Herbstschönheit, Oktoberfest und heimische Superfood-Cookies

 

Mitte September. Die Tage waren zwar bis gestern noch einmal richtig heiß, aber spürbar kürzer sind sie längst und in knapp einer Woche, am 22., haben wir schon Herbst-Tagundnachtgleiche. 

 

Ich bin kein bisschen wehmütig, ist gerade diese Zeit doch so prall-fröhlich und lädt zu so herrlichen, ausgiebigen Spaziergängen ein. Guck mal meine Bilder von gestern Abend: 

 

Eichel und Eichelblatt im September
Langsam verfärbt sich das Eichenlaub
Kastanie im September
Und so sehen die Kastanienbäume gerade aus (mit reifen Kastanien, aber leider nicht nur herbstlich verfärbt, fürchte ich...)
Wiesen und Bäume in der September-Abendsonne
Ist das nicht schön? Wiesen und Bäume in der September-Abendsonne

 

Wenn Du unterwegs bist, ist jetzt auch eine gute Zeit, um Materialien für herbstliche Naturdekorationen zu sammeln: Die ersten Hagebutten sind rot und laden mit Moos, Heide, Hortensienblüten und kleinen Zieräpfelchen dazu ein, einen hübschen Türkranz zu winden oder ein Tischgesteck zusammenzustellen. 

 

 

Und wie wäre es, mal wieder die guten alten Kastanienmännlein zu basteln? Die niedlichen, eingeschrumpelten Gesellen, die ich vor Jahren mit den Kids gemacht habe, zieren immer wieder ab September unsere Fensterbank.

 

Herbstbastelei und Naturdeko im September / Oktober: Kastanienmännchen auf der Fensterbank

 

Im Garten gibt es natürlich im September auch einiges zu tun. Vorbei sind die müßigen Sommermonate, in denen zwar so manche Wasserkanne zu tragen war und hier und da vielleicht ein wenig Unkraut zu zupfen oder Verblühtes abzuschneiden war, die wir aber im Prinzip träge im Liegestuhl verbracht haben. War natürlich ganz nett, aber nun sind auch die Temperaturen wieder so, dass man sich bewegen mag und darum geht es jetzt los:

 

Erst einmal von stehengelassenen ausgereiften Pflanzen die Samen sammeln und trocken einlagern - das geht bei Ringelblumen, Stockrosen, Kapuzinerkresse und vielen anderen spielend einfach. In hübsche Papiertütchen verpackt und beschriftet sind diese Samen auch ein nettes kleines Geschenk für Garten- und Balkonbesitzer! Anschließend alle Beete und Kübel durchputzen, eingegangene Einjährige entfernen und Stauden eventuell schon etwas zurückschneiden. Zu groß gewordene oder überaltete Stauden herausnehmen, teilen und neu pflanzen oder ebenfalls verschenken. 

 

Nun vielleicht entstandene Lücken neu verplanen und eine Liste für den Gartenmarkt machen. In manchen Kübeln und Kästen lassen sich beispielsweise noch einigermaßen gut aussehende Sommerblumen schön mit Gräsern, Astern, Knospenheide, Alpenveilchen und anderen Herbstpflanzen oder Immergrünen kombinieren und so saisongerecht aufpeppen. 

 

Kübel mit Herbstbepflanzung: Knospenheide, Alpenveilchen und Gräser
Alpenveilchen

 

Tja und schließlich ab in den Gartenmarkt, Gräser und frostfeste Herbstblüher besorgen, aber vor allem auch Blumenzwiebeln! Denn: Kann man von den bunten Frühlingsblühern eigentlich genug haben? Nö. Ich denke nicht! Am liebsten sind mir die Sorten, die später verwildern. Immer mehr und immer bunter von ganz alleine, auch wenn ich im Herbst einmal nicht mehr knien und einbuddeln mag? Perfekt!

 

 

Mitte September, das heißt auch wieder: Oktoberfestzeit! Sogar hier, im hohen Norden, finden aller Orten kleinere und größere "Wiesn"-Veranstaltungen statt. Es werden Dirndl und Trachten-Lederhosen angeboten und in den Magazinen können wir später lesen, wer mit wem auf dem größten Volksfest der Welt eine Maß gestemmt hat.  

 

 

Wenn auch Du vom bayrischen Rausch erfasst worden bist: Hier findest Du zu Knödeln und Kraut mein erprobtes Rezept für einen zünftig-deftigen Schinkenbraten. Oder kann ich Dich - ich bin ja flexibel - mit dieser Münchner Veggie-Brotzeit überzeugen? Erstaunt? Ja, Veggie und Bayern geht jetzt mal. Wir haben 2016. Und dazu empfehle ich ein schön-natürliches Veggie-Weißbier! Oder zwei...

 

Vegetarisch-bayrisch: Zum Oktoberfest eine Veggie Brotzeit

 

Mein Rezept für diese vegetarische Brotzeitplatte mit Obatzter, "Wurst"-Salat, Getreidepflanzerln und Brezn findest Du hier. An Guadn!

 

 

Tja. Für viele Norddeutsche ist ja Bayern wahrscheinlich exotischer als Malle oder Bali und umgekehrt kennt mancher Bayer vielleicht zwar Neuseeland, war aber noch nie an der Nordsee. Ich bin ja immer für's Gucken über'n Tellerrand. Unbedingt! Wenn wir dabei aber bitte nicht unsere eigenen guten Dinge vergessen. So inspiriert, habe ich gestern wieder mal meine heimischen "Superfood-Cookies" gebacken. Die passen perfekt zur Jahreszeit, weil sie unter anderem mit Kastanienmehl hergestellt werden. Ich habe einen herbstlichen Plätzchenausstecher genommen und die Blätter mit Walnüssen verziert. Wir lieben diese Kekse einfach. Back sie doch mal nach! Die gibt es sicher noch nicht an jeder Ecke und sie sind auch eine schöne Idee für ein herbstliches Mitbringsel. Das Rezept findest Du hier.

  

Heimische Superfood Cookies mit Kastanienmehl
Heimische Superfood Cookies mit Kastanienmehl

 

Übrigens noch etwas anderes: Denk nicht ich töpfere nicht mehr. Über die Sommermonate war zwar Pause, aber nun bin ich wieder dabei. Zuletzt habe ich z. B. diese drei kleinen Anhänger gemacht. Farblich noch ein wenig von Strand und Meer inspiriert, aber gedacht zum Tragen über den ersten herbstlichen Strickpullis:

 

Getöpferte Keramikanhänger: Keramikschmuck in blau weiß und türkis
Getöpferter Keramikanhänger Nahaufnahme: Keramikschmuck in türkis

 

Nun denn. Bleibt mir nur noch, Dir eine angenehme Zeit zu wünschen. Genieße den Herbst mit seinen warmen Farben, seiner Fülle und seiner ganz besonderen Stimmung! ♥

 


Michaeli, Erntezeit und Erntedankfest

 

29. September. Heute ist Michaeli-Tag.

 

Merkt man nicht in allen Gegenden, aber besonders in Süddeutschland werden am Gedenktag des Erzengels Michael noch einige Bräuche hochgehalten, wie die Michelgans und das Michelfeuer, und auch viele traditionelle Jahrmärkte finden rund um diesen Tag statt. Besonders bekannt ist der Dürkheimer Michaelismarkt, der seinen Ursprung auf einem kleinen Rebenhügel namens Michaelsberg hat. Heute gilt der Dürkheimer Michaelismarkt als das größte Weinfest der Welt. 

 

 

Der Wein fließt also in Strömen und dazu genießt man die deftigen, regionalen Spezialitäten. Ein typisches, uraltes Pfälzer Rezept möchte ich Dir zum heutigen Tag vorstellen: Dampfnudeln mit Salzkruste und Kartoffelsuppe.

  

Boh. DAS hört sich doch gut an, oder? Und so sieht es aus, wenn ich mich daran versuche:

 

 

Ich garantiere Dir, dass hinterher niemand mehr hungert. Möchtest Du es nachkochen, findest Du hier das Rezept dafür.

 

 

Ende September. Die Ernte von Birnen und Spätkartoffeln ist fast abgeschlossen, nun ist in den Weinbaugebieten die Traubenlese in vollem Gang und auch Kürbisse und Herbstäpfel werden jetzt geerntet.

 

 

Nicht nur in der Pfalz, sondern überall finden Herbst- und Bauernmärkte, Wein- und Apfelfeste, Umzüge und Tanzveranstaltungen an herbstlich dekorierten Orten statt. Die Landwirte bieten in den Innenstädten ihre regionalen Waren an oder laden zu Hoffesten ein und beim Gang durch's Maislabyrinth, beim Bummel vorbei an Imker- und Konfitürenständen, Korbmachern und Kunsthandwerkern, bei Traktorfahrten oder dem Genuss von Eintopf und leckeren Landfrauentorten in der herbstlichen Sonne, lässt man es sich gut gehen. 

 

Es ist also genau die richtige Zeit für das noch bekanntere schöne Fest: Erntedank!

 

Im Wort steckt alles drin, finde ich. Dass es uns so gut geht, ist schließlich nicht einfach nur eine Selbstverständlichkeit. Zwischen all unserem geschäftigen, modernen Treiben vergessen wir gerne mal die Basis und dass nicht alles machbar und planbar ist. Stürme, Überschwemmungen und Dürren z. B. leider nicht.

 

Es schadet sicher nicht, sich in dieser Zeit wieder einmal klarzumachen, wie perfekt wir in unserem Land ständig versorgt sind, auch wenn das Wetter einmal kurze Zeit verrückt gespielt hat. Unsere üppig gefüllten Stände, Regale und Einkaufstüten sind nicht überall der Standard.

