nicht schlecht ist, sich einfach langsam jedes Jahr mit ein paar mehr Kräutern genauer zu befassen.

 

Wer sofort dreißig Kräuter drauf haben und sammeln möchte, verliert schnell den Überblick und der ist schließlich besonders wichtig. 

 

Sei also ganz sicher, was Du mitnimmst und wie Du es verwendest und vertiefe lieber Dein Wissen über zunächst nur wenige Pflanzen. 

 

Dazu ein paar Links: 

 

https://www.kraeuter-verzeichnis.de

 

https://heilkraeuter.de

 

https://www.kraeuter-buch.de

 

Findest Du bei Deinen Streifzügen Dir unbekannte Pflanzen, die Dich aber trotzdem interessieren, ist vielleicht auch noch ein Tipp, anstelle von dicken Bestimmungsbüchern das Smartphone mitzunehmen. Sofern Du in den Büschen Netz hast, gibt es eine ganz großartige App: Pl@ntNet vergleicht Dein gerade geschossenes Foto mit einer riesigen Datenbank und spuckt Dir blitzschnell die passendsten Ergebnisse aus! 

  

 

Lebe grüner! ♥

 


Ohne Strümpf' und ohne Schuh' - im Barfußpark Egestorf

 

Schon der alte Kneipp wusste: Barfußlaufen über einen weichen und natürlichen Grund ist ein super Kurmittel! Es stärkt die Fußmuskeln und gesunde Füße wiederum sind die beste Basis für einen gesunden Rücken und Nacken. 

 

Barfußlaufen stimuliert die 200.000 Nervenenden an unseren Fußsohlen, erhöht die Blutzirkulation, verbessert unseren Gleichgewichtssinn und es erdet. Im wahrsten Sinne.

 

Das ist doch toll, oder? Ich selber laufe so oft es geht barfuß - Das Erste beim Nachhausekommen: Schuhe weg. Im Sommer geht es dann so weiter, im Winter laufe ich zumindest nur auf Socken durch's Haus. Dass mit dem Tautreten am frühen Morgen oder auch das beherzte Barfußlaufen durch den Schnee muss ich allerdings noch verinnerlichen. Vielleicht fange ich mal mit Storchengang in ein bisschen kaltem Wasser in der Badewanne an?

Okay. Plan.  

 

 

Wenn Du Dich ebenfalls umstellen möchtest, sind die jetzigen Spätsommertage noch ideal dafür. Bis es kühler wird, hast Du Zeit, die neue Gewohnheit zu festigen und vor allem könntest Du als motivierenden Start einen der Barfußparks besuchen, die es vielleicht auch in Deiner Nähe gibt. 

 

Dazu gleich einmal ein Link: www.barfusspark.info

 

Ich selber war schon mehrfach im niedersächsischen Egestorf. Den dortigen großen Naturerlebnispark kann ich unbedingt empfehlen. Ca. 3 Stunden dauert der gemütliche und sehr abwechslungsreiche Rundgang durch Wälder und Felder. Nicht nur die unterschiedliche Umgebung und die verschiedenen Bodenbeläge, Wasser- und Schlammbecken locken, sondern auch so nette Stationen wie Kräutergärtchen, Hängematten, Windharfe, Wildobstbäume und vieles mehr. 

  

 

Sieh Dir doch gerne mal die Fotos von meinem letzten Besuch dort an und lies meine kleine Beschreibung. Vielleicht kann ich Dich motivieren, Dich selber aufzumachen?

 

♥ ♥ ♥

 

Im Park angekommen, schließen meine Freundin und ich unsere Schuhe in Schließfächern ein und gehen die ersten Schritte auf gepflastertem Grund. Gleich danach bekommen unsere Sinne etwas zu tun: Wir treten durch ein eiskaltes Wasserbecken und sehen uns anschließend in Ruhe den Yogawald an. Ein entspannender Beginn...

 

Yogawald - Barfußpark Egestorf - Ausflugtipps Niedersachsen - Gesundes Barfußlaufen
Yogawald - Barfußpark Egestorf - Ausflugtipps Niedersachsen - Gesundes Barfußlaufen

 

Wasser plätschert aus der hohen Stele und wir türmen geduldig ein paar Steinsäulen auf.

