Geheimnisse aus der Schlossküche


Saisonale Rezepte durch das Jahr


 

Freu Dich auf meinen Back-, Koch- und Einmachkalender!

 

Genieße und konserviere mit mir das Besondere, das jede unserer Jahreszeiten zu bieten hat. Denn warum Erdbeeren im Dezember, wenn sie doch nur auf einer Frühsommertorte oder in einer traditionellen Maibowle so einmalig süß und aromatisch sind?

 

Entdecke die Vorzüge, die eine saisonale Ernährung zu bieten hat. Koche und backe mit mir und stelle köstliche Gelees, Liköre oder Öle her - aus dem was aktuell in unserer Region gereift ist. Dabei bewahren wir Großmutters gute alte Rezepte und fügen ständig interessante, neue dazu.

 

Zu Beginn meiner Jahreslauf-Rezepte findest Du jeweils den Saisonkalender für Gemüse, Salat, Kräuter, Nüsse und Obst und am Ende gibt es einen Link zu saisonfreien Küchengeschenken und Vorräten.

 

Klick auf die Monats-Buttons und lass Dich inspirieren. ♥

 


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Die Vorzüge saisonaler und regionaler Ernährung

 

 

Im Supermarkt gibt es schon lange alles zu jeder Jahreszeit. Wie praktisch! Einfach hin und sehen, worauf man Lust hat, zugreifen, fertig.

 

Aber ist das wirklich so attraktiv? Noch denken nicht genug Verbraucher darüber nach, wo Weintrauben im März herkommen und ob es sich bei den ausgewählten Äpfeln um Importware handelt. Noch zu wenige interessiert es, welche Konsequenzen gedankenloser Konsum hat:

 

Importierte Lebensmittel werden oft vor der Vollreife geerntet, so dass Geschmack und Nährstoffe nicht optimal entfaltet sind. Auf dem langen Transportweg verlieren sie dann noch zusätzlich an Qualität.

 

Durch die indirekten Handelswege ist es für den Verbraucher praktisch unmöglich, etwas über den Erzeuger und die Produktionsbedingungen zu erfahren und durch den Griff zu Importware wird die Stellung transparenter, engagierter, regionaler Erzeuger geschwächt. Statt zu ihnen fließt das Geld an Transport-Unternehmungen und internationale Großhändler.

 

Daher gilt: Wer sich vitalstoffreich, umweltbewusst und dabei auch noch kostengünstig ernähren möchte, sollte darauf achten, was gerade Saison hat und woher es kommt.

 

Der Einkauf frischer, regionaler, saisonaler Lebensmittel auf dem Wochenmarkt, im Hofladen oder auch mit wachen Augen im Supermarkt, bedeutet Obst und Gemüse geerntet zur Vollreife, mit geringem Qualitätsverlust auf kurzen Wegen, weniger Umweltbelastung und Geld für den regionalen Produzenten, der damit wiederum die Möglichkeit bekommt, weiter in Qualität zu investieren.

 

Ich bin bei all diesen Überlegungen übrigens der Meinung, dass es durchaus Ausnahmen geben darf, wenn sie denn Ausnahmen bleiben! Zum Beispiel ist bei uns im Winter die Auswahl an regionalen Produkten so dünn, dass ich es für vertretbar halte, in diesen Monaten zusätzlich auf importierte Südfrüchte zurückzugreifen, die per Schiff zu uns gelangt sind und möglichst fair gehandelt wurden. Auch möchte ich uns hier bestimmt nicht eine leckere Pina Colada vermiesen!

 

Wir haben es aber als Verbraucher in der Hand: Kaufen wir immer mehr Produkte aus der Region, wird dieses Verhalten auch das Angebot auf Dauer verändern. Greifen wir dabei auch noch verstärkt zu "Bio" machen wir es besonders gut. So können wir viel bewegen, in dem wir uns ganz einfach gesundheitsbewusst und umweltbewusst verhalten.

 

 

 Weiterführende Links zum Thema:

 


 

Vorräte horten? Das gab's bei Oma. Aber heute?!

 

Kräuter trocknen

 

 

Doch, auch heute macht es noch viel Sinn, sich einen kleinen, feinen Vorrat anzulegen.

Erstens macht es Spaß und zweitens: Man weiß ja nie!

 

Ich spreche noch nicht einmal von echten Krisen. Manchmal muss es aber z. B. einfach schnell gehen: Überraschungsbesuch steht vor der Tür. Freude. Panik. Pizzaservice? Hm. Wäre doch viel netter - und beeindruckender ☺ - wenn man schnell was Originelles zaubern könnte. Einfach Pasta aus dem Vorratsregal, das selbstgerührte Pesto dazu und die eingelegten Antipasti. Ach ja, luftgetrocknete, würzige Salami liegt doch auch noch bereit...