 

Ausgelassen Erntedank feiern und sich grundsätzlich für faire und ökologische Bedingungen auf der Erde zu engagieren, dass wäre doch eine gute Kombi, oder?

 

Erntedank - Zur Apfelernte ein Herz aus Äpfeln im Gras

 

In unserer Gemeinde wird am Erntedank-Sonntag im historischen Möllnhof erst unter einer prachtvollen Holsteiner Erntekrone ein Gottesdienst auf plattdüütsch abgehalten und anschließend bei Speis, Trank, Musik und netten Aktionen ausgiebig gefeiert.

 

 

Wenn auch Du das Erntedankfest nicht einfach unbeachtet vorbeiziehen lassen möchtest, hast Du viele Möglichkeiten. Angebote gibt es ja genug. Schau mal in Euren Veranstaltungskalender oder den Regionalteil Eurer Tageszeitung. Sicher wirst Du etwas Passendes finden. 

 

Oder Du dekorierst zuhause herbstlich-gemütlich, mit Kerzen, Moos und Ähren, mit Äpfeln, Kastanien und Kürbissen, und lädst Freunde und Nachbarn ein zur fröhlichen Erntedank-Kaffeetafel mit Traubentorte und Kastanienkuchen oder dem berühmten "Pumpkin-Pie".

 

Rezept für Kürbiskuchen, Pumpkin-Pie, Halloweenrezept

 

Eine andere Idee für diese Tage wäre ein netter, unkomplizierter Spiele-Abend, bei dem Ihr den neuen, noch gärenden, Wein dieser Saison, den "Federweißer", genießt, mit ein paar schnell gemachten herzhaften Beilagen.

 

Federweißer wird jetzt überall stehend im Kühlregal angeboten. (Achtung, auch beim Transport nach Hause müssen die Flaschen aufrecht bleiben, da sie nicht fest verschlossen sind.)

 

Klassisch dazu kannst Du rustikal-herzhaften Zwiebelkuchen anbieten, dann noch ein Brett mit einer schönen Käseauswahl und vielleicht auch meine pikanten Mürbeteigplätzchen:

 

Knabberei zum Wein: Pikante Mürbeteigplätzchen

 

Die Rezepte für Zwiebelkuchen und die pikanten Mürbeteigplätzchen habe ich natürlich für Dich abgespeichert.

 

 

Genieße BEWUSST! ♥

 

 

Altweibersommer. Zeit zwischen Sommer und Winter. Zeit zum Genießen, Zeit Abschied zu nehmen, Zeit sich vorzubereiten, Zeit zu verstehen...

 


Oktoberleben und Wintervorbereitungen

 

Wir haben es in den letzten Tage gemerkt: Der Altweibersommer ist deutlich vorbei. Typisch für Mitte Oktober ist es merklich kühler und nasser geworden.

 

Lassen wir aber den Kopf nicht hängen. Als meistens positive Prinzessin Schaumkraut habe ich sowieso auch für dieses Wetter einen Trost. Denn wie es in einer alten Bauernregel heißt: Oktoberregen - Feldersegen! Na also.

 

Und wer weiß. Oft wird es auch noch mal schön sonnig. Eine kleine Verlängerung des Altweibersommers, bei der wir die Blätterfärbung der Laubbäume natürlich noch viel besser genießen können.

 

 

Wenn ich hier den Altweibersommer erwähne, sollte ich wohl auch Fotos von kunstvollen, taubenetzten Spinnweben hochladen. Sie sind immerhin namensgebend, da das "weiber" ursprünglich von "weiben" = "weben" kommt. Kann ich aber leider nicht. Denn ICH MAG DIE NICHT!

 

Ich kriege die Krise, wenn ich morgens in der Dunkelheit zum Fahrrad möchte und mich streift plötzlich... uäääääääh!!! Oder wenn ich bei der Gartenarbeit eins übersehe... Nee. Echt nicht. Also: Damit kann ich nicht dienen, weil ich mich weigere. Ich kommentiere nur, weil gerade die Zeit war oder ist. Die gehören dazu. Themenwechsel. Schnell.

 

Mit etwas weniger Makro also, genießen wir die schönsten Spaziergänge unter bunten Baumkronen, durch raschelndes Laub, vorbei an Wiesen und Stoppelfeldern. Mit den Kids kann man an den nun etwas windigeren Tagen dort prima Drachen steigen lassen. 

 

 

Nach unserem Gang über die Felder oder durch den bunten Herbstwald gibt es den ersten heißen Apfelpunsch des Jahres oder einen einfachen Hagebutten-Vanille-Tee und dazu ein Stück leckere Sanddorn-Buchweizentorte. Wenn wir Glück haben, noch einmal auf der sonnigen Terrasse.

 

Herbstliche Sanddorn-Buchweizentorte mit Blattmotiv

 

Mein Rezept für diese herbstlich dekorierte Sonntagstorte findest Du hier.

 

 

Schöner Herbst. Mit Glück im "goldenen Oktober"-Sonnenschein. Aber wie sehr wir auch genießen, das Jahr schreitet fort und alle sind tunlichst dabei, sich auf den nahenden Winter vorzubereiten.

 

Die letzten Starenschwärme fliegen in den Süden, und die Tiere die hier bleiben, füllen ihre Winterlager.

 

 

Auch ich bin emsig bei den Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit.

 

Draußen habe ich die Gartendeko, die nicht frostfest ist, in Kisten ins Gartenhaus gepackt, die Nistkästen geleert und gesäubert, die Wasserspiele abgestellt und ausgeleert, die Gartenschläuche ebenfalls.

 

Den Rasen habe ich mit Herbstdünger versorgt, gekalkt und kahle Stellen nachgesät...

 

 

... und im Baumarkt habe ich fehlende Frostschutzdecken aus Jute und Kokosfaser besorgt.

 

 

Das Laub, dass nun fällt, lasse ich in den Beeten liegen. Das freut die Tiere und schützt meine Pflanzen. In der Einfahrt, auf dem Rasen und den Wegen reche ich es auf und sammle es für den Moment, in dem der Frostschutz demnächst in die letzte Runde geht: Es ist ein natürliches und kostenfreies Dämm-Material, um damit die besonders empfindlichen Sträucher zu schützen: Einfach im unteren Bereich anhäufeln und ggf. mit einem Jutesack locker umwickeln.

 

Auch für Hochstämmchen ist das Naturfasergewebe ideal und ich finde so Verpacktes viel attraktiver, als im Winter auf irgendwelche Kunststoffsäcke zu schauen.

 

 

Ich freue mich immer, wenn ich rechtzeitig, in Ruhe und bei mildem Sonnenschein, mit dem Garten fertig bin. Dann muss ich zuletzt nichts in Panik im kalten Wind oder bei eisigem Regen nachholen.

 

 

Auch Drinnen bin ich derzeit fleißig und mach es den Eichhörnchen nach: Sammeln und horten. Ich finde einen gut gefüllten Vorratsraum auch heutzutage noch praktisch. Wenn plötzlicher Besuch kommt oder man bei Starkschnee keine Lust hat einzukaufen oder auch wenn man mal mit einer dicken Erkältung flach liegt, freut man sich doch, wenn man z. B. Salami, Pasta und eine eingekochte Paprikasoße schnipp-schnapp zur Hand hat. 

 

Meine Gedanken und einige Links zum Thema Vorratshaltung findest Du hier.

 

Einmachen und Einkochen ist im Übrigen auch wieder in! Zu den Gläsern mit Sommerfrüchten und -gemüse gesellen sich in diesen Tagen eingeweckte Kürbissuppe, Gewürzbirnen und Äpfel mit Rosinen:

 

Eingekochte Äpfel

 

Konfitüren einzumachen hast Du vielleicht schon probiert oder machst das regelmäßig. Auch das echte Einkochen ist gar nicht schwer! Man muss zwar erst einmal ein bisschen was dazu lesen, aber wenn man erst angefangen hat, hat es Suchtpotential. Denn der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und außer den oben genannten Vorteilen einer gefüllten Vorratskammer hat man auch superbeliebte Mitbringsel und Geschenke parat. In ein paar Wochen geht es spätestens wieder los, das Nachdenken in der Adventszeit. Ein paar liebevoll eingekochte Gläser mit Mangowürfeln in Limettensoße oder hausgemachter Backobstkompott sind doch oft schon ne gute Antwort! Und ca. 1 Jahr haltbar!

 

Am besten findest Du eine gleichgesinnte Freundin, dann macht das Einlesen und Besorgen, das Tüfteln und Schnippeln gleich doppelt so viel Spaß. Meinen kleinen praktischen Einkoch-Ratgeber findest Du hier als Freebie-Download. Und dann kann es auch schon losgehen...

 

Vorbereitung zum Einwecken oder Einkochen: Alle Utensilien liegen sterilisiert bereit.
Oberstes Gebot beim Einkochen: Hygiene. Alle Utensilien stehen abgekocht bereit...
Einwecken - Einkochen - Einsetzen der vorbereiteten Gläser in den Einkochautomaten
Und hier siehst Du die vorbereiteten Gläser im Einkochautomaten
Weck-Einkochautomat - Eine Anschaffung für's Leben
Mein Weck-Einkochautomat - Eine Anschaffung für's Leben

 

So sieht übrigens unser Vorratskeller aus:

 

Vorratsraum, Vorratskeller, Wintervorbereitung

 

Da tummeln sich nicht nur Vorräte und paar Flaschen Wein, sondern auch selten benutzte Töpfe und solche Sachen wie Fondue-Set, Stövchen, Erweiterungs-Geschirr und - das ist einfach genial wenn was Größeres ansteht: Eine zweite Kühl-Gefrier-Kombi. Wir haben keine durchgestylte Regalwand, aber sauber und einladend ist mir eh wichtiger. 