 

Schöne Dinge beschäftigen unsere Augen, wie z. B. der schwere Holzstern, der auf dem Waldboden liegt.

 

Yogawald - Barfußpark Egestorf - Ausflugtipps Niedersachsen - Gesundes Barfußlaufen
Blumen in großer Wasserschale

 

Danach machen wir uns auf den langen, klassischen Barfußpfad mit seinen unterschiedlichen Belägen. Wir laufen über Korken, Rindenmulch und pieksende Steinchen, balancieren über größere Findlinge und Holzbalken und waten immer wieder durch Wasser- und Schlammbecken unterschiedlicher Tiefe...

 

Manche Beläge sind eine echte Herausforderung. Da entwickelt sicher jeder seine eigene Taktik. Ich versuche es bei einigen mit "nicht drauf achten und einfach zügig durch" und so geht's.

 

Yogawald - Barfußpark Egestorf - Ausflugtipps Niedersachsen - Gesundes Barfußlaufen
Yogawald - Barfußpark Egestorf - Ausflugtipps Niedersachsen - Gesundes Barfußlaufen

 

Irgendwann geht der Pfad mit den unterschiedlichen Belägen sanft und unmerklich in einen normalen Waldweg über. Wir vermissen nichts, sind längst richtig drin, genießen plaudernd die grüne Welt und so manche nette Installation am Wegesrand.

 

Yogawald - Barfußpark Egestorf - Ausflugtipps Niedersachsen - Gesundes Barfußlaufen
Yogawald - Barfußpark Egestorf - Ausflugtipps Niedersachsen - Gesundes Barfußlaufen

 

Auch zwischendurch bekommen die Augen genug zu tun. Jetzt, wo wir achtsam und entspannt sind, fallen uns interessante Details viel mehr auf.

 

Waldschönheit, Feenhöhle, Koboldhaus
Erdverbunden, Waldliebe, Barfußlaufen
Baumperle
Waldboden

 

Der Wald ist wunderbar, doch sehr schön ist es auch, wenn der Weg plötzlich aus dem Dunkel in ein großes, freies, leicht erhöhtes Wiesengelände führt. Plötzlich weht Wind, es ist hell, der Blick kann weit über die Landschaft schweifen und an dieser Stelle schmeichelt zur weiteren Abwechslung ein trockener Sandpfad unseren Füßen. 

 

Hier liegen große Findlinge, dort wachsen wilde, uralte Obstbäume und eine große Windharfe gibt ihre gespenstischen Töne von sich. Klasse!

 

Findling
Alter knorriger Apfelbaum

 

Wie gesagt also: Der Barfußpfad Egestorf ist auf jeden Fall zu empfehlen! Nicht zuletzt auch, weil man im Anschluss daran in das daneben liegende Naturbad springen oder/und noch ein wenig die wunderschöne Heide genießen kann!

 

Lüneburger Heide
Lüneburger Heide
Lüneburger Heide
Pferdegespann in der Lüneburger Heide

 

Ein gelungener, überaus netter Tag!

 

Regenwolken

 

Zum Abschluss für heute noch rasch mein Rezept für ein belebendes, pflegendes Fußbad -  wie immer kinderleicht nachzumachen:

 

Rezept für pflegendes belebendes Fußbad - Fußbad selber machen - Kräuterfußbad

 

Belebendes, pflegendes Kräuterfußbad

 

300 ml kochendheißes Wasser in eine kleine Schüssel oder Kanne geben. Einige Zweige Rosmarin, Salbei und Pfefferminze zufügen und 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

 

Die Kräuter entfernen und je 2 EL Olivenöl, Sahne und Honig unterrühren.

 

Die heiße Wirkstoffmischung in eine große Schüssel geben.

  

So mit kaltem oder lauwarmem Wasser auffüllen, dass die gewünschte Temperatur entsteht (zwischen 20 und 37 °C) und dann 10 - 15 Minuten lang genießen.

 

Rezept für pflegendes belebendes Fußbad - Fußbad selber machen - Kräuterfußbad

 

Tu Dir was Gutes! ♥