 

Oder wie wäre es mit der eingekochten Suppen-Grundlage? Ein paar Nudeln mit rein, Gemüse dazu. Wenn dann noch Mehl, Trockenhefe und Brotgewürz zu finden sind, backen wir rasch gemeinsam ein paar köstliche Blitzbrötchen. Genau so fängt ein schöner Abend an.

 

Auch in anderen Situationen ist man dankbar, wenn man sich keinen Kopf mehr machen muss. Eine miese Erkältung hat einen erwischt oder man ist zeitlich nicht in der Lage, noch einzukaufen, zu schnippeln, zu funktionieren.

 

Wie großartig, wenn an gesunden, entspannten Tagen das eine oder andere vorgebrutzelt wurde. Selbst Kuchen lässt sich ja haltbar im Glas backen. Sehr wichtige Information. Siehe oben: Der Überraschungsbesuch!

 

Das Verarbeiten und Haltbarmachen von saisonalem Obst und Gemüse schont natürlich auch den Geldbeutel und obendrein sieht Vorrat richtig schön aus: Glänzende Gläser, hübsche Beutel und Kistchen, gefüllt mit den verschiedensten Kostbarkeiten. Ein heimeliger, appetitlicher Anblick, eben wirklich wie bei Oma. 

 

Gläser mit eingelegter Konfitüre

 

Durch die wachsende Sehnsucht nach der "guten alten Zeit", dem etwas gemächlicheren, naturnaheren, nachhaltigeren Lebensstil, wird "home made" heute als der wahre Luxus erkannt und geschätzt, so dass man obendrein auch noch schöne Küchengeschenke parat hat, über die sich wirklich jeder freut. 

 

Wenn Du übrigens nicht so gerne alleine köcheln und schnippeln magst: Veranstalte doch einfach demnächst eine Einmachparty! Hier habe ich dazu ein paar Tipps für Dich und schöne Rezepte dafür findest Du doch hoffentlich hinter den Monats-Buttons oben auf dieser Seite?

Eine Anleitung für das simple Einmachen in Twist-Off-Gläsern ist jeweils dabei.

 

Möchtest Du Dich an das echte Einkochen heranwagen, mit dem Du alle Schätze noch viel zuverlässiger haltbar machen und auch ganze Gerichte konservieren kannst, ist hier ein Freebie-Download für Dich mit meiner umfassenden, gelingsicheren Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Einkochen im Einkochautomaten.

 

Bei der Auswahl der Rezepte sollte man ganz einfach nach dem eigenen Geschmack gehen. Das ist wirklich wichtig. Denn nach und nach, sowie wieder Frisches dazukommt, dürfen und müssen die gelagerten Schätze natürlich verputzt werden. Frisches nach hinten stellen, an das Vordere regelmäßig rangehen, das ist schon das ganze Geheimnis.

 

Gläser mit eingelegten Zitronen

 

Hier habe ich einmal aufgelistet, was ein Vorratsregal oder -schrank beinhalten könnte - neben den selbstkreierten Schätzen, wie Konfitüren, in Öl Eingelegtes, eingekochtes Obst und Gemüse usw.:

 

Reis, Milchreis, Teigwaren, Müsli, Knäckebrot

Konserven mit Würstchen und Thunfisch, Dauer-Salami

Tomatenmark, Pesto, Instant-Brühe

Mehl, Trockenhefe, Backpulver, Zucker, Essig, Öl

H-Milch, H-Sahne, Kaffee, Tee

Kekse, Puddingpulver, Salzgebäck 

 

Im Reformhaus oder Naturkostladen bekommt man außerdem lange haltbares, rein pflanzliches Ei-Ersatzpulver. Für Pfannkuchen, Waffeln uvm. ist es prima geeignet.

 

Dir fällt sicher noch eine Menge ein. Befasst man sich einmal mit dem Thema, kommen die Ideen von ganz alleine.

 

Gläser mit eingmachtem Gemüse

Mehr Prinzessin Schaumkraut?

 

Ein bisschen Plauderei gefällig?

Meinen Blog findest Du hinter dem Eingangstor

 

 

Und hast Du Dir schon meine Gartenkeramik angesehen?

Hier geht es direkt dorthin: Märchenkeramik

 

 

Oder magst Du in meinen Garten- und Landschaftsseiten stöbern?

Öffne einfach Zaubergrüne Lichtbilder

 

 

Wenn es aber jetzt und sofort viel mehr Back- und Kochideen sein sollen, dann gebe ich Dir auch gerne noch ein paar externe Tipps. Tschüss und schau bald wieder bei mir vorbei. Da ich ständig rumbrutzle, knete, rühre und köchle, wird meine Rezeptsammlung natürlich laufend erweitert... ♥

 

 

 

Schöne Foodblogs:

 

backenmachtgluecklich.de

 

chefhansen.de

 

schönertagnoch.blogspot.de

 

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