 

Das Erweiterungs-Geschirr steht verschlossen und mit Tüchern abgedeckt im Schrank. So kann ich es auch nach einigen Wochen Lagerung gleich auf den Tisch stellen.

 

Oben auf diesem Schrank steht, wie im ganzen Raum, allerhand Schnickschnack herum. Das liebe ich einfach. Verbinde ich mit der "guten alten Zeit von Omas heiler Welt zwischen Speisekammer und Kohleofen" oder so...

 

 

Tja. So sieht's aus. Lasst uns also Brennholz einlagern, Herbstfrüchte einwecken und das Strickzeug wieder auspacken. Ist es nicht schön, mit der Natur und den "guten alten" Abläufen zu leben?

 

Ich hoffe, ich konnte Dich ein wenig inspirieren. ♥

 


Reformationstag, Halloween und Allerheiligen

Die Lutherrose, das Siegel Martin Luthers
Die Lutherrose, das Siegel Martin Luthers

 

In drei Tagen, am 31. Oktober, ist Reformationstag, an dem die evangelischen Christen die Reformation der alten Kirche durch den Mönch und Theologieprofessor Martin Luther feiert. Der Mann hatte sich ja im tiefsten Mittelalter unter anderem dagegen aufgelehnt, dass man Verfehlungen mal eben mit Geld bereinigt. Die Historie der "Ablassbriefe" kennen wohl die meisten von uns. Gut für die Kassen der Kirche, angenehm für den betuchten Sünder, der sich so seinen Freifahrtschein in den Himmel kaufen konnte. Wie absurd! Was für Zeiten! Dagegen anzudenken und zu rebellieren, das ist schon nach meinem Geschmack.

 

Der Reformationstag wird sehr unterschiedlich gestaltet. In manchen Bundesländern ist er gesetzlicher Feiertag, in anderen wird er nur recht still mit einem Gottesdienst an einem Werktag begangen.

 

Dort, wo er ein lebendiger Feiertag ist, besonders aber in den Lutherstädten wie Wittenberg und anderen, finden bunte Mittelaltermärkte statt und überall kann man süße Reformationsbrötchen kaufen, die in ihrem Aussehen an Martin Luthers Siegel erinnern.

 

Bei uns gibt es sie nicht in den Bäckereien, aber das ist für mich ja kein Grund, sie nicht auf den Tisch zu bringen. Mach ich sie halt selber, dachte ich. Mein "Passt-immer-gelingt-immer"-Hefeteig mit gehackten Mandeln aufgepeppt. Bällchen plattgedrückt und fünfmal eingeschnitten, 'n Loch für die Erdbeermarmelade, gut ist... Also. Ich stelle fest: Schmecken locker saftig. Bin zufrieden. Aber die Mitte muss ich nächstes Mal noch tiefer aushöhlen. Auf jeden Fall ist es eine FRECHHEIT, dass mein sonst so lieber Mann sie lachend als "Deformationsbrötchen" verunglimpft hat, als er sie gesehen hat!

 

Backrezept zum 31.10. - Rezept für Reformationsbrötchen - Spezialität zum Reformationstag, Rezept und Tradition zum Reformationstag

 

Wenn Du gerne selber diese leckeren Reformationsbrötchen backen möchtest, nimm gerne mein Rezept dafür. Hier ist es abgespeichert.

 

Der meist schlicht gehaltene Reformationstag, der still auf dem Vortag von Allerheiligen liegt, wird seit vielen Jahren mehr und mehr durch neu gelebtes, schrill-lautes Brauchtum in den Hintergrund gedrängt: Halloween. Viele hierzulande lieben es inzwischen heiß und innig, andere rümpfen noch empört die Nase.

 

 

Halloween. Seinen Ursprung hat es in uralten irischen Bräuchen in der Nacht vor Allerheiligen, dem "All Hallow's Evening". Diese Bräuche wurden erst durch irische Auswanderer in die "Neue Welt" mitgenommen und schwappten dann in den 90er Jahren wieder zurück nach Europa.

 

 

Halloween bietet natürlich einen absoluten Gegensatz zum ruhigen Reformationstag oder auch zum darauffolgenden, nachdenklichen Allerheiligen-Fest: Schrille Gestalten lärmen durch die Nacht, die Kinder freuen sich über reichlich Bonbons, die sie unter gereimten Drohungen an vielen Haustüren einfordern und überall gibt es Veranstaltungen, auf denen es blutrünstige Drinks und schreck-gespenstische Speisen und Dekorationen gibt.

 

 

Als zweifache Mutter stellst Du Dir nicht die Frage: lieben oder lassen? Die Kids wollen raus, sie wollen durch die Nacht, sie wollen Süßes oder Saures! Punkt. Blieb nur, in den ersten Jahren, das Treiben erzieherisch wachsam im Hintergrund zu beobachten und das artige Danke für die guten Gaben und das verständnisvolle Annehmen von auch mal verschlossenen Türen zu üben.

 

 

Ich also mit den Kids selber durch die Nacht gezogen, ihr Vater zuhause wiederum die Klingelgeister bedient. So wächst man rein in die neuen Sitten, dekoriert ebenfalls schwarz-orange, legt Gruselfilme ein und zaubert Würmerspeisen, blutige Hände und Spinnenkekse in der heimischen Küche. Nun. Das habe ich also jetzt zugegeben.  

 

 

Allerdings wird sich bei uns am 01. November, also gleich nach dem weltlichen Halloween, umgestellt - auf das leise Fest Allerheiligen und dessen Folgetag, Allerseelen.

 

Hier in Norddeutschland ist Allerheiligen ja kein gesetzlicher Feiertag. Der entsprechende Gedenktag der meist protestantische Bevölkerung ist der Ewigkeitssonntag Ende November. Ich finde es - arbeitsfrei oder nicht, katholisch oder nicht - aber ganz gut, diesen ruhigen Tag am oft neblig-verregneten Anfang des Monats November, so zu nehmen wie er ist: Eine Möglichkeit inne zu halten und sich vielleicht auch Manches wieder einmal bewusst zu machen...

 

 

Den ach so trüben November, der mit Allerheiligen und Allerseelen beginnt, mögen viele ja nicht wirklich. Ich frag aber mal: Warum denn nicht? Eigentlich ist doch bekannt, dass das Leben nicht nur aus lustigen Festen bestehen kann. Und wenn wir ganz ehrlich sind, tut es uns doch sogar gut, einmal zu stoppen und ganz ruhig zu sein. Denn erst dann hört man das Leise, hört man die feinen Schwingungen, die innere Stimme. Ja, wer weiß, dann, vielleicht und womöglich, spüren wir auch den Hauch der Ahnen, die uns etwas zu sagen haben...

 

Ist die jetzt bekloppt geworden? Nee. Aber mal die Klappe halten, anhalten, Handy weg, in sich gehen, lauschen... ist einfach mein Tipp des Tages!

 

 

Übrigens gibt es zu Allerheiligen und Allerseelen ein ganz altes, traditionelles Gebäck. Hochwillkommen nach dem Gang zum Friedhof oder einem Spaziergang durch den kühlen, spätherbstlichen Wald, zu dampfender Schokolade oder frisch gebrühtem Kaffee: 

 

Der Seelenzopf.

 

Die drei Stränge sollen wohl die Dreifaltigkeit symbolisieren und das Ineinanderverschlingen die Ewigkeit. Es gibt auch andere Formen, aber alle sind immer aus süßem Hefeteig hergestellt. 

 

Hier ist die Art aus meiner "Schlossküche" ♥: 

 

Traditionelles Rezept zu Allerheiligen und Allerseelen: Der Seelenzopf
Lecker nicht wahr? (Aber vor dem Backen nicht - wie ich - das Einpinseln mit einer Eigelb-Milch-Mischung vergessen. Dann reißt der Zopf nicht so auf!)

 

Und hier habe ich Dir das Rezept dafür abgespeichert. Wow. Heute ist Hefeblogtag.

 

Also. Du kennst ja meine Lieblingsmottos schon: Immer das Beste daraus machen. Und (möglichst) immer das Gute in den Dingen sehen. 

 

So wünsche ich Dir ruhig-besinnliche und kuschelig-gemütliche Spätherbsttage!

 


Aufregung und Zuckertüten: Schulanfang

 

Hallo Zurück!!! Wie waren Deine Sommerwochen? Ich hab sie trotz des gemischten Wetters sehr genossen. Du weißt ja: Ich brauche definitiv keine Hitze.

 

Nun, Anfang September, sind wir fast alle aus dem Urlaub zurück. Ein Wochenende noch, dann ruft die Arbeit oder die Schule beginnt wieder.

 

In diesen Tagen finden jetzt allerorten die Einschulungsfeiern für die kleinen Erstklässler statt. Was für ein aufregender Tag für die Jungs und Mädchen! Wie sieht die Lehrerin aus? Wer sitzt denn neben mir? Hat jemand die selbe Schultasche wie ich? Sollen wir schon etwas schreiben? Hat Opa immer noch nicht genug geknipst? Und warum dauert die Rede des Herrn Direktors nur so lange? Nun hat er doch ausreichend über die Zukunft unseres Landes gesprochen. Ich möchte endlich meine Zuckertüte öffnen!

 

 

Die Zuckertüte. Von der Mutter selbst gebastelt oder nach Geschmack des neuen Schülers im Schreibwarenladen ausgewählt und liebevoll befüllt. Wochenlang wurden nützliche, originelle und süße Kleinigkeiten zusammengetragen, bis die Schultüte ordentlich bis oben hin vollgestopft war und nun ein verheißungsvolles Gewicht hat. 

 

 

Geöffnet werden darf sie natürlich erst nach dem feierlichen Einschulungsakt. Zuhause angekommen, wird sie dann endlich ausgeschüttet und der Inhalt bewundert. Oooooooohhhh!!!

 

 

Beim Anblick von Brausetütchen, Lutschern, Schokobällchen, Flummis und Legofigürchen ahnen die Kleinen noch nicht, was "der Ernst des Lebens" wohl ist und dass Schule so viel mehr beinhaltet als Silbenklatschen und Schriftschwungübungen.

 

Gute Eltern sind dann die, die ihr Kind wirklich kennen und ihm helfen, an seinen Stärken und Schwächen zu arbeiten. Sich mit ihm über alles freuen, was gut gelaufen ist und ihm Mut machen, wenn die ersten Hürden auftauchen.

 

 

Aber am Einschulungstag wollen wir nicht schon an Hürden denken, sondern den Tag ausgiebig feiern. Ich finde, am besten passt eine traditionelle, kleine Familienfeier mit nachmittäglicher Kaffeetafel und anschließendem Spaziergang. Den Tag mit einem dollen Ausflug oder gar mit Hüpfburg und Animationen zu begehen halte ich für zu überladen. Die Einschulung selber ist für Sechsjährige doch Event genug, oder?

  

Im nachfolgenden Alltag werden sicher alle Eltern ihre Kinder erst einmal auf dem Schulweg begleiten und üben, wo man besonders aufpassen muss. Ein letztes Winken, dann verschwindet die kleine Person mit dem riesengroßen Ranzen schon mit einem ganzen Schwung Schulkameraden im Eingangstor. So ein schönes Alter!

 

 

Übrigens: Auch für uns Erwachsene kann das neue Schuljahr ein guter Moment sein, sich mal wieder ein wenig weiterzubilden. Die entspannten Sommermonate sind vorbei und nun könntest Du doch ganz aktiv ein paar neue Projekte und Ziele in Angriff nehmen, oder?

 

Beim Durchsehen der Volkshochschul-Programme findest Du zum Beispiel viele inspirierende Kurse, die jetzt im Herbst beginnen und noch nicht ausgebucht sind. Von Aquarellmalerei über Italienisch, Kalligrafie, Pralinen-Workshops, Tango Argentino bis hin zu Qi Gong ist für alle etwas dabei.

 

Ich als Töpfertante kann Dir natürlich vor allem das Arbeiten mit Ton ans Herz legen. Wenn es ein paar Anregungen sein dürfen: meine "Märchenkeramik" kennst Du ja sicher schon.

 

 

Ich wünsche Dir jedenfalls einen guten Start in den Frühherbst. Mach was draus und bis in zwei Wochen! ♥

  


Auf zur Pilzwanderung

 

Schon Mitte September? Jetzt wollen wir die Hauptsaison für Pilze genießen! Mit einem guten Bestimmungsbuch bewaffnet und unter kundiger Führung, machen wir uns auf in Wald und Flur. Nach diesem feuchten Sommer erwarten wir dort doch bitte nun jede Menge der kleinen Köstlichkeiten!

 

Körbe und Messer haben wir bei uns, auch eine kleine Karte, auf der wir die besten Stellen für das kommende Jahr schon einmal vermerken können, und einen kleinen, fein gefüllten Picknickkorb. 

 

Die Luft ist angenehm jetzt im Frühherbst und im feuchten Wald duftet es uns schon verlockend erdig und aromatisch entgegen. 

 

Waldboden mit Moos und Fichtenzapfen oder Tannenzapfen

 

Die besten Stellen werden normalerweise streng gehütet, aber auf einer geführten Pilzwanderung lernt man ja schon das erste geeignete Gebiet kennen. Außerdem kann man sich als Anfänger so sicher sein, was essbar ist und was nicht.

 

Gleich der ersten Pilz, den ich so am vorletzten Wochenende entdeckt hatte, kam mir sehr bekannt vor. Mensch, den hab ich doch auch im Garten! DAS wäre ja toll, wenn das ein raffinierter Speisepilz wäre!:

 

Kartoffel-Bovist

 

"Nö", meinte der Fachmann. Das hier sei nur ein gemeiner Kartoffel-Bovist. Ein Stäubling, der seinen mehlig-schwarzen Inhalt in die Gegend stäubt, z. B. wenn man drauftritt. Verursacht Bauchschmerzen und Erbrechen. Aha. Okay. Dann nicht. Weitersuchen.

 

Das nächste Fundstück:

 

Spei-Täubling

 

Ein kleiner Fliegenpilz?! Das ist ja super! Bringt immerhin Glück und Fliegenpilze seien "Steinpilzzeiger" hatte uns unser Exkursionsleiter zuvor erklärt. Juchhu! Steinpilze (und Pfifferlinge) sind schließlich die Traumziele jedes Pilzsammlers!

 

Aber nein. Das kleine Ding ist kein Fliegenpilz, sondern ein Spei-Täubling. Schwachgiftig. Verursacht Brechdurchfälle bis hin zum Koma. 

 

Na wunderbar. Geduldig ging's weiter.

 

Langsam entwickelten wir einen Blick, um zwischen Laub, Moos und Ästen den einen oder anderen Pilz zu entdecken.

 

Waldlichtung, Pilze sammeln, gute Stellen für Pilze, Pilzzeit

 

Ein lichter Mischwald im Frühherbst, nach einigen Tagen Regen... Da MUSS doch...

Da! Ist das braune da hinten rechts nicht...?

 

Und tatsächlich. Ein Pilz!

 

Perlpilz

 

Und zwar ein Perlpilz. Der kann immer wieder anders aussehen, je nachdem wo er steht. Gut durchgegart ist er essbar, aber wohl nicht sehr aromatisch.

 

Ich hab ihn stehen gelassen. Auch weil ich mich nur auf die Pilze konzentrieren möchte, die ich mit der Zeit wirklich gut und zweifelsfrei erkennen kann. 

 

Und dann ging es tatsächlich los. Einer aus der Gruppe fand den ersten Maronen-Röhrling. Kein Steinpilz, mit dem er gerne mal verwechselt wird, aber auch ein sehr guter Speisepilz. Dann jubelte der Nächste und schließlich auch ich:

 

 

Maronen-Röhrling

 

Ein Speisepilz! Und vor allem war mein Fund ein junges Exemplar. Das sind die besten, sagte unser Pilz-Professor. Das Gute beim Maronen-Röhrling: Er kann eigentlich mit keinem giftigen Pilz verwechselt werden. Alle, die ihm einigermaßen ähnlich sind, sind entweder essbar oder nicht, aber nicht giftig. Wie beruhigend. Also mit dem werde ich mich näher befassen. 

 

Offenbar waren wir in einem Maronen-Waldstück angekommen. Ein Sammler kam unserer Gruppe entgegen und hatte den Korb voll mit einer guten Abendmahlzeit. Eine Stunde hätte er dafür gesucht, sagte er. Ein bisschen neidisch bewunderten wir seine Sammlung.

 

Unser Experte meinte allerdings später (und außer Hörweite) trocken: "Typischer Anfängerkorb. Da waren nur zwei gute dabei, die anderen sind viel zu alt. Da kann er das meiste wegschneiden, weil die Maden drin sind." 

 

Mein Gott. Alles nicht so einfach. Also offenbar so nicht: 

 

 

Nachdem wir einige appetitlich-junge Maronen-Röhrlinge gesammelt hatten, führte uns unser Weg in ein sandigeres, wunderschönes Heide-Gebiet und dort fanden wir dann sogar noch Pfifferlinge.

 

Heidelandschaft
Heidekraut

 

Tja, lehrreiche drei Stunden waren es. Neben dem Thema 'Speisepilze' haben wir auch andere interessante Einblicke bekommen, z. B. dass Pilze keine Pflanzen sind. Oder dass das, was über der Erde wächst, nur der Fruchtkörper ist. Der eigentliche Pilz ist viel größer: Ein Geflecht unter der Erde, das sogenannte Myzel.

 

So im Boden versteckt können wir es nicht sehen, aber ein Pilz ist das größte Lebewesen der Erde! Und zwar ist es ein Hallimasch. Der lebt in Oregon, ist 900 Quadratkilometer groß und über 2000 Jahre alt. Wow.

 

Eine andere Geschichte fand ich auch ganz faszinierend: Die sogenannten Schmetterlings-Trameten, die auf Totholz sitzen und die wir schon häufig bei Waldspaziergängen gesehen haben... Die sind zwar nicht essbar, aber sie wurden früher von den Bauersfrauen als Schmuck getragen:

  

 

Ich habe mir einige kleine Trameten abgebrochen. Sie sind fest, trocken und auf der Unterseite weiß. Ich habe sie in meine Blumenpresse gesteckt und werde mal schauen, was ich damit mache. Im Internet fand ich wenig Infos dazu, aber eine Frau hat sie sogar mit Blattgold belegt. Ich denke, ganz natürlich werden sie mir besser gefallen. Auf jeden Fall mache ich was daraus, denn eine Zusatzinfo habe ich ebenfalls im Netz gefunden: In der traditionellen chinesischen Medizin sagt man den Trameten große Heilwirkung nach. Perfekt also für ein Schmuckstück von Bedeutung.

 

Alter Bauernschmuck, traditioneller Schmuck: Schmetterlingstrameten als Naturschmuck

 

Schön, oder?

 

Nun aber zurück zu den Speisepilzen. Weiter unten gibt es ein paar leckere Rezepte für Dich. Aber vorher...

 

 

... möchte ich zum Thema Pilze auch ein paar ernstere Bemerkungen loswerden.

 

Viele Wildpilze wie Pfifferlinge, Steinpilze, Rotkappen oder Morcheln stehen unter Artenschutz und dürfen nur in geringen Mengen für den Eigenbedarf gesammelt werden. Reiße beim Sammeln die Pilze auf keinen Fall aus dem Boden sondern schneide sie ab, damit neue Fruchtkörper nachwachsen können.

 

Bereite bitte nur die Pilze zu, die Du einwandfrei identifizieren kannst.

 

Lagere selbst gesammelte oder gekaufte Pilze nicht, sondern verwende sie frisch - spätestens am nächsten Tag.

 

Allem voran aber ein trauriges Thema, dass leider auch über dreißig Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl noch aktuell ist: Nicht überall in Deutschland sollte man Pilze suchen gehen und auch die im Handel günstig angebotene Ware aus Osteuropa würde ich skeptisch betrachten. Denn in vielen Gebieten sind die Waldböden noch immer verstrahlt. Auf Pilze (und übrigens auch Wildschweinfleisch) aus diesen Regionen sollte man verzichten.

 

Hier ist der Link zu einer Deutschlandkarte von 1986 des Umweltinstituts München, an der Du Dich etwas orientieren kannst. Dass ich vom Ende der Atomkraft träume, brauche ich sicher nicht zu betonen. Informationen zu meinen Herzensthemen Atomausstieg (und Umweltschutz insgesamt) findest Du unter diesen bekannten Links: 

 

www.ausgestrahlt.de

www.utopia.de

www.bund.de

www.greenpeace.de

 

 

Tja. Schwierig. Aber nun geht es optimistisch weiter. Kennst mich ja.

  

'Na klasse', denkst Du jetzt und fragst: Was machen denn die Natur- und Küchenfeen, die in ihrem Gebiet nichts sammeln sollten? Auf dem Markt finden sie ja keine Pfifferlinge und Steinpilze aus Deutschland und bei Ware aus Osteuropa sollen sie auch nicht unbedingt zugreifen...

   

Lösung: Es gibt doch auch Kulturpilze in guter Qualität! Champignons mit dem Bio-Siegel muss man gar nicht lange suchen und auch andere Zuchtpilze findet man. In meinem Lieblingsmarkt von Alnatura gibt es z. B. derzeit frische Shiitake-Pilze und Kräuterseitlinge.

 

 

Und für Experimentierfreudige, denen selbst regional noch zu weit weg ist, habe ich ebenfalls einen Tipp: 

 

Schau mal unter www.pilzgarten.de oder www.pilzmaennchen.de. Dort kannst Du Pilz-Kits für's Züchten zu Hause bestellen. Spannend! Ich selber werde das auf jeden Fall mal ausprobieren. 

 

 

Jetzt aber endlich zu meinen Pilzrezepten. Schließlich wollen wir die Jahreszeit wie immer genussvoll auskosten. Los geht's:

 

Herbstrezept / Pilzrezept / Rezepte mit Pilzen: Marinierte Thymian-Champignons

 

Marinierte Champignons mit Thymian - Rezept für eine kleine Schüssel

 

In einer Tasse 3 EL cremigen Balsamico und 6 durchgedrückte Knoblauchzehen mischen. Beiseite stellen.

Ca. 1 halbe Hand voll (Menge nach Geschmack) frischen Thymian samt der zarten Stiele fein zerhacken. Beiseite stellen.

1,5 Kg frische Champignons ggf. trocken abreiben und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. In mehreren Pfannen (oder portionsweise hintereinander in einer Pfanne) in ausreichend Olivenöl rundum anbraten. Wenn die Pilze eine gute Farbe bekommen haben, den angemischten Balsamico zufügen und gründlich unterrühren. Mit Salz und Pfeffer herzhaft abschmecken.

Die Champignons in eine Schüssel umfüllen und noch heiß den zerhackten Thymian untermengen.

Bis zum Servieren 2 - 3 Stunden durchziehen und abkühlen lassen.

 

Dazu schmeckt Pasta oder frisches Weißbrot.

 

Herbstrezept / Pilzrezept / Rezepte mit Pilzen: Pilzragout mit Semmelknödeln, Rezept mit Kräuterseitlingen

 

Kräuterseitlingsragout mit Semmelknödeln (Rezept für 4 Portionen)

 

Zutaten und Zubereitung für 4 große Semmelknödel:

 

Am Vortag 2 normale Brötchen in Würfel schneiden und ausgebreitet an der Luft trocknen lassen. 

Die getrockneten Brötchenwürfel und 100 g gewürzte Croutons (Fertigprodukt) in eine Schüssel geben.

100 ml Milch kurz aufkochen und heiß über die Würfel gießen. Die Schüssel sofort zudecken.

1/2 Handvoll Petersilie fein hacken. 1 Ei in einem Schüsselchen etwas zerquirlen.

1/2 Zwiebel in Würfel schneiden und zusammen mit 100 g feinen Schinkenwürfeln in 2 EL Öl andünsten.

Zwiebel- und Schinkenwürfel sowie die Petersilie und das Ei zum durchgeweichten Brot fügen, alles mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Händen gründlich zu einem Teig verkneten.

In 4 gleiche Stücke teilen und mit feuchten Händen 4 runde Klöße formen. 

 

Zutaten für Semmelknödel

 

Ausreichend Salzwasser in einem größeren Topf zum Kochen bringen, dann herunterschalten. 

Die Klöße ins Wasser setzen und 20 Minuten lang bei kleiner Hitze und ohne Deckel gar ziehen lassen. 

 

In der Zwischenzeit das Pilzragout zubereiten: 

 

400 g Kräuterseitlinge ggf. abbürsten, dann etwas kleinschneiden.

1 kleine Zwiebel fein würfeln.

In einer großen Pfanne 4 EL Butter erhitzen und die Pilze darin rundum anbraten.

In den letzten Minuten die Zwiebelwürfel zufügen.

Wenn die Zwiebeln goldgelb sind, alles mit 400 ml Gemüsebrühe ablöschen und gut 10 Minuten köcheln lassen.

1 Becher Kräuter-Crème fraîche unterrühren und mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken.

 

Das Pilzragout mit den Semmelknödeln servieren.

 

 

Und zu guter Letzt:

 

Herbstrezept / Pilzrezept / Rezepte mit Pilzen: gefüllte Pfannkuchen mit Shiitake-Pilzen

 

Gefüllte Pfannkuchen mit Shiitake-Pilzen

 

Für 4 Personen - ein einfaches Rezept für die, die es nicht zuu "pilzig" mögen:

 

Einen Teig anrühren aus 2 Eiern, 2 Tassen Mehl, 2 Tassen Milch und 1/2 TL Salz. 

In einer kleinen Pfanne, mit jeweils etwas Öl, bei mittlerer bis starker Hitze hintereinander

8 dünne Pfannkuchen backen. Auf einem Teller stapeln und im Ofen bei 50 °C warmhalten.

 

Beim Backen zwischendurch schon 250 g Shiitake-Pilze fein zerkleinern, 150 g Mini-Salami in dünne Scheiben schneiden und 1 rote Zwiebel würfeln.

In einer großen Pfanne 4 EL Öl erhitzen und die Pilzstückchen rundum anbraten. Die Hitze reduzieren, die Salami zufügen, anschließend die Zwiebelwürfel.

Wenn diese glasig sind, 100 g Maiskörner, 1 EL Oregano und 2 gehäufte EL Tomatenmark gründlich unterrühren.

 

Pro Teller 2 Pfannkuchen mit der Pilzmischung füllen und servieren.

 

Guten Appetit! ♥

 

 

Lindenallee

 

Das war's von mir für heute.

Genieße die Zeit und tue das Richtige! ♥


Zutaten für Semmelknödel

Apfelernte

 

"...Danach ging das arme Mädchen weiter und kam zu einem Baum, der hing voll herrlicher roter Äpfel, und der Baum rief ihm zu: 'Ach schüttel mich, ach rüttel mich, all meine Äpfel sind ja schon reif!' Da schüttelte es den Baum, dass die Äpfel herabfielen, als regneten sie, und es rüttelte, bis keiner mehr oben war. Als es alle ordentlich zu einem Haufen zusammengelegt hatte, ging es weiter..."

 

Wer erkennt es nicht? Ob bei Frau Holle oder Schneewittchen, der Apfel spielt seit jeher eine Rolle in vielen Mythen und Märchen. Die alten Germanen pflanzten Apfelbäume in die Nähe ihrer Häuser, weil sie so auf den Schutz der Götter hofften, schwangere Frauen aßen viele Äpfel, um schöne Kinder zu bekommen und nicht nur die Kelten glaubten, das Paradies Avalon sei ein wunderschöner Garten voller Apfelbäume.

 

 

Auch heute noch genießen die runden, rotbackigen Früchte höchstes Ansehen. Hat doch die Wissenschaft längst auch ihre vielen gesundheitlichen Vorzüge nachgewiesen: Äpfel senken den Cholesterinspiegel, wirken entgiftend und schützen vor Schlaganfall und Krebs.

 

Diesen Spruch kennst Du sicher: An apple a day keeps the doctor away.

 

Dabei habe ich zumindest bei den Kids festgestellt: Einfach zum Reinbeißen finden sie 'nen Apfel eher nicht so attraktiv. Aber ist er erst mal in Spalten geschnitten, wird er gerne weggeknabbert. In die Pausenbox kommen bei uns darum die Äpfel immer schon vorgeschnitten. Wenn man die Schnittflächen anschließend mit ein wenig Zitronensaft einreibt, bleiben die Stücke appetitlich hell und ich denke, so werden sie auch gegessen.

 

gesunde Pausensnacks: Pausendose mit Apfelspalten

 

Äpfel sind wirklich etwas besonders Gutes. Ganz logisch, dass darum jetzt, zur Erntezeit, vielerorts die nettesten Apfelfeste stattfinden. Es gibt meist ländliche Kuchen, nette Marktstände, Musik, eine Saftpresse... und natürlich jede Menge frisch geerntete Äpfel.

 

Such Dir doch mal die Termine in Deiner Nähe aus dem Internet oder Lokalblatt heraus und dann los zum Traditionsvergnügen.

 

 

Für alle die, die nicht nur auf dem Wochenmarkt oder im Hofladen die neuen Äpfel kaufen, sondern gleich auch selber pflücken möchten, kann ich ebenfalls die Recherche über's Internet empfehlen. 

 

Viele Obsthöfe bieten das Selberpflücken an und neben dem Pflückvergnügen selber freut natürlich auch der unschlagbar günstige Kilo-Preis. 

 

Aber auch ganz kostenfreie Selbstpflückmöglichkeiten gibt es. In unserer Nähe haben wir zum Beispiel für die Öffentlichkeit zugängliche Streuobstwiesen und einen offenen Stiftungsgarten mit alten Obstsorten. Auch "herrenlose" Obstbäume, die nie abgeerntet werden findet man. Hör Dich um in Eurer Gegend und frag genauer nach. 

 

Eine ganz interessante Seite zu diesem Thema ist www.mundraub.de

 

Keine Sorge, ich schick Dich trotz des Namens nicht zum Äppel klau'n.Schau mal rein.

 

Wenn Du dann Dein Pflückobjekt gefunden hast, brauchst Du nur noch die richtige Ausstattung. Das sind neben festem Schuhwerk vor allem natürlich Körbe und Kisten und - je nach Baumgröße - eine kleines Podest oder eine Leiter, dazu einen Apfelpflücker mit Teleskopstange und eventuell - statt Eimer an der Leiter - eine Erntetasche zum Umhängen. 

 

Apfelernte im Alten Land - reifer Jonagold
Bei den niedrigen Säulenbäumen muss man sich eigentlich nur ein bisschen strecken...
... während man hier natürlich die lange Leiter anlegen muss.
... während man hier natürlich die lange Leiter anlegen muss.

 

Die wichtigsten Punkte beim Pflücken: Alle Früchte vorsichtig behandeln, damit sie keine Druckstellen bekommen und so ernten, dass der Stiel am Apfel bleibt, aber der Ast nicht verletzt wird. Das klappt am besten, wenn der perfekte Reifegrad erreicht ist. Darum pflückt man gerade große Bäume, bei denen natürlich nicht alle Äpfel gleichzeitig reif sind, in mehreren Durchgängen. 

 

Um zu testen, ob ein Apfel wirklich reif ist, macht man die "Kipp-Probe": Dabei zieht oder dreht man den Apfel samt Stiel nach oben und kippt ihn um ca. 90 Grad. Wenn sich so der Apfel samt Stiel ganz leicht vom Ast löst, ist es perfekt.

  

Das prägen wir uns ein und haben gelernt: So bitte nicht:

 

Das verzeihen wir gerade noch einmal aus Fotostyling-Gründen. Aber ansonsten wollen wir niemals ein Stück Ast am Stiel sehen.
Das verzeihen wir gerade noch einmal aus Fotostyling-Gründen. Aber ansonsten wollen wir niemals ein Stück Ast am Stiel sehen.

 

Übrigens: Nicht nur auf die Äpfel am Baum achten, sondern bitte auch das heruntergefallene Obst aufsammeln. Einfach ganz nach oben in den Korb legen, damit diese Früchte als erstes verwendet werden. Zumindest für einen leckeren Kuchen sind sie meist noch gut genug!

 

 

Also was kann es im Herbst Schöneres geben, als ein Korb voll selbstgeernteter Äpfel?

 

Korb mit Äpfeln

 

Doch. Eins fällt mir ein: Die Antwort auf die Frage "Was denn nun tun mit all der Pracht?":

Das Schmökern in alten und neuen Apfelrezepten und das anschließende Ausprobieren der Köstlichkeiten.

 

 

... womit wir auch fast schon am Schluss wären für diesen Freitag. "Fast" heißt: Klar, dass ich zuletzt auch wieder ein paar Rezepte für Dich im Gepäck habe. Heute keine Prachttorten oder raffinierte Braten in Apfelsoße, sondern drei klitzekleine, schnelle Alltagsideen, für die man gar nicht erst auf Gäste warten muss.

 

Mein erster Vorschlag: Kleine, fitnessfreundliche Pfannküchlein - vollwertig und fettarm...

 

Fitness Nasschkram: Rezept für Haferflocken-Apfelkücklein, fettarm naschen: vollwertige Apfelfladen

 

So einfach geht es: Mische 200 g Haferflocken, 300 ml fettarme Milch (oder Sojamilch), 1 Prise Salz und 4 EL Honig und geh dann einige Zeit geduldig mit dem Pürierstab durch. 

Nun schneide einen großen Apfel in feine Stücke und verrühre alles.

 

 

Setze mit einem Esslöffel kleine Küchlein in eine große, beschichtete Pfanne (ohne Fettzugabe!) und backe sie bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldgelb. 

 

Das Rezept reicht für ca. 20 Küchlein und jedes hat ungefähr 58 Kalorien.

 

♥  ♥  ♥

 

Die nächste Idee: Mein cremiges Rezept für Apfeleis. Der Clou: Es funktioniert ohne die Zugabe von Ei und vor allem ohne Eismaschine. Sogar rühren musst Du beim Gefrieren nicht zwischendurch.Gut, nä? Und schmecken tut's richtig schön mild-apfelig. Kannste nisch kofen, Musste selber machen!

 

Apfeleisrezept - Rezept für Eis ohne Ei und ohne Eismaschine, Eis machen ohne Eismaschine: Apfeleis!

 

Das einfache Rezept für 4 Portionen:

 

2 - 3 herzhafte Kochäpfel (z. B. Boskop) schälen und in Stücke schneiden. 200 g abwiegen und mit 2 EL Zitronensaft, 1 TL Rapsöl und 100 g Zucker in gut 5 Minuten weichdünsten.

 

In der Zwischenzeit in einem Schüsselchen 1/2 P. Koch-Vanillepudding-Pulver mit 2 EL kalter Milch glatt rühren.

 

Wenn die Äpfel weich sind, die Puddingmischung unterrühren und alles noch einmal kurz aufkochen lassen. Vom Feuer nehmen und mit dem Pürierstab glatt mixen. Umfüllen und komplett auskühlen lassen.

 

200 g Sahne mit 1 P. Sahnefest steif schlagen und gründlich unter die ausgekühlte Apfelmasse mengen. 

 

In eine Tiefkühldose füllen und einfrieren (z. B. über Nacht). Etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Tiefkühlschrank nehmen. 

 

♥  ♥  ♥

 

Und zuletzt habe ich für Dich schnelle zarte Apfelröllchen:

 

Rezept für Apfelröllchen oder auch Mini-Äpfel im Schlafrock, Kleingebäck mit Äpfeln

 

Auch die bekommst Du ganz einfach hin. Das Rezept für 16 Stück:

 

1 Rolle frischen Blätterteig auf der Arbeitsplatte so groß ausrollen, dass ein Speiseteller als Schablone darauf passt. Den Kreis ausschneiden und in 12 Tortenstücke teilen. Die restlichen Stücke übereinanderlegen (nicht kneten, nur flach aufschichten), noch einmal ausrollen und weitere 4 Tortenstücke ausschneiden. Den Teig mit Zimtzucker bestreuen.

 

2 kleinere Kochäpfel (z. B. Elstar) schälen und in Achtel schneiden. Jedes der 16 Apfelstücke in je ein Teigstück einrollen.

 

 

Alle Röllchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit dünner Eimilch (1 Eigelb mit einigen EL Milch verquirlt) bepinseln. 

 

Zuletzt mit gehackten Mandeln überstreuen und im vorgeheizten Ofen bei 200 °C in etwa 20 Minuten backen, bis die Äpfel weich und die Mandeln goldbraun sind.

 

Achtung: Die gehen schneller weg als Du gucken kannst!

 

  

So sieht es aus.

 

Viel Spaß beim Nachmachen und: Ich wünsche Dir wundersüße, apfelseelige und sonnige Herbstage!

 


Herbstspaziergang

 

Goldener Oktober. Diese Zeit hat einen so besonderen Zauber. So schön. Und so melancholisch. Farben und Tempo reduziert. Ich mag das einfach sehr.

 

Heute scheint die Sonne und wir wollen uns aufmachen zu einem ausgiebigen Spaziergang auf dem Land. Wollen die Sonne im Gesicht spüren und den leichten Wind im Haar. Wollen über ein paar Gartenzäune schauen und in den weiten Himmel über uns...

 

Heute gibt es von mir nur das. Aber auch nicht weniger. Ich nehme Dich mit auf meinem Herbstspaziergang...

 

 

Manche Staudenbeete haben ihre sommerliche Pracht gegen ein wunderschönes, schon leicht morbides Herbstbild eingetauscht. Aber auch solche, die erst jetzt ihren größten Auftritt haben, finden wir: Die Astern leuchten üppig violett unter dem golden gefärbten Laub der Bäume und Büsche...

 

 

... und auch die Fetthenne steht erst jetzt in voller Blüte:

 

 

An den Hortensien haben wir uns schon den ganzen Sommer über erfreut und bewundern nun, wie sie langsam ihre Farbe wechseln. Stehen sie in unserem eigenen Garten, können wir uns ein paar Blütenbälle abschneiden, damit sie in einer Schale noch lange den Raum schmücken.

 

 

Weiter gehen wir und betrachten die alten Bauernhäuser mit ihren knorrigen Obstbäumen auf der Wiese davor. Manche sind noch nicht abgeerntet worden und Äpfel leuchten uns prall entgegen.

 

 

Der Kastanienbaum verliert langsam seine Blätter und eine kleine Raupe freut sich über das grüne Futter:

 

 

Die Kastanien selber haben die Kinder längst aufgesammelt. Zurück bleiben die leeren Hüllen, aber auch die geben noch ein stimmungsvolles Stilleben ab:

 

 

Herbstgefühl pur. Langsam laufen wir über die alte Straße hinaus aus dem Dorf.

 

 

Rechts stehen Weißdornbüsche mit ihren reifen roten Früchten...

 

 

... und links finden wir Schneebeeren. "Knallerbsen" haben wir die als Kinder immer genannt und die weißen Bällchen auf dem Bürgersteig zerplatzen lassen.

 

 

Und weiter geht unser Spaziergang. Schwarze Krähen hocken auf dem Stoppelfeld, Vogelschwärme sammeln sich und der Mais ist nun kurz vor der Ernte.

 

 

Erst nach Stunden beenden wir unseren Rundweg. Himmel getankt. Farben aufgesaugt. Gedanken geordnet.

 

 

Zurück daheim kommt schließlich fast das Schönste: Frisch durchgepustet machen wir es uns mit Tee und Decke so richtig gemütlich.

 

Das echte Gefühl gibt es natürlich nicht virtuell. Vielleicht konnte ich Dich ein wenig inspirieren, aber rausgehen tust Du nun bitte selber. Es ist Wochenende und im ganzen Land ist stabiles, trockenes Wetter angesagt. Lass es Dir nicht entgehen!

 

 

Verabschieden möchte ich mich für heute wieder einmal mit einem Gedicht.

 

Bis in vierzehn Tagen. Lebe langsam und schau Dich um! ♥ 

 

 

Herbstbild
(Christian Friedrich Hebbel, 1852)

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.

 

(Quelle: http://www.literaturwelt.com/werke/hebbel/herbstbild.html)

 

 


So langsam igeln wir uns ein

 

Spätherbst. Es ist kühl, feucht und schon viel dunkler. Und auch wenn in der Nacht auf Sonntag die Uhren eine Stunde zurückgestellt werden: Das bisschen mehr Licht am Morgen bezahlen wir natürlich mit früherer Dunkelheit am Abend. 

 

Wir frösteln, müssen Berge an Laub vor der Einfahrt zusammenrechen, der trübe November steht vor der Tür und die erste Erkältungswelle rollt auch schon an.

 

'Ich hasse es' denkst Du Dir und rechnest schon zusammen, ob nicht spontan noch ein paar Tage Südspanien drin sind vor Weihnachten. Klar. Kann man machen. Aber doch nicht als Flucht vor unserem Jahreslauf. Den sollten wir annehmen wie er ist, finde ich. Und vielleicht sollten wir auch die Botschaft dahinter verstehen lernen. Wachsen, blühen, reifen und auch wieder vergehen ist der Kreislauf jedes Lebens. Hoffentlich.

 

Im Übrigen haben doch gerade diese Tag des Übergangs vom Herbst zum Winter so viel Schönes an sich. Der Sommer ist vorbei, der Weihnachtstrubel hat noch nicht begonnen. Jetzt ist es an der Zeit sich richtig schön einzuigeln!

 

 

Das Erste auf der Spätherbst-Liste: Du kramst alles an Windlichtern, Kerzen und Lichterketten hervor, was Du findest - gerne darf die Sammlung auch noch aufgestockt werden. Kleine Tischleuchten, dicke Standkerzen, viele Teelichter. Je mehr desto besser. Schon ist alles viel stimmungsvoller, oder?

 

 

Als Nächstes brauchst Du Decken und Kissen. Ist ja klar. Hast Du genügend Decken und Plaids, auch für Deine Besucher? Und sind sie noch zeitgemäß oder kann man das eine oder andere Schätzchen aufpeppen oder durch ein neues gutes Stück ersetzen?

 

Und die Kissen? Es müssen nicht nur diese kleinen klassischen Kissen auf Deinem Sofa rumliegen. Zusätzlich ein richtiges 80 x 80 cm Kopfkissen mit Federfüllung ist doch viel kuscheliger! Natürlich steckst Du das nicht einfach in eines Deiner Schlafzimmerkissenbezüge, sondern Du besorgst Dir einen Meter vom edelsten Dekostoff, den Du auftreiben kannst und nähst Dir einen zum Raum passenden Hingucker. 

 

 

Nun wird es noch netter: Jetzt darfst Du Dich ausgiebigst mit Büchern und Filmen befassen und Dir Deine Herbst/Winter-Listen zusammenstellen. Ist genehmigt. Leg los.

 

Ein paar Bücher-Stöber-Vorschläge: 

 

http://missfoxyreads.blogspot.de/

 

https://querleserin.blogspot.de/

 

https://dasgrauesofa.com/

 

https://leseschatz.com/

 

http://www.zeilenspruenge.de/

 

Ich selber gehe am liebsten in Buchläden, gerne auch in Antiquariate oder auf Bücherflohmärkte. Ich lese kaum E-Books, möchte Papier umblättern, ein schönes Lesezeichen benutzen und treffe meine Auswahl auf dem Lesesofa im Laden...

  

 

Für's Thema Filme brauchst Du sicher keine Starthilfe, nicht wahr? Die einschlägigen Adressen sind sicher hinlänglich bekannt: maxdome.de, filmstarts.de, moviepilot.de, kino.de uvm.

 

Such Dir möglichst "Wohlfühlfilme" aus, gerne mit Tiefgang. Und/oder mit GUTEM Humor.

 

Okay. Wir haben stimmungsvolle Kerzen und Lämpchen, kuschelige Kissen und Decken, eine feine Auswahl an Filmen und Büchern... Immer noch muffelig weil wir bald Winter haben?

 

 

Gut, dann kramen wir jetzt mal die gesamten restlichen Winterwonnewohlfühltipps zusammen und dann sollte bei Dir aber langsam geradezu Genusszwang herrschen.

 

Hier ist Deine Liste:

 

 

♥ die Wärmflasche herauskramen

 

♥ dicke Wollsocken stricken

 

♥ eigene Kräuter- und Gewürz-Teemischungen herstellen

 

♥ im Vollbad mit Lavendelmilch langsam aufweichen

 

♥ Honigraritäten ausprobieren

 

♥ eine große Packung Ingwerkonfekt kaufen

 

♥ in Farben schwelgen und mal wieder malen

 

♥ eine Plätzchenbackparty planen

 

♥ den ersten Punsch mit Lebkuchen genießen

 

♥ einen Spieleabend organisieren

 

♥ das gute alte Aromalämpchen anwerfen

 

♥ ein neues Bratapfelrezept ausprobieren

 

♥ eine mobile Massage nach Hause buchen

 

♥ die Lieblingsgerichte der Kindheit nachkochen

 

♥ zum Wintermarmeladeneinkochen einladen

 

♥ einen Märchenerzähler anheuern

 

♥ loslassen, entschleunigen, entspannen, entwichtigen

 

♥ Liste beliebig erweitern

 

 

 

Ich nenne es also noch einigeln, aber das Ganze ist unter Stichworten wie "Hygge" oder "Cocooning" längst Trend. Mach mit! Für die "neue Heimeligkeit" gibt es keine bessere Jahreszeit!

 

Ich wünsche Dir grundgemütliche Wochen mit Dir selber und denen, die Dir wichtig sind. 

 


Herbsttagundnachtgleiche

Herbstanemonen in Abenddämmerung

 

Unser Garten in der Abenddämmerung. Leuchtende Herbstanemonen und ein Zweig mit Hagebutten im letzten Licht des Tages.

 

Hagebutten in Abenddämmerung

 

Wie sehr ich diese Zeit liebe! Die Hitze des Sommers ist endgültig vorbei, ich atme auf und bin endlich wieder bei mir.

 

Heute ist Tagundnachtgleiche, lateinisch Äquinoktium, einer der beiden Tage im Jahr, an denen Licht und Dunkelheit genau gleich lang andauern. Tag und Nacht - in völliger Balance. 

 

Das alte Sonnenfest Mabon steht für mich darum vor allem für Harmonie, aber natürlich auch für die Fülle des Herbstes, die wir nun feiern können. 

 

 

Die Markttische biegen sich unter den Körben mit Zwetschgen, Birnen, Äpfeln, Pilzen, Kohl und Kürbissen und auch beim Gang durch die Natur lohnt es sich, einige Beutel und Behälter dabei zu haben. Schwarze Holunderbeeren, leuchtende Sanddornfrüchte und blaue Schlehen locken für die Verarbeitung zu Gelee, Sirup und Likör. Kastanien, Eicheln und die ersten bunten Blätter nehmen wir gerne mit, um unser Heim zu schmücken. 

 

 

Daneben beeile ich mich vor allem, zum letzten Mal für dieses Jahr, meinen Kräutervorrat aufzustocken. Im diesjährigen über-heißen, langen Sommer war ich manches Mal zu träge loszuziehen, aber nun macht es mir wieder Spaß.

 

Wilder Hopfen, dekorative Hopfenranke im Garten, Wildkräuter sammeln

 

Hopfen, Spitzwegerich und Beifuß wandern vom Feldrand in meinen Fahrradkorb, und im Garten schneide ich noch einmal Melisse, Minze, Thymian, Lorbeer, Salbei und Currykraut ab. Oh - und endlich ist auch der Lavendel dran. Bisschen überfällig, aber der Duft ist umwerfend.

 

Lavendel zurückschneiden, getrocknete Lavendelzweige
Dekoration mit Lavendel, Lavendelsträußchen auf altem Buch

 

Die Menge reicht für kleine Dekorationen und Wäschesträußchen und - zusammen mit Zapfen von wildem Hopfen - für Beruhigungstees und die Neubefüllung kleiner Kräuter-Schlummerkissen. 

 

Kräutermedizin selber machen, Beruhigungstee selber mischen, getrocknete Lavendel- Hopfenmischung für Tee

 

Dass mein Minzbusch inzwischen schon ein bisschen mitgenommen aussehen, stört mich nicht. Hauptsache ohne Pilzbefall und kleine Tierchen - und natürlich Bio aus eigenem Anbau!

 

Pfefferminzzweige trocknen, Pfefferminze ernten

 

Wenn die Zweige rascheltrocken sind, kann man die Blätter ganz einfach von oben nach unten abstreifen und in fest verschließbare Behälter füllen, als Vorrat für Tees und vielem mehr. (Ich koche z. B. gerne leckeres Apfel-Minzgelee daraus...)

 

Kräutermedizin selber machen, Kräutertees selber machen, getrocknete Blätter für Pfefferminztee

 

Auch für die gefundenen Wildkräuter gibt es reichlich Ideen zur Verwendung. Das Beifußbüschel kommt erstmal als Schutzkraut neben die Haustür (kann ja nicht schaden!) und bei Bedarf zupfe ich ein bisschen für Suppe und Braten ab. 

 

Beifußbündel als Schutzkraut, Schutzbündel, Schutzbusch, Beifuß verwenden, altes Kräuterwissen anwenden
Spitzwegerich sammeln, gesammelte Spitzwegerichblätter

 

Sammel schnell mit, bevor die Natur zur Ruhe geht! Ca. im November wird es hier ein paar schöne Ideen zum Thema "Kräutergeschenke für Schönheit und Wohlbefinden" geben.

 

Für heute aber noch einmal zurück zur heutigen Herbsttagundnachtgleiche. Um diesen Tag des Übertritts zu achten, habe ich einen netten, kleinen Vorschlag für Dich.

 

Licht-und-Schatten-Kekse oder auch Tagundnachtgleichegebäck:

 

Rezept zu Mabon, Tagundnachtgleiche-Gebäck, Tagundnachtgleiche Rezept, Licht-und-Schatten-Rezept

 

'Was kann die vollkommene Gleichheit von Hell und Dunkel zeigen?', dachte ich. Und da Süßes immer passt, hier das Rezept für Vollkornplätzchen, je zur Hälfte eingetaucht in helle und dunkle Kuvertüre. 

 

 

Tagundnachtgleiche-Gebäck, Rezept für 1 Blech

 

Einen Mürbeteig herstellen aus: 1 Ei, 75 g Zucker, 1 P. Vanillezucker, 1 Prise Salz, 100 g Butter und 250 g Vollkorn-Dinkelmehl. 

 

Auf bemehlter Fläche ausrollen, mit einem Schnapsglas kleine Kreise ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.

 

Bei 175 °C ca. 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.

 

Weiße Kuvertüre schmelzen und die Plätzchen je zur Hälfte darin eintauchen. Auf einem Rost abtropfen und erstarren lassen.

 

Dunkle Kuvertüre schmelzen, die andere Hälfte eintauchen und ebenfalls abtropfen und auskühlen lassen. 

 

 

Gutes Gelingen! ♥

 


Kürbis. Und Kürbis. Und Kürbis...

 

Schon Ende Oktober! In der Zeit zwischen überbordendem Vollherbst und nass-kühlem Spätherbst steuern wir nun auf das alte, keltische (und somit auch einst mitteldeutsche) Fest Samhain zu, bei uns neu begangen als Halloween. 

 

Das Wetter hat bis vor Kurzem die ganze Zeit mitgespielt, die Farben wahrhaft golden, mit weichem Sonnenlicht, gelben, roten, braunen, orangen Blättern - und, in allen Orange- Gelb- und Grüntönen - mit Kürbissen überall!

 

 

Kürbisse. Das ist mein Stichwort. Mein Einsatz. Denn ich LIEBE Kürbisse und möchte darum heute gerne ein paar nette Kürbisrezepte mit Dir teilen. ♥

 

Fangen wir an mit einem leckeren, mild-aromatischen Haselnuss-Kürbisbrot.

 

Rezept mit Kürbis, Herbstliches Brot, Halloween-Frühstück: Haselnuss-Kürbis-Brot

 

Das tolle daran ist nicht nur der Geschmack, sondern, dass es auch wirklich ganz einfach herzustellen ist. Das einzige, was wichtig ist: Nimm Dir bei den simplen Arbeitsschritten genug Zeit. Zeit zum Kneten und Zeit den Teig gehen zu lassen. Dann bekommst Du ein herrlich duftendes, goldgelbes Brot, dass auch nach einigen Tagen noch gut und frisch schmeckt.

 

Der Hefeteig ruht zugedeckt an warmer Stelle... Das wird was!
Der Hefeteig ruht zugedeckt an warmer Stelle... Das wird was!

 

Möchtest Du das Kürbisbrot nachbacken, habe ich hier für Dich das Rezept abgespeichert.

 

Tja und was kommt drauf? Ich mag ja frisch gebackenes Brot am liebsten pur oder nur mit ein wenig Butter oder Aufstrich, aber natürlich passt alles drauf. Für Süßschnäbel das Passendste: 

 

Herbstlich raffinierte Kürbis-Birnen-Konfitüre

 

Rezept für süß-würzige Kürbismarmelade, Rezept für Kürbiskonfitüre, eingemachte Kürbismarmelade

 

Hinein kommt außer feinem Kürbispüree und Birnensaft u. a. noch Vanille, Zimt und Muskatnuss... Her damit. Yummy.

 

Die Konfitüre ist natürlich auch eine gute Geschenkidee. Haltbarkeit: ca. 1 Jahr.

Das Rezept findest Du hier.

 

Brot gebacken, Konfitüre eingekocht... Nach so viel schöner Arbeit gibt es zur Entspannung ein ganz simples Rezeptchen für eine feine Gesichtsmaske. Ja! Auch mit Kürbis!

 

Denn wenn Du schon dabei bist, kannst Du gleich eine kleine Ecke abzweigen und Dir diese natürliche, pflegende Kürbis-Gesichtsmaske herstellen: 

 

Grüne Kosmetik: Gesichtspflege mit Kürbis, Kürbis-Quark Gesichtsmaske

 

Kürbis eignet sich bestens zur Hautpflege. Er steckt voller Vitamin A und C, außerdem hat er reichlich Zink und Antioxidantien. Hört sich doch gut an, oder? Dazu kommt noch Quark, das altbekannte Hausmittel. Quark wirkt entzündungshemmend und abschwellend und versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit. Grüne Kosmetik aus Deiner Küche - ganz im guten Trend dieser Zeit.

 

Und so wird's gemacht:

 

100 g Kürbisfleisch in ein wenig Wasser weich kochen (ca. 8 Minuten). Das Wasser abgießen und den Kürbis mit dem Stabmixer pürieren. Nach dem Abkühlen 3 EL Sahnequark glatt untermischen. Fäddisch.

 

Die Menge reicht für mindestens drei Anwendungen, also z. B. schön als Kur von Freitag bis Sonntag. Bitte kühl und verschlossen aufbewahren. 

  

 

Nach der entspannenden Maske gönnen wir uns das gesunde Gemüse auch noch einmal innerlich. Mit einem Esslöffel höhlen wir ganz einfach kleine Hokkaido-Hälften aus, kochen sie kurz vor, füllen sie nach Geschmack und überbacken sie dann mit etwas geriebenem Käse. Ich kenne absolut niemanden, der das nicht mögen würde.

 

Kürbis aushöhlen und füllen

 

Kleinere 1-Kg-Hokkaidos sind perfekt für je zwei Personen. Zeitsparenderweise kann die Schale drangelassen werden, denn nach dem Kochen ist sie ganz zart.

 

Rezept: vegetarisch gefüllter Kürbis, Hokkaido gefüllt mit Räuchertofu, Veggie-Kürbis

 

Probier doch mal eine simple Veggie-Füllung aus Räuchertofu, Mais und Tomatencreme. Dazu passen kleine Pasta, Gnocchis oder auch Curryreis.

 

Rezept? Klar!

 

 

Ich hoffe, heute war wieder etwas für Dich dabei? Falls Du den Klassiker schlechthin, den Pumpkin-Pie, vermisst - den gab es aus der Schlossküche schon vor zwei Jahren. Hier kommt der Link zu meinem Rezept einfach noch mal. 

 

Rezept für Kürbis-Tarte zu Halloween

 

Nun denn. Ich wünsche ich Dir noch nette Rest-Oktobertage mit vielen herbstlichen Genüssen!